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HOF-BLOG

Was uns so bewegt bzw. was wir so bewegen...


Hoch hinaus 2017 Januar 2017

Die schönen, ruhigen Tage der Betriebsferien zwischen den Jahren liegen hinter uns, ein ganz neues, unverbrauchtes, gerade erst geöffnetes (MHD: 31-12-17) Jahr wartet auf seine Potenzialentfaltung.
So steht es geschrieben! Wo? Hier.
Es ist die Phase des Kniffel-Becher schüttelns: man stellt die Weichen bzw. setzt Entwicklung in Gange (manch verwegener Zeitgenosse spricht an dieser Stelle auch von "Planung"...) und oder aber was dabei herauskommt hat dann auch noch ganz viel mit Glück und oder Schicksal zu tun.
Bei uns heißt es erstmal Schnee schaufeln, denn der Winter hat sich zu unser aller Freude mal wieder in malerisch ausdrucksvollster Weise über die Schömberger Höhe ergossen bzw. eher "erflockt".
Es ist außerdem die Zeit der kleinen Baustellen, denn wir müssen ein bißchen mehr Platz schaffen für unsere diese Saison so zahlreiche Freiwilligen-Schar (sage und schreibe fünf an der Zahl, siehe demnächst unter Mitarbeiter des Monats)
Dafür muß ein wenig Rumpelkammer verlegt und stattdessen Gemütlichkeit geschaffen werden.
Außerdem hat die Backstube mal wieder eine Generalüberholung verdient, auch wenn eigentlich dringend mehr Raum her müsste, aber so lange noch nicht klar ist, woher dieser eigentlich zu nehmen ist, bleibt es beim Aufhübschen.
Außerdem denkt unsere Gärtnerin Iris (neben anderem...) schon wieder über die Anbauplanung für den Gemüseacker nach, damit Hofladen und Ökokisten dann ab Sommer auch wieder mit Hofbauernhof-Gemüse gefüllt sind.


Oktober 2016

Tja.

Ich beuge mich reuevoll den Prophezeihungen bzw. den pragmatischen Feststellungen aus dem letzten Jahr und verkünde hochoffiziell, dass diese Rubrik zwar weiterhin die Bezeichnung "Blog" tragen, aber keinen Anspruch mehr auf anerkannte Klassifizierung erheben wird.

Es ist eben ein "HOFBLOG" (ab sofort in Anführungszeichen) und das bedeutet, dass auf einem (Bauern)HOF wie dem hiesigen eben nicht nur mehr scheinbar, sondern tatsächlich anscheinend nicht soviel Zeit und Energie im Äther kreist, als dass man auch noch eine elektronische Realität aufbauen könnte - neben der realen Realität, die ja auch nicht zu verachten ist.

("Kann man doch nach Feierabend machen!" höre ich schon die Pharisäer kreischen und sehe sie in diesem Moment in Geiergestalt sogar kreisen, aber das antworte ich ganz entspannt mit Sepp Herberger: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel")

Dafür ist aber auch schon wieder ziemlich viel geschehen, hier auf 745 m über NN rund um und in dem ungefähr 600 Jahre alten Gebäude des Hofbauernhofs.

Zum Beispiel ist die Hofküche (ehemals "Milchküche") nach dreijähriger Renovierungszeit endlich wieder "online" gegangen, bedeutet, dass hier wieder leidenschaftlich Drei-Gänge-Menüs gezaubert werden für täglich zwischen 15 und 30 Menschen. Natürlich fehlt an dieser und jener Stelle noch ein wenig Feinschliff, aber viele "aaahs" und "ooohs" schallten schon durch die Hallen in Anbetracht des neuen Glanzes. Am Weihnachtsmarkt (3. Adventssonntag) kann der geneigte Besucher die Küche beim Kuchenbuffet-Besuch in Augenschein nehmen)








Oktober 2015

Wann ist ein Blog ein Blog?

Diese sehr bekannten Zeilen, plagiatet aus einem Lied von Herbert Grönemeyer stehen stellvertretend für das fehlende Schild „Wiedereröffnung des Hofblogs“.
Genau ein Jahr ist es her und es ist natürlich viel, um nicht zu sagen ENORM viel passiert in der Zwischenzeit auf der Hofbauernhof-Insel!
Anlass der Wiedereröffnung ist der Stachel in meinem sensiblen Schreiberherz, eingefangen in einer email-Korrespondenz mit der ernüchternden Erklärung, dass auf unseren Blog nicht hingewiesen werden könne, da dieser ja wohl quasi „nicht bespielt würde“.
Meiner Meinung nach ist eine Theaterbühne trotzdem eine Theaterbühne, auch wenn gerade nicht gespielt wird, aber sei's drum – die Argumentation ist trotzdem nachvollziehbar, insbesondere in unserer (Achtung Englisch!) fast-fast-fast-facebook-World, in der aktuelle Postings schon nach wenigen Stunden mit dem aufgewirbelten Staub der nachfolgenden bedeckt und somit zu archäologischen Funden degradiert werden (bei dem Gros nicht mal der Rede wert).
Zum Hofbauernhof.
Diverse Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der ehemals sechs- und mittlerweile nur noch vierköpfigen Hofgemeinschaft wurden gefeiert in diesem „wann wird es endlich wieder Sommer-Sommer“, der gerade fast nahtlos in den goldenen Herbst übergeht.
Viele Lagerfeuer brannten, es wurde viel und vielstimmig gesungen und das Ganze, obwohl lange gar nicht klar war, ob wir denn nun wirklich feiern würden, so wenig war den männlichen Protagonisten Anfang des Jahres danach zu Mute.
Einige Beratungstage förderten dann aber schließlich doch die Feier-Notwendigkeit zu Tage, diese wurde Wille und so wurde schließlich gut, was gut werden wollte.
Dass Julia Rehfeld die Hofgemeinschaft Mitte des Jahres vollends verlassen hat, ist wohl der „Höhepunkt“ der diesjährigen HbH-Chronik und ein ordentlicher Happen, den es zu verdauen galt und gilt.
Das mehr oder minder zeitgleich auch noch die Backstube (Personal)-Federn lassen musste, machte das Ganze nicht wirklich einfacher, die Tage allerdings länger.
Es war auch ein sehr stark Fremdsprachen geprägtes HbH-Jahr, denn mit Gwen Jestin in der Landwirtschaft waren französisch, mit Danny White als Praktikant und mit Nancy Zabel englisch und mit Agata Knycinski als „Frau für alle Fälle“ polnisch allgegenwärtig im Hofalltag verankert.
Ich könnte auch noch thüringisch dazu nehmen, so wäre unser neuer Bäcker“Fiffi“ auch untergebracht, Andreas österreichischer Akzent ist allerdings schon allzu verblasst um hier auch noch zu punkten.
Der Hofbauernhof scheint weiterhin ein Ort, ja DER Ort für die ganz kleinen Menschen zu sein, denn mit Brighton, Mirabella, Theo und Fridolin ist mehr oder weniger unvermittelt mal wieder eine Crew nachgerückt, die Schaukel, Sandkasten und Treckerbeifahrersitz bevölkert und belebt.
Da gehören Lola, Lena und Beatrice als Erst- und Zweitklässlerinnen schon richtig zum alten Eisen, von den anderen Senioren Simon, Laurin, Marit, Zoe, Jolanda und Johanna gar nicht zu reden...


