News-Ticker:

Gockelfleisch wieder im Sortiment
Wir haben ab sofort für euch wieder das beliebte Fleisch aus dem Gockelprojekt im Angebot. Unter „Aktion & Neues“ findet ihr die verschiedenen Sorten: Schinkenwurst, Gockelbolognese, Gockelsuppe, Gockelfrikasée, Gockelragou und Gockelfleisch pur. Mit dem Kauf der Produkte unterstützt ihr das Projekt und damit den Kreislaufgedanken der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

Samstag 11. Mai – Jungpflanzenverkauf am Hof, 10:00-16:00 Uhr
Auf diesen Aktionstag können sich alle Gartenliebhaber*innen unter Euch besonders freuen! Es gibt jede Menge für den heimischen Gemüsegarten: Salate, Kohl aller Arten , Kürbis, Kräuter, Blumen & eine große Auswahl an bunten Tomaten. Natürlich alles in Bio-Qualität! Auf was Ihr Euch an diesem Tag außerdem noch freuen könnt, gibt´s HIER zu lesen.

Bio Planète stellt auf Mehrweg um
Ab sofort könnt (und sollt!) ihr die Ölflaschen von Bio Planète wieder an uns zurückgeben! Judith Faller-Moog hat ihre Produkte auf Mehrweg umgestellt, was wir richtig klasse finden. So etwas funktioniert aber nur, wenn möglichst alle mitmachen… :).
Mehrweg schont wertvolle Ressourcen und spart eine Menge CO2 ein!

Feiertage im Mai und die daraus resultierenden Liefer-, & Bestellschluss-Änderungen:

Donnerstag 9. Mai und 30.Mai

Touren Schramberg & Kinzigtal:
Liefertag Freitag Bestellschluß Mittwoch 9 Uhr

Tour Dunningen:
Liefertag am Mittwoch und Bestellschluss Dienstag 9 Uhr

Die Freitagstouren werden am Freitag beliefert Bestellschluss vorgezogen Mittwoch 9 Uhr

 

Am Dienstag und Mittwoch nach Pfingstmontag,
also
21 .& 22. Mai wird es KEINE Backwaren in der Ökokiste geben!

Unsere Schweine

testheading

Unsere Schweine

Aufgepasst: Derzeit haben wir leider keine Schweine mehr am Hof …

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist es uns hier auf dem Hofbauernhof wichtig, eine Tierhaltung mit Nutztierrassen zu betreiben, die neben der reinen Fleisch-, Eier- oder Milchproduktion, weitere Funktionen auf dem Hof (und darüber hinaus!) erfüllen.

Außerdem ist es für uns von Anfang an auch eine ethische Frage und somit Aufgabe gewesen, Lebewesen nicht nur aus rein wirtschaftlichen Gründen zu halten!

Nun aber zu unseren Bewohnern im Schweinestall:
Aktuell könnt Ihr bei uns fünfzehn Läufer der alten Rasse „Schwäbisch-Hällisches Landschwein“ zu Gesicht bekommen…vielleicht müsst Ihr sie auch erst im gemütlichem Strohbett oder im matschigen Auslauf suchen. In der Schweinehaltung haben wir uns bewusst für eine Kreuzung aus dieser alten und der Nutztierrasse „Pietrain“ entschieden und tragen somit auch in der Schweinemast zum Erhalt einer traditionellen, regionalen Schweinerasse bei. Das „Schwäbisch Hällische Landschwein“ ist im übrigen Deutschlands älteste Nutztierrasse, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts in der Region um Schwäbisch Hall gezüchtet wird. Besonders an den Tieren ist zudem, dass sie besser an unsere klimatischen Verhältnissen angepasst sind, wodurch sie weniger anfällig für Krankheiten sind und besser mit der Außenklima-Haltung zurecht kommen. Wer schon einmal bei uns war weiß, dass die Tiere bei uns in einem offenen Stall leben.

Wie ich finde ist genau das enorm wichtig: Nicht für hochgezüchtete Tiere das Umfeld anzupassen und zu verändern, sondern auf die Überzüchtung zu verzichten und anpassungsfähige, robuste Rassen in unsere vorhandene Umwelt zu integrieren. Die Aufzucht der Jungtiere haben wir im übrigen einem Kollegen aus Owingen auf einem schönen Demeterbetrieb am Bodensee überlassen, da wir ja selber keine Zuchtsau halten.

Bis die neuen Hofbewohner groß sind und zu außergewöhnlich zartem und saftigem Fleisch weiterverarbeitet werden können, füttern wir die Tiere mit Dinkelausputz-Getreide und den Pflanzenresten, die im Gemüsebau anfallen. Uns widerstrebt der Gedanke, Schweine mit Getreide zu füttern, aus dem auch Lebensmittel hergestellt bzw. Menschen ernährt werden können (über 50 % der Weltgetreideproduktion wird für Tierfutter verwendet!). Darum haben wir uns für den Getreideanteil entschieden, welcher bei der Getreideernte aussortiert wird. Das sind in erster Linie Unkrautsamen und kaputte oder zu kleine Getreidekörnern. Zusätzlich fressen die Tiere die Gemüsepflanzen, die aus schlichten ästhetischen Gründen keiner mehr kaufen oder essen will. Zum Glück legen Schweine darauf nicht all zu großen Wert :-).
 

DieTiere wachsen so natürlich recht langsam, somit schlachten wir frühestens nach neun Monaten Mastzeit, was so manchem Betriebswirt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt.

Momentan sind alle fünfzehn Tiere noch ziemliche Rabauken, springen vergnügt umher, und schnarchen nachts so laut, dass Roland in der Backstube Ohrschützer tragen muss… Wenn Ihr noch keine Begegnung mit Ferkeln gemacht habt, legen wir Euch ans Herz einmal bei uns vorbeizukommen …

PS: Besonders gern haben es unsere Schweine wenn man sie in bisschen bürstet! 😉