JETZT Bio Weihnachtsbäume zur Abholung vorbestellen Bestellschluss Sonntag 11.12. !!!!

Betriebsferien vom 24.12. bis zum 9.01.
Bis zum Freitag den 23.12. sind wir noch telefonisch für Euch zu erreichen. Vom 24. Dezember bis einschließlich 8. Januar sind wir dann in Winterurlaub. Ab dem 9.01. im Büro wieder zu erreichen und ab dem 10.01. beliefern wir Euch dann auch wieder.

Macht bei unserem Adventskalender hier auf der Homepage mit!
Wir haben uns nämlich voll ins Zeug gelegt, alle technischen, organisatorischen (und sonstige) Hürden gemeistert und somit gibt es z.Zt. täglich ein Hofbauernhof-Adventskalender Türchn!
Erklärende Worte sind wohl eher überflüssig, denn jedes Kind weiß, wie ein solches Wunderding funktioniert…

Weihnachtsbestellung rechtzeitig aufgeben
Damit wir eure Wünsche (zumindest auf der kulinaischen Ebene) erfüllen können, bitten wir Euch schon etwas füher, als der normale Bestellschluss eure Bestellungen aufzugeben. So können wir im Einlauf alles frühzeitig weitergeben und haben es dann sicher da.

Reclettekäse aus Heggelbach
Mhhh … am Weihnachtsmarkt kamen wir schon in den Genuss, den leckeren Raclettekäse von unseren demeter Kollegen vom Bodensee zu verköstigen. Wer sich den Gaumenschmaus nach hause holen möchte, kann sich diesen Racklettekäse auch mit der Kiste für daheim bestellen. Vielleicht schon für Silvester?

Gutscheine vom Hof als Weihnachtsgeschenk
Wer braucht noch eine Geschenkidee? Wir haben Gutscheine von unserem Hofladen oder für die Ökokiste, die ihr bei uns im Shop oder am Telefon bestellen könnt. Wenn ihr sie rechtzeitig bestellt, legen wir sie eurer Bestellung bei. Ansonsten verschicken wir sie auch zum Selbstausdrucken für daheim per Mail.

Ein kleiner Hinweis: am 24.12.2022 bleibt unser Hofladen geschlossen!

 


 

Unsere Schweine

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Unsere Schweine

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist es uns hier auf dem Hofbauernhof wichtig, eine Tierhaltung mit Nutztierrassen zu betreiben, die neben der reinen Fleisch-, Eier- oder Milchproduktion, weitere Funktionen auf dem Hof (und darüber hinaus!) erfüllen.

Außerdem ist es für uns von Anfang an auch eine ethische Frage und somit Aufgabe gewesen, Lebewesen nicht nur aus rein wirtschaftlichen Gründen zu halten!

Nun aber zu unseren Bewohnern im Schweinestall:
Aktuell könnt Ihr bei uns fünfzehn Läufer der alten Rasse „Schwäbisch-Hällisches Landschwein“ zu Gesicht bekommen…vielleicht müsst Ihr sie auch erst im gemütlichem Strohbett oder im matschigen Auslauf suchen. In der Schweinehaltung haben wir uns bewusst für eine Kreuzung aus dieser alten und der Nutztierrasse „Pietrain“ entschieden und tragen somit auch in der Schweinemast zum Erhalt einer traditionellen, regionalen Schweinerasse bei. Das „Schwäbisch Hällische Landschwein“ ist im übrigen Deutschlands älteste Nutztierrasse, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts in der Region um Schwäbisch Hall gezüchtet wird. Besonders an den Tieren ist zudem, dass sie besser an unsere klimatischen Verhältnissen angepasst sind, wodurch sie weniger anfällig für Krankheiten sind und besser mit der Außenklima-Haltung zurecht kommen. Wer schon einmal bei uns war weiß, dass die Tiere bei uns in einem offenen Stall leben.

Wie ich finde ist genau das enorm wichtig: Nicht für hochgezüchtete Tiere das Umfeld anzupassen und zu verändern, sondern auf die Überzüchtung zu verzichten und anpassungsfähige, robuste Rassen in unsere vorhandene Umwelt zu integrieren. Die Aufzucht der Jungtiere haben wir im übrigen einem Kollegen aus Owingen auf einem schönen Demeterbetrieb am Bodensee überlassen, da wir ja selber keine Zuchtsau halten.

Bis die neuen Hofbewohner groß sind und zu außergewöhnlich zartem und saftigem Fleisch weiterverarbeitet werden können, füttern wir die Tiere mit Dinkelausputz-Getreide und den Pflanzenresten, die im Gemüsebau anfallen. Uns widerstrebt der Gedanke, Schweine mit Getreide zu füttern, aus dem auch Lebensmittel hergestellt bzw. Menschen ernährt werden können (über 50 % der Weltgetreideproduktion wird für Tierfutter verwendet!). Darum haben wir uns für den Getreideanteil entschieden, welcher bei der Getreideernte aussortiert wird. Das sind in erster Linie Unkrautsamen und kaputte oder zu kleine Getreidekörnern. Zusätzlich fressen die Tiere die Gemüsepflanzen, die aus schlichten ästhetischen Gründen keiner mehr kaufen oder essen will. Zum Glück legen Schweine darauf nicht all zu großen Wert :-).
 

DieTiere wachsen so natürlich recht langsam, somit schlachten wir frühestens nach neun Monaten Mastzeit, was so manchem Betriebswirt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt.

Momentan sind alle fünfzehn Tiere noch ziemliche Rabauken, springen vergnügt umher, und schnarchen nachts so laut, dass Roland in der Backstube Ohrschützer tragen muss… Wenn Ihr noch keine Begegnung mit Ferkeln gemacht habt, legen wir Euch ans Herz einmal bei uns vorbeizukommen …

PS: Besonders gern haben es unsere Schweine wenn man sie in bisschen bürstet! 😉