13.10.14

Hallo da Draußen an den Endgeräten...

...ein turbulenter Wochenstart nach einem sehr erfreulich, quasi gut besuchten Tag der offenen Tür -was gibt es da in turbulenter Art und Weise noch schnell zu erzählen...`?
DANKE erstmal an alle Menschen, die zu einem geselligen, bunten, wuseligen, klingenden Tag mit Möhren, Musik und Mähen (der Ziegen) beigetragen haben! Schön wars! Auf der Hofführung um 15 Uhr war doch tatsächlich mehr los, als am Hoffest im Juli!
Mr. oder Mrs. Wettergott (oder beide?) waren uns aber diesmal auch gnädig und als Pendant wärmte eine köstliche Kürbissuppe von Innen Herz und Bauch.
Sogar Motorradfahrer aus Bayern saßen über anderthalb Stunden auf dem Hof, Kleingeschäfte wurden abgewickelt, Musik ertönte, Beine baumelten und die Kaffeemaschine tat ihren Dienst.
Alles unglaublich interessant, jetzt im Nachhinein wo Sie es vielleicht verpasst haben...

Mittlerweile regnet es und in der Backstube drehen sich die Kneter im Kreis und kneten die Brotteige. Streusel stehen parat für die leckeren Hefezöpfe, Nüsse sind geröstet für die leckeren Linzertörtchen (die mit dem Stern in der Mitte) und... äh...
… nur noch die Formen müssen gefettet werden, dann kann die Arbeit ab 2.30 Uhr wieder losgehen auf dass sich alles knusprig um 8 Uhr auf die Reise machen kann.

Machen Sie es sich gemütlich! Eine schöne Woche!


19. Juni 2014 (1 Monat vor dem Hoffest)

Aufatmen!
Der erste Heuschnitt ist mal wieder glücklich über die Bühne gegangen (na ja, einigermaßen glücklich passt besser, denn einen mittelgroßen Schauer von 2-3 l/qm galt es zu verkraften) und wir bewegen uns mit, nach unserem Geschmack viel zu schnellen und großen Schritten auf den 20. Juli zu.
Das bedeutet HOFFEST.
Das bedeutet AUFRÄUMEN.
Das bedeutet ORGANISIEREN.
Die gemähten Wiesen sehen jetzt auf jeden Fall schon mal sehr ordentlich aus, mit den säuberlich aufgereihten Rundballen.


Ich bin kein Pferd Wir schreiben Ende April 2014: Mütter, Schwestern, Kollegen, Freunde - allerhand nahe stehende Menschen nutzen diverse Fernmeldeleitungen, derer es ja mittlerweile manigfaltige gibt (größtenteils unsichtbare!) und fragen an, bitten, drohen, flehen, wir mögen doch den Staub von unserer Internet-Heimat entfernen, es sei ja hundserbärmlich-hemdsärmelig-schier-nicht-mehr auszuhalten, weiterhin mit derart ollen Kamellen in Form von antiken Texten und prähistorischen Bildern malträtiert zu werden...
Dann doch lieber gähnende Leere!?

Tja, viel, viel ist natürlich passiert, aber statt Revue zu passieren, nur zum allerletzten Schrei: Iaaaaahhhpffffrrr...
Erkannt?
Falsch. Kein Pferd. Zwei Pferde.
Seit neuestem auf dem HOFbauernHOF ansässig, an der Longe von Iris. Endlich echte Schwarzwälder in der Hofgemeinschaft.

Wer hätte das gedacht!

Außerdem ein echter Engländer!
Wow! Nicht im Werkzeugkasten, sondern im ersten Praktikantenzimmmer rechts.
UND: eine echte KONSCHTANZERIN im zweiten Praktikantenzimmer rechts.
Beide schon verewigt durch... ach - mehr dazu doch eher hier: http://hofbauernhof.org/­aktuelles/­mitarbeiter.php


24.06.2013

Ein halbes Jahr ist nahezu unmerkbar vergangen seit dem letzten Hof-Blog und nun überschlagen sich doch die Ereignisse dermaßen, dass es allerhöchste Eisenbahn ist an dieser Stelle mal wieder etwas feil zu bieten.
Sommer.
Nachdem wir letzte Woche einen allerseits genossenen Sommereinbruch erster Sahne erleben durften, den wir logischerweise auch prompt für den ersten Heuschnitt nutzen konnten, ist es diese Woche schon wieder etwas mau in puncto sommerähnliche Temperaturen.
Seis drum, viele Aufgaben wollen angegangen und bewältigt werden und neben den üblichen jahreszeitlich anstehenden Dingen, entfällt ein großer Teil der Arbeit tatsächlich aufs Pläne schmieden (in anderen Bereichen spricht man hier höchst galant vom "Management") und selbige voran bringen.
Unsere wohnlichen Möglichkeiten sind ja seit eh und je quantitativ und qualitativ sehr begrenzt und mit älter werdenden Kindern, mehr freiwilligen Helfern und Praktikanten sowie zunehmenden pädagogischen Aktivitäten platzen wir hier gerade aus allen Nähten, so dass unbedingt bald Abhilfe geschaffen werden muss.
Das geht aber leider noch viel langsamer, als wir eh schon geahnt hatten, es heißt also Geduld.
Die einzigarte Qualität unserer Backstube spricht sich wunderbarer Weise auch mehr und mehr herum, so dass wir auch an dieser Stelle gerade eine Erweiterung planen.
Diese wird erstmal in Form eines neuen Steinbackofens mit mehr Backfläche von statten gehen, worauf wir uns schon sehr freuen.


Liebe Dezember-Ökokistler,
die ersten Türchen des Adventskalenders sind schon geöffnet und in dem meinigen fand ich, als ich gerade nachschaute und ein bisschen unter der Oberfläche kramte, den Begriff „Professionalität“ hervorblitzen…
Was ist das eigentlich und vor allem: wie geht das überhaupt?
Kann man als Kistenonkel professionell an einer Kistenpost arbeiten, während hinter einem die Mäuse Lambada in den Rigips-Wänden tanzen und man sich fortwährend fragt, ob die sich einfach nur reproduktiv erfreuen oder ob die erste Legion demnächst den Durchbruch schafft und zum Angriff auf die Nahrungsmittel in der Küche bläst?
Und apropos: war das jetzt professionell, derartiges in einem Kundenbrief zu posten (ganz zu schweigen von den Traktaten der letzten fünf Jahre…)?

