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Liebe Kund:innen!

„Im Februar gibt’s doch nur Kohl.“

Viele denken: Wer im Winter saisonal essen will, muss sich einschränken. Stimmt nicht, finden wir – wenn man versteht, wie Bio-Landwirtschaft funktioniert

Ja, der Winter ist keine Zeit der frischen Erntevielfalt. Aber saisonal heißt im Ökolandbau nicht: verzichten auf gutes Essen. Sondern anders wirtschaften. Neben Kohl prägen Lagergemüse wie Kartoffeln, Möhren, Rote Bete, Sellerie oder Kürbis die Saison. Dazu kommen Getreide, Hülsenfrüchte, hochwertige Bio-Öle, Mehle, Backwaren und vieles mehr. 

Bei uns bekommt ihr nämlich ein ganzes Bio-Vollsortiment. Die Vielfalt ist da – sie entsteht nur nicht durch ständige Ernte, sondern durch Planung, Lagerung und handwerkliches Know-how. Genau das macht regionale Bio-Versorgung auch im Winter möglich. Saisonal zu essen bedeutet im Februar nicht, sich einzuschränken. Es bedeutet, innerhalb des vom Winter gesetzten Rahmens gut, ausgewogen und genussvoll zu essen.

Bio steht für Vielfalt im Jahresverlauf. Nicht für alles jederzeit

Rind- und Schweinefleisch vom Hofbauernhof

Ab dem 8. Februar 2026 können wir euch das oft gewünschte hofeigene Schweinefleisch liefern.

In der Kalenderwoche 8 können wir euch Innereien vom Hofbauernhofrind und in der Kalenderwoche 11 das Rindfleisch liefern. 

Ihr könnt es ab sofort bestellen

Warum Schweinen und Rindern Bio-Haltung guttut

In der biologischen Landwirtschaft gelten klare Vorgaben, die das Tierwohl in den Mittelpunkt stellen. Schweine haben mehr Platz, Zugang zu Auslauf, Stroh zum Wühlen und Beschäftigen, sowie Bio-Futter ohne Gentechnik. Die Rinder, die vom Frühjahr bis in den Herbst in ihrer Herde auf den Weiden sind, haben im Winter in ihrem Freilaufstall Zugang zu einer Strohliegefläche im Außenbereich. Stress wird reduziert, natürliche Verhaltensweisen werden ermöglicht. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Wohl der Tiere aus, sondern auch auf die Qualität des Fleisches.

Regional verarbeiten – regionale Resilienz stärken

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die regionale Verarbeitung. Das Fleisch wird vom regionalen Metzger Hans Knoll mit den Hofbauernhof Landwirten fachgerecht zerlegt und verarbeitet. Kurze Wege, handwerkliches Können und transparente Abläufe sorgen für Vertrauen und Qualität.

Aus der Hofbackstube

Die hellen Brötchen sind jetzt größer und schöner- deshalb haben wir wie auch beim Laugengbäck, das nun auch um einiges größer ist, den Preis angehoben

Liebe Leute,

zu Eurer Information: vom 16. bis 18.02. ist die Backstube aufgrund des närrischen Treibens und diverser Abwesenheiten zu!

Am 19.02. backen und liefern wir wieder regulär!

Bio- Gemüsekeimlinge auf Hanfmatte
Die Radieschen Keimlinge haben einen würzig-scharfen und sehr erfrischenden Geschmack
ca 25g pro Box
Sie geben jedem Gericht eine würzig-scharfe Note. Als Basis für viele Salate gut geeignet und machen sich unheimlich gut in Pestos, Kräuterbutter oder Frischkäsezubereitungen.
In den Radieschen-Microgreens steckt eine gehörige Portion Senföle. Radieschen bieten auch eine große Menge am Vitaminen(A, C und K) und Mineralstoffen (Magnesium, Eisen, Phosphor, Kalium, Kalzium und Natrium).
Die enthaltenen Senföle regen die Verdauung an und sind durch ihre antibakterielle Wirkung gut für die Magen-Darm-Gesundheit.

Rote Bete, auch bekannt als Rote Rübe, ist ein Wurzelgemüse, das nicht nur durch seine Vielseitigkeit und seinen Nährstoffreichtum überzeugt, sondern auch durch seinen einzigartigen Geschmack. Bei uns wird die Rote Bete regional auf dem Hofbauernhof angebaut und sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der traditionellen Küche. Die Knolle ist reich an Folsäure, Eisen und Vitamin C, was sie zu einem äußerst wertvollen Nahrungsmittel macht. Ihr erdiger, leicht süßlicher Geschmack verleiht Salaten, Suppen und sogar Säften eine besondere Note.

Ein weiterer Vorteil der regionalen, hofeigenen Roten Bete ist die nachhaltige Anbauweise und das besondere samenfeste Saatgut, um die Qualität zu sichern. Dadurch profitiert ihr von Frische und einem ausgewogenem Geschmack. Probiert die hofeigene Rote Bete – ein Genuss, den ihr nicht verpassen solltet

Tofu: Protein-Wunder aus der Region

Tofu kommt oft direkt aus Deutschland oder der Region. Wer weiß, wie er hergestellt wird, versteht schnell, warum er so gut zu einer nachhaltigen Ernährung passt.

Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt, die eingeweicht, fein vermahlenund zu Sojamilch verarbeitet werden. Durch die Zugabe eines natürlichen Gerinnungsmittels gerinnt das Sojaeiweiß, wird anschließend abgeschöpft und zu Tofublöcken gepresst. Das Ergebnis ist ein neutraler, eiweißreicher Tofu, der Gewürze und Aromen besonders gut aufnimmt. Bei Bio- Produkten stammen die Bohnen häufig aus Deutschland: kurze Transportwege, keine Gentechnik, klare Herkunft. In unserem Sortiment findet ihr zum Beispiel regionalen Bio-Tofu von Taifun, oder auch die Tofu-Bratfilets in verschiedenen Varianten

Tofu ist leicht verdaulich, liefert hochwertiges pflanzliches Eiweiß und benötigt in der Herstellung weniger Ressourcen als tierische Produkte. Für Klima und Böden ist das ein klarer Vorteil.

Unser Küchentipp: Tofu vor dem Braten kurz in Speisestärke wenden. So wird er außen knusprig und bleibt innen saftig – perfekt für asiatische Pfannengerichte, Bowls oder Salate.

Tofu ist kein Ersatzprodukt. Er ist ein eigenständiges Lebensmittel mit Geschichte, Handwerk und erstaunlich vielen Möglichkeiten

Unsere Kühlakkus werden knapp– deshalb wären wir froh und dankbar, wenn ihr euer Kühl- und Gefrierfach überprüft, ob ihr vielleicht versehentlich unsere grünen Kühlakkus vergessen habt zurückzugeben. Diese sind kostspielige Betriebsmittel, die wir euch vertrauensvoll und bisher ohne Pfand geliehen haben.

Thai-Ramen mit Pilzen und knusprigem Tofu

Diese Thai-Ramen-Suppe verbindet cremige Kokosmilch, aromatische Erdnussbutter und würzige Thai-Chili-Sauce zu einer herrlich aromatischen Brühe. Mit knusprig gebratenem Tofu, frischen Pilzen und knackigem Gemüse wird diese Suppe zu einem wärmenden Wohlfühlessen, das perfekt für kalte Tage ist.

Zutaten für 4 Personen

Für die Brühe:

1 EL Kokosnussöl

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

ca. 1 TL Ingwer, fein gerieben

4 EL Thai Chili Sauce

800 ml Gemüsebrühe

1 Dose Kokosmilch (400 ml)

100 g cremiges Erdnussmus

2 EL Sojasauce oder Tamari

1 EL Apfeldicksaft

1 EL Zitronensaft und Zitronenschale einer Hälfte

250 g Mie-Nudeln

200 g Möhren, in breite, schräge Stifte geschnitten

150 g Lauch ,in feine Ringe geschnitten

400 g Chinakohl, in Streifen geschnitten (alternativ Spinat)


Für Tofu, Pilze & Co.:

300 g Tofu, in Würfel geschnitten

2 TL Maisstärke

2 EL Kokosnussöl

350 g Champignons, in Scheiben geschnitten

150 g Lauch, in feine Ringe geschnitten

2 EL Sojasauce oder Tamari

200 g Chinakohl, in Streifen geschnitten


Zum Servieren:

optional Erdnüsse oder Sesam, kurz in einer Pfanne ohne Öl geröstet

Zubereitung:

Brühe zubereiten: Kokosnussöl in einem großen Topf erhitzen. Den Knoblauch und Ingwer unter Rühren 1-2 Minuten kurz anrösten. Die Thai Chili Sauce, Kokosmilch und Gemüsebrühe eingießen, gut umrühren und aufkochen lassen. Erdnussmus, Sojasauce, Apfeldicksaft, Zitronensaft und in dünne Streifen geschnittene Zitronenschale einer Hälfte unterrühren, und die Brühe ca. 10 Minuten köcheln lassen; in den letzten 3 Minuten die Möhren und Lauchzwiebeln hinzugeben. Nach den 10 Minuten Kochzeit die Mie-Nudeln und den in Streifen geschnittenen Chinakohl (oder Spinat) in die Brühe geben und 5 Minuten ziehen lassen, bis die Nudeln gar sind. Gut umrühren.

Tofu und Pilze anbraten: Während die Brühe köchelt, den Tofu gut abtropfen lassen, in Küchenpapier wickeln und ausdrücken. In Würfel schneiden und in Speisestärke wenden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Tofu von allen Seiten knusprig anbraten, mit 1 EL Sojasauce ablöschen, schwenken bis alles schön braun ist, herausnehmen. Dann die Pilze in 1 EL Öl goldbraun braten. Mit 1 EL Sojasauce ablöschen und ebenfalls schwenken. Lauch kurz im restlichen Öl anbraten. 

Servieren: Die fertige Nudelsuppe in Schalen füllen und mit dem knusprig gebratenen Tofu, den Pilzen und dem Chinakohl anrichten, gebratenen Lauchringen darüber geben. Nach Belieben mit Erdnüssen oder Sesam bestreuen und servieren.

Ökokiste 
Hofbauernhof Laden GbR
Reinerzauer Str. 13 | 72290 Loßburg
07446 916047
info@hof-bauern-hof.de

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO- 022
Steuer-Nr.: 42492/91809 
USt-Id: DE 243446553