***Team-Packraum sucht Verstärkung*** Ab sofort!
Wer hat Lust, oder kennt jemanden der Lust hat, bei uns ca. 12-20 Stunden in der Woche mit frischem, knackigem Gemüse und einem super tollen Team zu verbringen? Dann schreibt doch eine Mail an: iris@hof-bauern-hof.de

Fleisch vom Schwein und Rind
In KW 37 & 38 haben wir Rindfleisch für Euch im Angebot. Einfach anrufen oder im Shop bestellen!

Es grüßt aus der Backstube Hofbauer Roland:
„Wie Ihr ja wisst, sind wir Bäcker seit Sonntag so richtig aus dem Urlaub zurück, haben uns voller Tatendrang ans Werk gemacht („ran an die Buletten!“ würde der Metzgerskollege sagen…) und freuen uns schon, Euch wieder und weiter mit köstlichen, knackigen, knusprigen und somit auch alliterarischen demeter-Backwaren zu beliefern und hoffentlich auch zu beglücken! Die Getreide-ernte bei unseren demeter Kollegen war dieses Jahr aufgrund der bescheidenen Sonnenstunden sehr beschwerlich und aufwändig (alle Chargen mussten nachgetrocknet werden, rund-um-die-Uhr-Betrieb war angesagt) sowie nicht sonderlich ertragsreich und da es eh dringend nötig war, unsere Produkte nochmal zu kalkulieren, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und es wird also ab dieser Woche eine Preisanpassung bei allen Backwaren geben.“

Ernten & Essen: Jeden Freitag im Oktober ab 15:00 Uhr
Ganz nach dem Motto „Landwirtschaft zum Anpacken“ laden wir Euch auch in diesem Herbst wieder ein aktiv mitzuwirken! Den gesamten Oktober können sich also freiwillige Helfer*innen immer freitags ab 15.00 Uhr auf dem Hofgelände einfinden.

 


 

Unsere Schweine

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Unsere Schweine

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist es uns hier auf dem Hofbauernhof wichtig, eine Tierhaltung mit Nutztierrassen zu betreiben, die neben der reinen Fleisch-, Eier- oder Milchproduktion, weitere Funktionen auf dem Hof (und darüber hinaus!) erfüllen.

Außerdem ist es für uns von Anfang an auch eine ethische Frage und somit Aufgabe gewesen, Lebewesen nicht nur aus rein wirtschaftlichen Gründen zu halten!

Nun aber zu unseren Bewohnern im Schweinestall:
Aktuell könnt Ihr bei uns fünfzehn Läufer der alten Rasse „Schwäbisch-Hällisches Landschwein“ zu Gesicht bekommen…vielleicht müsst Ihr sie auch erst im gemütlichem Strohbett oder im matschigen Auslauf suchen. In der Schweinehaltung haben wir uns bewusst für eine Kreuzung aus dieser alten und der Nutztierrasse „Pietrain“ entschieden und tragen somit auch in der Schweinemast zum Erhalt einer traditionellen, regionalen Schweinerasse bei. Das „Schwäbisch Hällische Landschwein“ ist im übrigen Deutschlands älteste Nutztierrasse, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts in der Region um Schwäbisch Hall gezüchtet wird. Besonders an den Tieren ist zudem, dass sie besser an unsere klimatischen Verhältnissen angepasst sind, wodurch sie weniger anfällig für Krankheiten sind und besser mit der Außenklima-Haltung zurecht kommen. Wer schon einmal bei uns war weiß, dass die Tiere bei uns in einem offenen Stall leben.

Wie ich finde ist genau das enorm wichtig: Nicht für hochgezüchtete Tiere das Umfeld anzupassen und zu verändern, sondern auf die Überzüchtung zu verzichten und anpassungsfähige, robuste Rassen in unsere vorhandene Umwelt zu integrieren. Die Aufzucht der Jungtiere haben wir im übrigen einem Kollegen aus Owingen auf einem schönen Demeterbetrieb am Bodensee überlassen, da wir ja selber keine Zuchtsau halten.

Bis die neuen Hofbewohner groß sind und zu außergewöhnlich zartem und saftigem Fleisch weiterverarbeitet werden können, füttern wir die Tiere mit Dinkelausputz-Getreide und den Pflanzenresten, die im Gemüsebau anfallen. Uns widerstrebt der Gedanke, Schweine mit Getreide zu füttern, aus dem auch Lebensmittel hergestellt bzw. Menschen ernährt werden können (über 50 % der Weltgetreideproduktion wird für Tierfutter verwendet!). Darum haben wir uns für den Getreideanteil entschieden, welcher bei der Getreideernte aussortiert wird. Das sind in erster Linie Unkrautsamen und kaputte oder zu kleine Getreidekörnern. Zusätzlich fressen die Tiere die Gemüsepflanzen, die aus schlichten ästhetischen Gründen keiner mehr kaufen oder essen will. Zum Glück legen Schweine darauf nicht all zu großen Wert :-).
 

DieTiere wachsen so natürlich recht langsam, somit schlachten wir frühestens nach neun Monaten Mastzeit, was so manchem Betriebswirt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt.

Momentan sind alle fünfzehn Tiere noch ziemliche Rabauken, springen vergnügt umher, und schnarchen nachts so laut, dass Roland in der Backstube Ohrschützer tragen muss… Wenn Ihr noch keine Begegnung mit Ferkeln gemacht habt, legen wir Euch ans Herz einmal bei uns vorbeizukommen …

PS: Besonders gern haben es unsere Schweine wenn man sie in bisschen bürstet! 😉