-Sie können mit „posten“ nix anfangen? Das war nur für die native digitals gedacht (kleiner Literaturtipp am Rande: „Digitale Demenz“ von… äh… (hi,hi!) Manfred Spitzer)

Aber zurück zum violetten Faden: „Professionalität!“ Ständig wird man in seinem Tun und Lassen mantra-artig (das ist was anderes als „Manta-mäßig“!) damit konfrontiert… „Also das geht ja nun gar nicht, was macht das denn für einen Eindruck, etc.
Mir heute mal egal (wie sie bestimmt schon gemerkt haben… Kalauer Nummer zwei!), der Drang ist zu groß und ich berichte Ihnen einfach mal „frisch von der Leber weg“, dass uns HofbäuerInnen gerade das kalte Grausen überfällt, wenn wir an unseren, in zwei Wochen kulminierenden Weihnachtsmarkt denken.
Oder besser gesagt: nicht an den Tag selber, der wird bestimmt wieder ganz wunderbar, sondern an die Tage bis dahin! Denn wir haben nicht den Schleier einer Ahnung, wie wir all das, was bis dahin noch an notwendiger Arbeit ansteht, auch nur ansatzweise bewältigen sollen.
In den sieben Jahren Hofgemeinschaft haben wir meines Wissens nie, nie, nie die Zungen dermaßen weit am Boden gehabt und das Weihnachtsfest derart herbeigesehnt und es als glorreichen Erlösungsmoment wahrgenommen.
So. Das war’s.
Wie geht’s Ihnen denn so gerade? Wir hoffen natürlich, dass es Ihnen da ganz anders geht und wünschen Ihnen – an dieser Stelle wieder ganz professionell - eine gute Zeit, viel Freude und guten Appetit mit den Inhalten Ihrer Ökokiste!


Dafür gibt es aber ab sofort wieder das legendäre Apfelbrot aus der Hofbackstube oder hatte ich das schon erwähnt?


Nicht verpassen möchte ich auch auf die inoffizielle deutsche Meisterschaft der Hochstapler einzugehen, die am Wochenende parallel zu unserem Hoffest auf dem Hofbauernhof stattfand.
Elf Athleten aus aller Herren Länder hatten ihr Kommen angekündigt und es mit einer Ausnahme (Auftritt bei „Wetten dass?“) tatsächlich möglich gemacht, hier auf des Teufels Schädelplatte, der Hochebene von Loßburg-Schömberg, aufzulaufen.
In einem spannenden Wettbewerb, der die Nerven der Zuschauer auf eine arge Zerreißprobe stellte, bot die Meisterschaft alles was die Herzen der Fans dieser noch sehr jungen Sportart begehrten. Waghalsige, noch nie öffentlich gesehene technische Leckerbissen in der Lifting-Phase, unglaublich routinierte, atem-gefrierende Rettungsmanöver im Holding und absolut sehenswerte Choreographien im Placement-Teil. Die absolute Vollendung, ja das perfekte Sahnehäubchen erfuhr die CMC (internationale Bezeichnung „Con man-Competition“) in einem Herzschlag-Finale, von dem man noch lange sprechen wird. Nachdem „Tanja Guzzi-Rank“ aus den vereinigten Königreichen sensationell im Halbfinale am 12er gescheitert war, standen sich schließlich Lokalmatador „Hulk Schnaars“ und „Harry-fahr-den-Wagen-vor-Sturm“ im Angesicht eines beeindruckenden 14ers gegenüber.
Mit nicht ganz sauberen Mitteln hatte Schnaars noch im Halbfinale versucht den unliebsamen Konkurrenten auszustechen, musste sich dann aber aufgrund eines anfängerhaft anmutenden Fehlers in der Lifting-Phase und trotz gescheitertem Placement-Versuch von Sturm nach Punkten geschlagen geben, so dass der Wanderpokal der ersten inoffiziellen deutschen Hochstapler-Meisterschaft nach Wittlensweiler ging.
Donnernder Applaus, jede Menge Schampus, eine Frau und zwei zu renovierende Fensterläden waren die fette Beute des Siegers, der eigentlich aufgrund einer Trigeminus-Entzündung, die im Laufe des Wettbewerbs auch einige Male wieder aufzubrechen drohte, nicht auflaufen wollte.
Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch noch mal von unserer Seite und bis zum nächsten Jahr!


23.07.2012
Der Damm ist gebrochen: mit den großen Ferien steht anscheinend nun auch der Sommer ins Haus und viele, viele Ökokistler entfernen sich aus den heimatlichen Gefilden und lassen ihre Ökokiste (und uns, snif!) zurück.
Etliche haben sich schon abgemeldet für diese Woche, eben jene erreicht unser herzliches „farewell“ also schon gar nicht mehr, aber allen anderen sei an dieser Stelle ein schöner Urlaub gewünscht und sei es erst ihr Weihnachtsurlaub, der als nächstes ansteht...
Am Sommer durften wir auch schon am Sonntag bei unserem Hoffest schon ein wenig schnuppern, auch wenn es morgens beim Frühstück-Buffet noch, na ja, sagen wir mal „recht frisch“ war (lecker war es trotzdem).
Den Tag über entwickelte sich doch langsam und gemächlich, aber tatsächlich ein kapitaler Sommertag innerhalb dessen drittem Viertel etliche Menschen jenseits der 35 das Wagnis eingingen sich auf die grüne Wiese ZU SETZEN!
Und siehe da, es ging!
Spaß beiseite, fürs Getreide wird es jetzt wirklich allerhöchste Eisenbahn, dass mal eine stabile Gut-Wetter-Phase das Planstellungsverfahren verlässt, sonst sieht es echt finster aus.
Neben Un-kraut jäten wir dieses Jahr auch erstaunlich viel Un-funghi, also Pilze, so nass ist es selbst bei uns auf den ziemlich sandigen Böden.


WANTED!

Der Folientunnel ist bearbeitet, die Tomatenpflänzchen strecken ihre triebigen Köpfchen schon einige Zentimeter weit der Sonne entgegen, in der Anzucht stehen nun wirklich alle Zeichen auf Wachstum.
Das bringt auch lichtvolle Hoffnungsfreudigkeit (falls es diese Bezeichnung überhaupt gibt) in unsere Herzen und unser Tun.
Das ist schön und vor allem praktisch, denn unser Kulturprogramm geht von der Beta in die – tja – Delta (?) Phase über und da braucht man schon manchmal ziemlich handfeste, erprobte, wetterbeständige Hoffnungsfreudigkeit!
Sie haben doch bestimmt auch schon mal etwas gesucht: ihren Geldbeutel z.B. oder den Notizkalender oder die Armbanduhr oder das Handy oder das nächste ODER…
Im Rahmen unserer aktuellsten kulturellen Bemühungen suchen wir gerade etwas, das man nicht alle Tage sucht: ein Klavier.
Kennen Sie vielleicht jemanden, der ein solches, sagen wir mal „rumstehen“ hat? Und dieses vielleicht auch noch dauerhaft zur Förderung der Kultur und der alltäglichen musikalischen Bildung in eine gemeinnützige Trägerschaft verleihen oder gar übergeben würde (eine Spendenbescheinigung wäre bestimmt möglich)?
Intakt sollte es allerdings sein (ein kaputtes haben wir leider schon…), so dass wir endlich in der Lage sind, Pianisten ohne rot zu werden zu uns einladen können… ein guter Klang wäre natürlich fantastisch.
Unseren alten Klimperkasten haben wir bisher immer aufwändig stimmen lassen, was dann nach dem Abend der Aufführung schon wieder hinfällig war und beim letzten Mal sprach der Klavierstimmer: „Wenn es ein Pferd wäre…“ Sie wissen schon.
Tja, derartiges treibt uns um, aber wir sind der Meinung, dass die Veranstaltungen in unsere alten Hofstube einfach erhaltenswerte, kleine Schmuckstücke sind – ich denke, wer schon da war, wird es aus vollem Herzen bestätigen.


