Unsere Hühner sind eine Klasse für sich - nämlich eine Rasse!


Warum Rassegeflügel?


Der Hofbauernhof und die Hühner

Wie ja viele, einige oder manche von Ihnen mitbekommen haben, betreiben wir auf dem Hofbauernhof seit 2011 ein vollmobiles Hühnermobil mit 225 Legehennen um eine Hühnerhaltung betreiben zu können, die die Attribute „Freilandhaltung“, „artgerecht“ „nachhaltig“ und „ökologisch“ wirklich verdient und die außerdem besonders schmackhafte und gesunde Eier, die wiederum das Attribut „Lebensmittel“ verdienen, zu Ihnen nach Hause bringt!
Dieses Hühnermobil wurde damals durch ca. 70 „Eier-Aktionäre“ ermöglicht, die mit einem frei wählbaren Betrag von € 300,- aufwärts Ihre Eier für einige Monate bis Jahre im Vorhinein bezahlten und damit Ihrem Wunsch nach einer solchen Haltung und Produktion Ausdruck verliehen!
Das war für uns als Bio-Bauern ein tolles Verbundenheits-Gefühl und ein sehr schöner Vertrauens-Vorschuss und Zeichen dafür, dass diese Art der Tierhaltung von vielen Menschen gewollt wird.

Das Hühnermobil, das im Rhythmus von ca. zwei Wochen durch den Trecker gezogen seinen Standort wechselt und damit den Tieren in der Vegetationsperiode eine frische Futtergrundlage (in Form von Gras, aber auch von Käfern, Würmern und anderen Kleinstlebewesen) liefert, beherbergt nun seit Anfang Juni 2017 seine sechste Hühnerherde.

Diese Herde ist, so wie es die Herde davor war, eine Rassegeflügelherde der Rasse „New Hampshire“.

Warum Rassegeflügel?
Der Großteil der weltweit eingesetzten Legehennen stammt von lediglich drei global agierenden Züchtungsfirmen und entspringt der sog. Hybridzucht.
Hybridhühner sind spezielle Kreuzungen, die aus verschiedenen Inzuchtlinien hervorgehen.
(Welche Zuchtlinien hier "verwendet" werden ist ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis, es gibt lediglich Vermutungen darüber welche Rassen im Laufe der Jahre Einzug gehalten haben auf dem Wege zur heutigen Legehybride.)
Durch den sog. Heterosis-Effekt, sind die Nachkommen der ersten Generation wesentlich leistungsfähiger als ihre Eltern. Schon in der nächsten Generation verlieren die Hybriden aber wieder ihre besonderen Merkmale. Mit ihnen kann nicht weiter gezüchtet werden. Der Hühnerhalter ist also abhängig und muß somit immer wieder neue Hybridhühner vom Züchter kaufen.
Legehybriden sind Hochleistungstiere, die in zwölf Legemonaten 300-320 Eier legen
können. Durch diese enorme Leistung verlieren die Tiere schnell an Vitalität, sind eher krankheitsanfällig und werden in der Regel nicht sehr alt.

Kaum ein Bereich der ökologischen Tierhaltung fordert den Paradigmenwechsel hin zu mehr Tierwohl und zu Qualität von Anfang an derart deutlich ein wie die Geflügelhaltung. Die Abhängigkeit von industriellen Zuchtstrukturen und damit einhergehend das unerträgliche Kükentöten werden von vielen Landwirten in der Bio-Bewegung als nicht akzeptabel und nicht zukunftsfähig empfunden.
So ergeht es auch uns Hofbauernhöflern schon lange und aus diesem Grunde haben wir ja auch schon zwei Mal unsere Bruderhahn-Aktion durchgeführt, bei der wir die Brüder der Legehennen mit aufgezogen und über die Ökokiste vermarktet haben.

Die Gesellschaft ruft nach echten Werten – sie fordert uns alle auf, würdevoll mit Tieren umzugehen. Hier bietet die Initiative von Bioland und Demeter,
die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ), Lösungen an.
Sie werden umso durchschlagender und erfolgreicher sein, je mehr Bäuerinnen und Bauern sich an der Züchtungsarbeit für das Öko-Huhn von morgen schon heute beteiligen und je mehr Verbraucher nach genau diesen Tierne und ihren Eiern fragen.

Das Interessante an der Haltung von reinrassigen Hühnern ist:
- ihr ursprünglicher, natürlicher Charakter
- ihre langlebige, robuste Natur
- die Möglichkeit der Nachzucht
- die hohe Qualität und der ausgezeichnete Geschmack
der Eier

Eier von Rassegeflügel sind eine Spezialität

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Warum Hühnermobil?

Weil eigentlich nur die Haltung im Mobilstall echte Freilandhaltung ist!

Sogenannte "Freiland-Hühner", die einen festen Stall mit Auslauf ihr eigen nennen können (das sind in Deutschland wenige, sehr wenige!), laufen zwar auch mal etwas weiter weg, doch halten sie sich am liebsten in Stallnähe auf. Hier fühlen sie sich geschützt, nehmen ihre Sandbäder zur Gefiederpflege und lassen sich von der Sonne bescheinen.
Für dieses Sandbaden bauen sich die Hühner Kuhlen in denen sich bei Regen dann Pfützen bilden. Nach einiger Zeit bekommt man dann die für die Freilandhaltung bekannten Probleme: der Boden wird „hühnermüde", d.h., Parasiten und Krankheitskeime im Boden häufen sich. Die Hühner brauchen dann immer wieder Entwurmungsmittel und die Eierqualität leidet.

Die Freilandhaltung im mobilen Hühnerstall bietet sowohl für die Hühner als auch für Bauern und Kunden große Vorteile:
Durch das regelmäßige Umsetzen des Stalles (ca. einmal pro Woche!) wird eine konstante Futterqualität erreicht , die Grasnarbe geschont und der Auslauf regeneriert sich mit der Zeit wieder. Pfützenbildung und Verdreckung des Auslaufes (und damit der Hühner) werden verhindert, somit verringert sich das Risiko von Krankheiten, verbessert sich der Geschmack und die Qualität der Eier.



Außenansicht des Hühnermobils

"Dividenden-Ausschüttung..."
Aktionsmotto...

Heckansicht

Helene, Giorgo und im Hintergrund Emma Franzi, Melanie und Chantal

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