Ferienende – Eierstau
Liebe Leut, es ist mal wieder so weit: die Ferienzeit ist vorbei und wie immer bestellen in dieser Zeit einige ihre Kisten ab. Unsere Hühner legen aber trotzdem fleißig weiter, sodass wir nun wieder einen kleinen Eierstau haben. Wenn möglich, dann habt ein Nachsehen mit den in den Ferien „weiterarbeitenden“ Hennen und legt bei eurer nächsten Bestellung eine Packung (mehr) mit in den Warenkorb

800 Jahre! Das muss gefeiert werden –
… dachten sich die Schömberger und planen nun schon seit über zwei Jahren an den Festivitäten. Am Sonntag den 10.07. gibt’s ein Umzug durchs ganze Dorf, bei dem wir als Hofgruppe auch mit am Start sind. Mehr zum ganzen Programm und Ablauf findet ihr hier: 800 Jahre Schömberg.

Wir möchten in Zukunft auf das Ausdrucken Eurer Bestellerinnerung (Euch auch als Kistenpost oder Kundenbrief bekannt) verzichten und somit wöchentlich ca. 800 Seiten Papier einsparen. *

Schon seit einigen Jahren steigt der Papierpreis stetig an – Gründe hierfür gibt es viele: erhöhte Nachfrage in Asien, steigende Rohölpreise, steigenden Logistikpreise und nicht zuletzt die Corona-Pandemie, welche vor allem den Onlinehandel ankurbelte, der wiederum enorm viel Papierverpackungsmaterial verbraucht. Wie ihr Euch ja bestimmt schon gedacht habt, liegt uns auf vielen Ebenen der Ressourcenverbrauch und die damit verbundenen ökologischen Auswirkungen sehr am Herzen. Daher haben wir uns entschieden, die wöchentliche Bestellerinnerung nicht mehr auf Papier zu drucken – wohl wissend, dass E-Mails auch ihren ökologischen Fußabdruck hinterlassen, wir aber eben nicht beide Wege (aus)nutzen möchten.
Wir möchten vielmehr zu bewussterem Umgang anregen und Euch an unseren Gedanken dazu teilhaben lassen. Auch wollen wir nicht ganz auf das Medium Kistenpost verzichten und werden Euch in unregelmäßigen Abständen unsere Gedanken zu verschiedensten Themen beilegen.

Bis dahin, liebe Grüße vom Marketing Team, Carla & Roland

Hofcafé geöffnet – immer freitags ab 14:30 Uhr
Ab sofort und immer freitags bei schönem Wetter haben wir unser Hofcafé geöffnet. Es gibt frischen Kuchen und köstlichen Bio-Cappuccino, Limo und Apfelsaftschorle. Kommt vorbei uns lasst die Seele baumeln. Natürlich dürft ihr auch gerne noch über unseren Hof spazieren und die Tiere besuchen oder den Gemüseacker bestaunen.

Mitmachen im Bauerngarten –  Juni, Juli, August, immer freitags ab 15 Uhr
Außerdem möchten wir Euch herzlich einladen zum „Miteinander im Bauerngarten“: Vereinsmitglieder und Hofbäuerinnen treffen, die Blütenpracht genießen, zum Austausch und Beisammensein und nach Lust und Laune Beikraut rupfen Unsere Gärtnerin Iris und weitere GartenliebhaberInnen vom Hof werkeln dort gemeinsam freitags nachmittags und freuen sich über Mithilfe und schöne Begegnungen!

 


 

Unsere Schweine

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Unsere Schweine

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist es uns hier auf dem Hofbauernhof wichtig, eine Tierhaltung mit Nutztierrassen zu betreiben, die neben der reinen Fleisch-, Eier- oder Milchproduktion, weitere Funktionen auf dem Hof (und darüber hinaus!) erfüllen.

Außerdem ist es für uns von Anfang an auch eine ethische Frage und somit Aufgabe gewesen, Lebewesen nicht nur aus rein wirtschaftlichen Gründen zu halten!

Nun aber zu unseren Bewohnern im Schweinestall:
Aktuell könnt Ihr bei uns fünfzehn Läufer der alten Rasse „Schwäbisch-Hällisches Landschwein“ zu Gesicht bekommen…vielleicht müsst Ihr sie auch erst im gemütlichem Strohbett oder im matschigen Auslauf suchen. In der Schweinehaltung haben wir uns bewusst für eine Kreuzung aus dieser alten und der Nutztierrasse „Pietrain“ entschieden und tragen somit auch in der Schweinemast zum Erhalt einer traditionellen, regionalen Schweinerasse bei. Das „Schwäbisch Hällische Landschwein“ ist im übrigen Deutschlands älteste Nutztierrasse, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts in der Region um Schwäbisch Hall gezüchtet wird. Besonders an den Tieren ist zudem, dass sie besser an unsere klimatischen Verhältnissen angepasst sind, wodurch sie weniger anfällig für Krankheiten sind und besser mit der Außenklima-Haltung zurecht kommen. Wer schon einmal bei uns war weiß, dass die Tiere bei uns in einem offenen Stall leben.

Wie ich finde ist genau das enorm wichtig: Nicht für hochgezüchtete Tiere das Umfeld anzupassen und zu verändern, sondern auf die Überzüchtung zu verzichten und anpassungsfähige, robuste Rassen in unsere vorhandene Umwelt zu integrieren. Die Aufzucht der Jungtiere haben wir im übrigen einem Kollegen aus Owingen auf einem schönen Demeterbetrieb am Bodensee überlassen, da wir ja selber keine Zuchtsau halten.

Bis die neuen Hofbewohner groß sind und zu außergewöhnlich zartem und saftigem Fleisch weiterverarbeitet werden können, füttern wir die Tiere mit Dinkelausputz-Getreide und den Pflanzenresten, die im Gemüsebau anfallen. Uns widerstrebt der Gedanke, Schweine mit Getreide zu füttern, aus dem auch Lebensmittel hergestellt bzw. Menschen ernährt werden können (über 50 % der Weltgetreideproduktion wird für Tierfutter verwendet!). Darum haben wir uns für den Getreideanteil entschieden, welcher bei der Getreideernte aussortiert wird. Das sind in erster Linie Unkrautsamen und kaputte oder zu kleine Getreidekörnern. Zusätzlich fressen die Tiere die Gemüsepflanzen, die aus schlichten ästhetischen Gründen keiner mehr kaufen oder essen will. Zum Glück legen Schweine darauf nicht all zu großen Wert :-).
 

DieTiere wachsen so natürlich recht langsam, somit schlachten wir frühestens nach neun Monaten Mastzeit, was so manchem Betriebswirt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt.

Momentan sind alle fünfzehn Tiere noch ziemliche Rabauken, springen vergnügt umher, und schnarchen nachts so laut, dass Roland in der Backstube Ohrschützer tragen muss… Wenn Ihr noch keine Begegnung mit Ferkeln gemacht habt, legen wir Euch ans Herz einmal bei uns vorbeizukommen …

PS: Besonders gern haben es unsere Schweine wenn man sie in bisschen bürstet! 😉