Die Hühner sind los! Trotz Anfang März und der damit einhergehenden Möglichkeit, dass es ja evtl. doch noch einmal (oder zweimal…) Schnee gibt, haben wir es gewagt und unser eierlegendes Federvieh in euphorischer Anbetrachtung des schon sachte sprießenden Grases auf seine mobile Reise in die Vegetationsperiode 2012 geschickt. (Hoffen wir, sie wird so lang wie dieser Satz)
Das feedback im allabendlichen Hühnerstall-Plenum war einstimmig sehr gut und der Sonntag wurde auf der Zufriedenheitsskala gar mit 9,5 bewertet.
Schau’n wir also mal, was der Montag so bringt…
Bei uns ist auf jeden Fall schon jede Menge Pflanzmaterial sowie Saatgut eingetrudelt und neben den Hühnern lassen sich auch bei den Gärtnerinnen schon Scharrbewegungen wahrnehmen ;)
Meine persönlichen Scharrbewegungen tendieren jetzt auf jeden Fall Richtung Bett, gehaben Sie sich wohl!


18.12.2011
Liebe Ö’s!
Vor einiger zeit hatten wir die Woche des Pamphlets, diese Woche wird die Woche des Alphabets und zwar alleine deswegen, weil sich das so schön reimt!
„Gebet“ und „Diät“ wären auch noch möglich gewesen (wobei ersteres passend und zweiteres unpassend zu Weihnachten gewesen wäre…); „Gemüsebeet!“ höre ich da jemanden schreien. Na ja.
Um solche Themen kümmern sich schon andere Printorgane zu genüge, wir von der KP (hier ist natürlich die Kisten-Postille und nicht etwa die Partei gemeint!) widmen uns also ganz in eigener Sache dem Alphabet (von dem wir noch rausfinden müssen, weshalb es nicht eigentlich Omegabet heißt).
Beginnen wir – ganz klassisch – mit
A, eine einfache Übung: Andreas Hofstätter, seines Zeichens Österreicher (deshalb auch unter „Ö“ zu finden, hö, hö!) und Mann für die Zahlen bzw. numerischen Angelegenheiten des Hofbauernhofs.
B = Bauernhof. Vom Aussterben bedrohter Ort (mehr und mehr von sog. Agrarfabriken verdrängt), an dem eine erkleckliche Menge Tiere, Pflanzen und Menschen in einem jahreszeitlichen und stofflichen Kreislauf zusammen leben und zur Fruchtbarkeit der Erde beitragen.
C = Chicoree, möglicher Wintersalat, wird aus der im Sommer geernteten und geköpften Wurzel an einem dunklen Ort in Erde oder Wasser getrieben. Lecker mit Orangenstückchen und Sahnedressing, aber auch einfach zum so knabbern.
D = Dinkel von den Ökos wiederentdecktes Getreide mit druschresistentem Spelz (bleibt trotz Mähdrescher am Korn und bedarf eines gesonderten Schälvorgangs). Deshalb und aufgrund geringeren Ertrags, deutlich teurer als andere Getreidearten. Sehr gut bei Weizenunverträglichkeit geeignet.
E = Else Weidenbach. Dienstälteste Hofbäuerin, Blumen- und Samenzauberin, gute Fee des Bauerngartens und ästhetische Gralshüterin des Hofbauernhof-Geländes.
F = Fiffi, Hofhund in spe (z.Zt. vertreten durch Sir Alex)
G = Gänse. Ohrenbetäubende, herzinfarktfördernde Ansammlung langer Hälse, aber CO2-arme Rasenmäher in Gottes Gnaden.
H = Hühner. Kuschelkompatibles Federvieh (männliche Exemplare ausgenommen!) mit Dividendenausschüttung.
I = Iris Grimm, ihres Zeichens Ökokisten-Queen, verantwortlich für Einkauf, Planung, Qualität und Packraum-Organisation.
J = Julia Rehfeld, leidenschaftliche Sammlerin von Imkerei-Utensilien, managed nebenberuflich Hoffest und Weihnachtsmarkt und steht für alle Schandtaten Gewehr bei Fuß.
K = Katzen. In vierfacher Ausführung vorhanden, angestellt für Sicherheitskontrollen in der Wurst- und Fleischverpackungsabteilung.
L = Laurin (Bruder) Grimm, Quotenfußballer auf der Suche nach seinem Pendant um die Gebrüder wieder zu vereinen.
M = Marit. Blondeste Hofbäuerin und Sopranistin im gemischten Christenchor.
N = Nordpol. Großes Skigebiet mit fragwürdigen Zukunftschancen. Oder: Nina Schüüüder! = Erelebnispädagogin im Einsatz, managed die Zeitpläne der Mitarbeiter und alles sich um das Thema drehende.
O = Onkel. Schon klar.
P = Pinkus. Original Braunviehbulle und Bioland Biersorte.
Q = Querulant, Quark, Quorum: suchen sich sich was aus: alles irgendwie säuerlich.
R = Roggen-Sauerteig. Größtes und ausdauernstes Brot der Hofbackstube, auch nach 3 Wochen noch frisch wie der Morgentau. Oder: Ruth Graeber = Hofladen-Chefin, Frau für die Ästhetik sowie Überblicks-Satellit und Memory Stick.
S = Schweine. Ungewohnt braune Allesfresser mit großer Vorliebe fürs Gebürstet-werden. Grundlage für die legendäre Hofbauernhof-Bratwurst…
T = Tranquillo. Vorsatz für 2012.
U = Uff. Gleich ist es geschafft.
V = Viel… ist’s nicht mehr.
W = Wanja, Zweitname von Simon, seines Zeichens Erfinder, Bastler und Feuerkönig sowie Maßstab in Sachen Draufgängertum.
X = Machen Sie ihr Kreuz an der richtigen Stelle!
Y = Yoghurt, meine Lieblingssorte ist Stracciatella.
Z = Zoe Graeber, erster Platz im Detailzeichenwettbewerb 2011.


28.11.11
Werte Kunden, liebe Freunde, Beobachter, Mitstreiter, Anrainer, Anleger und Anreger!

Forschen Schrittes durchschreiten wir die vorweihnachtliche Zeit und möchten an dieser Stelle ein weiteres Mal den Versuch unternehmen, Klarheit zu schaffen über diverse Dinge.

Für diesen einen Kundenbrief haben wir uns selber eine selbstauferlegte Selbstbeschränkung geselbst, äh gesetzt: wir werden einmalig keine Zusatz-Aussagen in Klammern verwenden (auf Kundenwunsch...) - Sie haben auch einen Wunsch für die Kistenpost? Sprechen Sie uns an!

Politische Äußerungen jeglicher Couleur im Kundenbrief sind von uns – vielen Dank für die Rückmeldungen – absolut gewollt, aber nicht immer auch absolut gemeint! Will heißen: bitte verstehen sie unsere Themen z.B. den Nationalpark-Flyer vom Nabu oder unser letztwöchiges S21-Pamphlet als Anregung, als Hinweis nach dem Motto: „um dieses oder jenes Thema finden wir, sollten sich mehr Menschen einen Kopf machen, respektive aktiv werden, respektive überhaupt Bescheid wissen“. In welcher Richtung sie dann daraufhin aktiv werden, ist natürlich absolut Ihnen selbst überlassen – das versteht sich für uns eigentlich ganz von selbst, soll an dieser Stelle aber noch einmal ausdrücklich gesagt werden.
„Politik ist die „Gesamtheit aller Aktivitäten zur Vorbereitung und Herstellung gesamtgesellschaftlich verbindlicher und/oder am Gemeinwohl orientierter und der ganzen Gesellschaft zugute kommender Entscheidungen.“ sagt schon unser Freund und Kupferstecher Thomas Meyer, seines Zeichens Politikwissenschaftler an der technischen Universität Dortmund und sagt damit meiner Meinung nach nichts anderes als „Alle Handlung bzw. Nicht-Handlung ist einfach politisch, da lässt sich nix machen!“ Bei der Sache mit dem Nationalpark sind wir selber z.B. noch völlig uneins und unentschlossen, was denn da nun die beste Lösung wäre, von Überstülpung jeglicher Couleur halten wir auf jeden Fall nix, denn dann gibts hinterher, wenns auf irgendeine Weise schief gelaufen ist, wieder die Möglichkeit vermeintlich „Schuldige“ zu benennen, was uns in unserer sozialen Entwicklung ja irgendwie nicht weiterbringt.


20.11.2011
Willkommen in der letzten vollen Novemberwoche des Jahres 2011 (soweit sind wir schon…), schnallen Sie sich an, diese Woche wird’s ernst in der Kistenpost!
Am Anfang steht diese Woche (mal wieder? Ist das so?) ein dreifaches, großes SCHADE, SCHADE, SCHADE, dass so wenig Menschen den Weg zur Filmwelten Filmvorführung des aufrüttelnden Filmes „Good food, bad food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ gefunden haben (dabei steht Loßburg doch auf fast jeder Landkarte, wenn mich nicht alles täuscht)!!!
Dieser Film ist Anfang des Jahres in die Kinos gekommen und ich finde, er ist ein wichtiges Puzzlestück in einer zwingenden Notwendigkeit des Umdenkens und Umlenkens.
Dieser Film kann wach rütteln und deshalb ist es wichtig, dass ihn viele Menschen sehen und durch ihn hoffentlich begreifen an welcher Stelle wir als Menschheit stehen und welche Verantwortung in unserem Handeln und Nicht-Handeln liegt (Weihnachtsgeschenk!).
"Wachrütteln", das bedeutet aber auch, die Mechanismen unserer Sozial- und Wirtschaftsordnung neu zu überdenken und unsere Gewissheiten über das, was wir für normal halten, zu hinterfragen:
"Ich wollte keinen Film drehen, der nur mit dem Zeigefinger auf die Schuldigen deutet und die Leute deprimiert. Zunächst einmal ging es darum, gewisse Dinge, über die wir uns bereitwillig hinwegtäuschen lassen, beim Namen zu nennen. Die Wahrheit ist schließlich, dass eine kleine Minderheit von Menschen immer mehr Reichtum auf sich vereint, während die Mehrheit unausweichlich der Verarmung preisgegeben ist. Dabei sind die ökologischen Probleme nur die Folge eines Gesellschaftsmodells, das die Ausbeutung, die Plünderung und den Profit höher bewertet als die wahren Kräfte des Lebens.
Lange wollte man uns weismachen, dass das moderne System der Landwirtschaft imstande sei, das Problem des Hungers in der Welt zu lösen. In Wahrheit ist das aber eine schamlose Lüge: Niemals zuvor hat es so viele hungernde Menschen gegeben und ihre Zahl steigt mit jedem Tag." (Zitat der Regisseurin Coline Serreau)


Viele gerade stattfindende politische Ereignisse lassen hoffen, dass sich mehr und mehr der Eindruck durchsetzt, dass es so nicht weitergehen kann und dass wir als Bürger eines Landes viel machtvoller sind, als wir uns oft zutrauen und vor allem: dass Demokratie kein statischer Zustand ist, sondern nur durch stetigen Input (in Form von Engagement) am Leben gehalten werden kann!
Deshalb auch das nächste Thema: (Text mit leichten Änderung aus dem Demokratie-Flyer „Ja zum Ausstieg“ entnommen)



Baden Württemberg schreibt gerade Geschichte. Eine stetig wachsende Bürgerbewegung wehrt sich gegen die Politik der vergangenen Jahre.
Die Forderung: Wenn Regierungen uns Steuerzahler um viele Milliarden Euro erleichtern wollen, dann muss das Volk mitreden können. Es ist der Erfolg dieser Demokratiebewegung, dass jetzt am Sonntag, den 27. November (1. Advent) die Finanzierung des umstrittenen Milliardenprojekts Stuttgart 21 beim ersten Volksentscheid unseres Landes (unglaublich, oder?) zur Abstimmung steht.
So ging’s los
Vor der Landtagswahl 1992 wurde die Planung von Stuttgart 21 geheim gehalten. Bei der nächsten Wahl waren die Verträge bereits unterschrieben. Politiker und Bahn Vorstand haben das Projekt generalstabsmäßig vorbereitet: „Gegner und Skeptiker sind nicht im Stande gewesen, die Sache zu zerreden“, freute sich der damalige Bahn Chef Heinz Dürr, denn „die Art der Präsentation“ sei ein „überfallartiger Vorgang“ gewesen. Sogar das Parlament wurde getäuscht: Heute wissen wir, dass die Vertragsabschlüsse unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zustande kamen. Kosten wurden verschleiert und die Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 wurde maßlos übertrieben.
Weder die Baden Württemberger noch die Einwohner von Stuttgart oder der Region konnten je über Stuttgart 21 und die viel günstigeren Alternativen abstimmen. Bei der Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart versprach Wolfgang Schuster noch einen Bürgerentscheid. Als er gewählt war, wollte er von seinem Versprechen nichts mehr wissen. Mit 67.000 Unterschriften versuchten die Stuttgarter deshalb 2007, einen Bürgerentscheid durchzusetzen. Er wurde nicht zugelassen. Begründung: Alle Verträge seien unterschrieben. Der Oberbürgermeister hatte rechtzeitig zu Beginn der Unterschriftensammlung Verträge mit dem Land unterschrieben, um das begonnene Bürgerbegehren zu unterlaufen.
In der Folge entstand eine der mächtigsten Bürgerbewegungen in Deutschland. Auch Pfefferspray, Polizeiknüppel und Wasserwerfer konnten die Menschen nicht einschüchtern. Der damalige Ministerpräsident Stefan Mappus sah sich gezwungen, Heiner Geißler als Vermittler einzusetzen. Obwohl der Faktencheck die Bahn Kritiker in vielen Punkten bestätigte, lehnten Bahn Chef Rüdiger Grube und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer jeden Kompromiss ab. Sie wollen heute auch das Ergebnis der Volksabstimmung nicht abwarten. Es soll gebaut werden – gegen den Willen der Bevölkerung und ohne vollständige Genehmigung.
Die Hürden der Volksabstimmung
Die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 fordert schon lange eine Volksabstimmung. Doch anders als in unseren Nachbarländern Bayern, Hessen, der Schweiz oder Frankreich zählt bei uns nicht allein die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Hier gilt eine demokratisch fragwürdige Klausel – das „Quorum“ – die dazu führt, dass gar nicht abgegebene Stimmen wie Neinstimmen gewertet werden. Für die rechtlich bindende Wirkung kommt es nach dieser Regelung allein auf die Zahl der abgegebenen JA Stimmen an. Deshalb kann niemand diese Entscheidung einfach anderen über lassen. Nur eine Stimmabgabe mit JA zwingt die Basta Politiker zur Suche nach einem Kompromiss. Sorgen Sie am 27. November für klare Verhältnisse! Ein JA bei der Volksabstimmung ist ein JA zu Bürgerbeteiligung und mehr direkter Demokratie.


Trotz dieses bombastischen Verdikts, wollen wir Ihnen auch diese Woche nicht das Rezept vorenthalten, sie zu unserem Weihnachtsmarkt am 11. Dezember mit 38 Ausstellern einladen, auf unser Weihnachtsangebot und das neue Gesamtsortiment hinweisen und noch einen kleinen Expertentipp loswerden: sollten sie in unserem Shop einen bestimmten Artikel suchen, wühlen sie sich nicht aufwändig durch die vielen Warengruppen, sonder benutzen Sie einfach das Suchfenster!
„felbr“ eingetragen und sie kommen garantiert zum… na? Apfelbrot! Richtig.


Ach ja, eins hätte ich noch: Könnte mal wieder jemand den Niederschlag anstellen? Danke.


das ist Absicht Löadjlsarhlkaewlrkj !

Hier sollte eigentlich ein handfester, waschechter Fluch stehen, aber mir ist ehrlich gesagt so spontan kein unbedenklicher eingefallen (vielleicht eine Marktlücke – „Unbedenkliche Flüche“?!) In diesem da oben sind für meinen Geschmack auch ein paar zu viele „j’s“ drin, ich probiers noch mal:
Löadolsarhlkaewlrko !
Schon besser, aber die Fluchentwicklung ist mir doch ein zu hartes Geschäft, da lasse ich die Finger von und widme mich lieber anderen Dingen… nämlich hintergründigeren (Wow! Die Rechtschreibprüfung des viel zu weit verbreiteten Schreibprogramms mit W, kennt „hintergründigeren“! „Wow“ hingegen kennt es nicht.)
Löadjlsarhlkaewlrkj und Löadolsarhlkaewlrko kennt es natürlich auch nicht –noch nicht!

Seit Ende der ersten Zeile (ca. 14.45 Uhr) versuche ich hier auf den Grund für meinen Fluchwunsch zu kommen, aber sie glauben gar nicht, was einem hier in diesem Mehrpersonen-Büro so alles dazwischen kommen kann. Da wird so ein Schreibauftrag zum reinsten .
Mittlerweile ist es nämlich schon 17.45 Uhr und ich habe gerade mal…Moment! ...
elf Zeilen zu Stande gebracht (die Leerzeile mitgerechnet sind es 12)
Also:
Ich darf ja hier in diesem Forum eigentlich nicht mehr klagen (arithmetischer Mittelwert schon überschritten), ABER! ABER! ABER!

So geht’s doch echt nicht weiter mit dieser löadolsarhlkaewl-dammten schwarz-gelben Sch… ubiduaa….
Klammheimlichtuer allesamt, dass es auf keine Kuhhaut mehr geht, vor allem auf keine Öko-Kuhhaut mehr!
„So“, sagte Minister X sich eines Morgens während des Rührens in seinem sicherlich unfairen Kaffee und nach einem Biss in das, aus 25 Zutaten (inklusive Gips) bestehenden Papp-Brötchen, „die ökologische Landwirtschaft bewirtschaftet nun schon 6 % der Flächen in Deutschland, da lassen wir es doch jetzt mal gut sein“! Ging ins Badezimmer und drehte den sparsam tröpfelnden Hahn mit der großen, großen Wasserpumpenzange feste zu. Bums.
“Wir wollen ja nicht übertreiben, gell Elfriede?!“

Bevor mich gleich der  holen muß, beschließe ich an dieser Stelle lieber den literarischen Tag und wünsche eine schöne Woche (vielleicht gibt es ja den ersten Schnee! Hoffen Sie’s, hoffen Sie’s nicht oder träumen Sie etwa von einer  ?)


Auch unsere Kinder haben jetzt ein Ei-Phone!
Da konnten wir ja schließlich nicht zurückstehen.
Der Empfang ist zugegebener Maßen noch verbesserungsfähig, aber das Schmuse-App ist wirklich beachtenswert...


03.09.2011

Schade, schade: so langsam gehen die großen, großen Sommerferien ihrem Ende entgegen und mit ihnen dann wohl auch der Sommer...
Die Schuttberge vom letzten Blog sind verschwunden (gelohnt hat es sich fast nicht, da das Hoffest total ins Wasser gefallen ist - Starkregen und dadurch hervorgerufenen Weinkrämpfe vereinigten sich zu Sturzbächen biblischen Ausmaßes... so eine Höchststrafe!). Nun kann man schon fast wieder auf die Schneeberge warten, mal sehen, wie das neue Pfalster das Gekratze mit der Frontladerschaufel so mitmacht...
Wir sind mitten in der Gemüse- und Eierernte, erfreuen uns am noch etwas ungewohnten, vielstimmigem Gegacker von Mathilde, Larissa, Melanie, Elfriede, Gerlinde & co, aber so ein Hühnermobil lässt sich ja auch wegfahren vom Haus - wie praktisch...
Dieses Jahr sind so unglaublich viele unserer Kunden im Urlaub, dass uns schon ganz Angst und Bange wird, ob unserer leckeren angebauten Dinge... und neben anderen Vermarktungsmodellen ("CSA") sehnen wir dann schon doch das Ende der Ferien herbei.
Bis zum nächsten Mal, der Blog


Tzsch...puh! 27-06-2011

Jetzt geht er bald los, der Hoffest und Open Air-Monat Juli...
Zitternd stehen alle Hofbauern und -bäuerinnen in der Ecke und blicken in Schockstarre auf die vielen Dinge, die da, und dort und hier und da (und sogar da drüben!) kippelig stehen, genervt liegen, ungeduldig hängen und lässig lehnen... und alle schreien gleichzeitig: RÄUM MICH AUF! (Was hockste da und blogst rum!)
Dieses Jahr haben wir es aber auch besonders bunt getrieben und einen guten Teil des Hofes aufgerissen, damit das Ganze auch mal eine richtige Herausforderung ist.
Oh je, oh je...
So viel nur ganz kurz von der Front...
Ihr Blog


09-06-2011

Ja natürlich, war ja klar, logisch, wussten wir's doch: auch auf dem Hofbauernhof wird ge-"plankt"! (Englisch auszusprechen und zu verstehen)
Ein sogenannter "Jugend-Trend", der um sich greift...
Sie können es nicht fassen? Wir auch nicht.
Zuerst nicht.
Doch dann haben wir es gemacht und da wir uns ja eh gerade im Land-Art-Äon befinden (Veranstaltungs-als auch Jät-mäßig), empfanden wir das Ganze als ziemlich gute, quasi humane, Ergänzung.
Keinen Deut, wovon ich hier spreche?
Probieren!
Einfach mal drauflos geplankt - allein die verdutzten Gesichter sind der Mühe wert...


26-03-11
Der März, der März, der März ist da bzw. fast schon wieder vorbei!
Da es mittlerweile so viele auswärtige Blog-Beobachter gibt, die mir auf die Füße steigen, wenn ich meine Aktualisierungsversprechen nicht einhalte, sei dem hiermit Abbitte getan:
Die Saison steckt noch in den Kinderschuhen, aber die Hofbauernhöfler und ihre Bordcrew feuern schon wieder aus allen Rohren: Mist aufsetzen, Scheibeneggen, Grubbern, Aussäen - Dank eines ja wirklich sehr zeitigen Frühjahrs alles schon passiert (und weiter dabei zu passieren, natürlich!).
Große Umstellungen im Ökokisten-Betrieb angestoßen (tägliches Packen, zweiter Großhandel im Boot, zeitnahere Bestellfristen, Umbauplanungen und -maßnahmen im vollen Gange...), großer Holzeinschlag gemeistert, Brennholzrückstand angefangen aufzuholen, Kulturprogramm fertig gestellt...

Und so weiter, und so weiter... sind solche Aufzählungen nicht wahnsinnig langweilig?


06-01-2011

Ein Stern erstrahlt in neuem Glanz: der Hof-Blog ist wieder da!

Mit neuen, glanzvollen, hochgesteckten Neujahrsvorsätzen hin zu einer optimierten Informationsstruktur für alle Besucher der Hofbauernhof-Homepage und insbesondere für alle Fans der Menüpunkte "Hof-Blog" und "Mitarbeiter des Monats" !!!

Wir sind jetzt übrigens auch ohne Bindestriche zu erreichen unter www.hofbauernhof.org, .com und .net! Probieren Sie's bitte mal aus (auch wenn sie die Bindestriche nicht satt haben, das bringt uns nach vorne)!!!

Mit Beginn des Jahres werden wir unsere Homepage so nach und nach einem Facelifting (das lässt sich jetzt aber echt nicht verdeutschen...) unterziehen und damit einhergehend soll es dann auch eine Art Newsletter geben, wenn sich neues Bild- und/oder Textmaterial eingefunden hat. Damit man/frau nicht ständig vergebens bei uns vorbeisurft!

Schön, oder was haben sie so für Neujahrsvorsätze?

Falls noch keine, schauen sie doch mal unter "Aktuelles" rein!

Bis bald, Ihr BLOG


07. November 2010


So.




Der Winter kann (aus rein landwirtschaftlicher und gemüsebaulicher Sicht) Einzug halten.
Die letzten Pastinaken (das sind immer die letzten) haben sich in den Keller begeben, der Acker ist mit Mistkompost versorgt und "gescheibt" und die Kühe warten schon sehnsüchtig im Nieselregen darauf, dass sie endlich, endlich in ihren schnuckeligen, warmen Stall dürfen, um dort wieder reichlich Fressbares vorzufinden (draußen ist jetzt echt alles ratzekahl weggefressen).
Lediglich der Bauerngarten wartet noch an einigen Ecken auf die abschließenden Herbstarbeiten und für die Waldarbeit wünschen wir uns auch noch ein wenig Schneefreiheit.
Die Werkstatt allerdings (siehe Bild), ja die kann man tatsächlich auch bei ätzendstem Wetter aufräumen -nötig hat sie es schon lange...
Ach ja, das große Aufräumen steht ja eh bald wieder an, denn unser kunsthandwerklicher und bäuerlicher Weihnachtsmarkt am dritten Adventssonntag steht ja auch schon fast in den Startlöchern!
Zwischendurch gibts noch ein wenig äußerst fordernde Gemeinschafts-Supervision mit unseren Beratern, etliche Bereichstreffen (von der Ökokiste über die Pädagogik bis zur Backstube) und dann gehts auch schon an die Anbauplanung...
Ich grüße Sie!


Ei-jei-jei, durch die viele Pressearbeit für unsere diversen Festivitäten (bald geht's schon wieder los mit dem Weihnachtsmarkt...), ist dieser Hof-Blog hier völlig unter die Räder geraten!
Der Sommer hat uns voll im Griff, wir haben die letzten Wochen fröhlich und gut gelaunt vor uns hingeschwitzt, kalten Latte machiato getrunken und zugeschaut wie die Praktikanten gearbeitet haben. Ansonsten hieß es mal wieder aufräumen, aufräumen, aufräumen, denn der Winter und das Frühjahr produzieren doch immer wieder ganz schön viel Kruscht.
Unser Gemüse ist dieses Jahr endlich so wie es das Gärtnerherz begehrt, nämlich eine wahre Augenweide. Üppig, gesund und vor allem: nahezu unkrautfrei (nicht von selbst, das sei hier nur der Vollständigkeit halber noch erwähnt!).
Und auch die Kartoffeln stehen so gut da wie noch nie -bis gestern, denn anscheinend hatten auch die Genossen Wildschweine davon Wind bekommen und den Krumbiegeln einen Besuch abgestattet! Unser Steffen (siehe Mitarbeiter des Monats) ist seitdem ganz aufgeregt, denn er ist ja schließlich nicht nur Forstwirt, sondern auch gelernter Jäger!
Nochmal kurz zu unseren Praktikanten. Alle möchten natürlich gerne auf der Mitarbeiter des Monats-Seite landen und wir können unumwunden zugeben, dass es dieses Jahr auch wirlich alle verdient hätten (bis jetzt), aber leider ist dieses Völkchen durch die Bank sehr photoscheu.
Wir waschen unsere Hände in Unschuld, versuchen aber bald etwas kreatives nachzureichen...
Bis auf weiteres, der blog


24.05.2010

Servus miteinand!!! (wie unser Föj-ler sagen würde)!
Oh Schreck, der Winter ist gerade rum, da steht auch schon der Juni vor der Tür!
Und mit ihm high life auf dem Hofbauernhof!

Was wird uns, da wir nun den Großteil des Gemüses auf dem Acker haben, die nächsten Wochen so beschäftigen?
2010 ist das Jahr der Waldorfpraktikanten, denn seit knapp 2 Monaten ist „die Saison eröffnet“ und wir haben nun bis in den Oktober permanent mindestens einen Voluntär (na ja, mal mehr, mal weniger…) bei uns untergebracht – die meiste Zeit sind es drei bis vier „Praktis“.
Zwei Premium-Exemplare mussten wir am Wochenende nach drei Wochen leider schon wieder an ihre eigentlich Erziehungsberechtigten zurückgeben, es war uns wirklich eine Freude mit den beiden und es kullerten sogar einige Tränen. Schön.
Mit den Nachfolgern werden wir uns nun also weiter ans Pflanzen, Jäten, Hacken, Füttern, Bauen, Aufräumen, Putzen, Holzspalten, Mähen, Wenden, Schwaden, Pressen, Kochen, Backen, Packen, Pflastern, Hämmern, Schrauben, Sägen, Singen und Händchen halten machen.
Ein Teil der Arbeit wird für unsere beiden großen sommerlichen Feste verwendet werden, das Hoffest am 18. Juli und das Hofbauernhof Open Air mit Dota und den Stadtpiraten am 30. Juli. Mit letzteren verbindet uns eine mehrdimensionale Affinität, denn neben ihren sozialen und politischen Ansichten (die durch die eloquenten Texte – unterstrichen durch große Musikalität - zum Vorschein gebracht werden), hat es uns irgendwie der Name angetan, denn auch wir sprechen vom Hofbauernhof oft als von „unserem Piratenschiff“.
Einerseits ist es die Ostansicht (vom Bauerngarten aus) mit ihren vielen, vielen Fenstern, die den Eindruck des klassischen Piratenschiff-Hecks vermittelt, andererseits das windschiefe Ambiente in der alten Gaststube mit knarzenden Dielen, klemmenden Türen und (so bildet man sich manchmal ein) schwankenden Kronleuchtern.
Fehlt eigentlich nur die Gallionsfigur…


05-04-2010

"Long, long time ago... I can still remember, how that music used to make me smile..."

Wenn sie jetzt auch so wie ich, die Melodie dieses Liedes von Don McLean im Kopf haben, bin ich ganz zufrieden, denn exakt die ging mir durch den Kopf, als ich das Datum des letzten blogs anschaute.

Der Schnee ist endlich weg (ein paar schattige Ecken und der lächerliche Hügel vor'm Haus mal ausgenommen), nächste Woche kommen die ersten Jungpflanzen (respektive Praktikanten...) und alle Zeichen stehen auf "Start".
Da müssen wir schnell noch den Ostermontag nutzen, um die schon lange auf Halde liegenden, administrativen Tätigkeiten auf die Reihe zu bekommen, für die dann bald, bald bestimmt gar keine Zeit mehr sein wird!

Ab dieser Woche wird sich bei uns auch wieder einiges umstellen, denn wir verlängern (ähnlich wie die Atomlobby...) die Laufzeiten unseres Backofens bzw. der Hofbackstube: der Donnerstag kommt als weiterer Backtag hinzu!
Wer hätte das gedacht: nun gibt es bei uns Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag frisches Brot und vor allem: FRISCHE BRÖTCHEN!
Schade, dass so wenige Menschen aus dem Dorf diese Möglichkeit nutzen und damit Dorfstruktur und Regionalität stärken!

Viel ist passiert mal wieder (kein Wunder wenn die Phasen zwischen den blogs auch so groß sind...), besonders erwähnenswert scheinen mir hier zwei Premieren.
Unsere gute alte Hofstube hat diese abgeleistet: zum einen ihre Premiere als Tagungsort - wir haben im März ein zweitägiges Seminar zum Thema Ökokisten-Software mit 12 Teilnehmern veranstaltet (samt exzellenter Verköstigung und Übernachtung!) - zum anderen ihre Premiere als Kulturveranstaltungsort. Eigentlich als Notlösung herangezogen, war das Ambiente derart überzeugend, dass es nun doch noch zumindest ein zweites Konzert in der Stube geben wird.
Bei beiden Veranstaltungen hat die Stube ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit beeindruckend unter Beweis gestellt. Wir sind gespannt in wie fern sich das Spektrum noch aufweiten lassen wird (Künstlergarderobe, Buffet- und Pausenraum, Wickelstube, Märchenzimmer, Tagungsraum, Vorstandssitzungen, Weihnachtsfeiern, Proberaum - alles schon dagewesen)!

Dem langfristig entgegen steht natürlich die Entwicklung, dass trotz Verbraucherablehnung und gesundheitlicher Risiken EU-Gesundheits-Kommissar John Dalli die Gentechnik-Kartoffel Amflora der BASF zugelassen hat. Nun darf diese Kartoffel in der EU angebaut, als Futtermittel verwendet werden und bis 0,9% Lebensmittel verunreinigen. Die Zulassung gilt für 10 Jahre.

Wenn sie das genauso wurmt wie uns, dann machen sie mit:
http://www.greenpeace.de/­themen/­gentechnik/­kampagnen/­mach_dich_vom_acker/­

Jetzt wird dann auch der Zusammenhang zum Bild klar...

Mit aktiven Grüßen, der Blog


03-01-2010

Zwanzig Zehn (wer kann's verstehn?)
Zwanzig Zehn (echt voll extrem!)
Zwanzig Zehn (was wird da gehn?)
Zwanzig Zehn (ist das genehm?)
Zwanzig Zehn (wie unbequem!)
Zwanzig Zehn (voll öde... gähn!)
Zwanzig Zehn (Hermann van Veen...)
Zwanzig Zehn (oder doch schön?)


Eine kleine poetische Einleitung zur Gewöhnung, denn bisher hieß es ja immer (zumindest bei uns) "Zweitausendneun", aber wir haben uns für die nächsten 90 Jahre eines besseren belehren lassen.

Wo wir gerade bei Poetik (oder Poesie? Wo ist denn eigentlich der Unterschied?) sind: das Bild dieses blogs entstand übrigens aus Inspiration durch das Rilke-Gedicht:

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.


18-11-09

Die Zeit vergeht (wer hätte das gedacht?) und unser gerade noch "Ach, ein Glück, endlich ist es fertig und wie schön ist es doch geworden-Kulturprogramm" ist schon fast wieder veraltet.
Die Weihnachtszeit rückt in Form von riesigen, auf LKW's vor dem Hof vorbeifahrenden Weißtannen näher...
...und wir?
Wir haben noch einiges auszumisten und fahren deshalb schon im Morgennebel mit dem Miststreuer über die Felder. Außerdem basteln wir hier (Stall) und wurschteln dort (Packraum), es ist überall ziemlich matschig, aber die Aufräumarbeiten vor dem (vielleicht gar nicht kommenden?) Schnee sind im Gange.
Dank des schönen Wetters sind wir gerade dabei doch noch so einige Dinge (z.B. Obstbaumpflege) abzuarbeiten, an deren Erledigung wir schon nicht mehr geglaubt haben.
Auch die Kinder freuen sich, dass es draußen noch relativ mild ist und spielen noch im Sandkasten, die Kühe sind trotzdem eingestallt, denn das Outdoor-Futter ist definitiv zu Ende, der Marder wollte wohl auch ins Warme und hat vor einigen Nächten unseren Hühnern einen Besuch abgestattet um mit ihnen eine nicht ganz so appetitliche Party zu feiern...
Heute ist unsere Berta von ihrem Eber-Urlaub zurückgekehrt (buchen auch sie ihren Erotik-Reise-Event unter www.hof-bauern-hof.de...) und komplettiert unsere bunte Sammlung an Haustieren wieder.
Einzig von unserem Webmaster haben wir schon lange nichts mehr gehört.
Wir wünschen eine Weihnachtszeit, die es in sich hat!
Der Blog


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