Herdenwechel steht bevor
Wir werden vorraussichtlich erst Ende September wieder eigene Hofbauernhof-Eier haben – da die neue Herde sich erst ein bisschen einleben muss. Bis dahin werden wir Ihnen natürlich weiterhin Eier unserer lieben demeter Kollegen anbieten.

Sommerpause in der Backstube: KW 34, 35 und 36

Unsere Bäcker fahren in Urlaub! Daher haben wir vom 17.08. – 04.09.2020 unsere Backstube geschlossen.

Frisches Rindfleisch in KW 32 und in KW 33
Ab Mittwoch dem 05.08. können wir Rindfleisch aus Hofbauernhof-Haltung anbieten. Beachten Sie hierzu unser Angebot im Shop.

Wurst vom Schwein für den Grill und im Glas
Außerdem haben jetzt für kurze Zeit Salsiccia, die Bratwurst im italienischen Stil mit Rotwein und Fenchel gewürzt aus unserem Schweinefleisch im Angebot. Ein echter Genuss! Außerdem gibt es endlich wieder Lyoner, Schinkenwurst und Schwarzwurst im Glas, sowie Bauernbratwurst geräuchert.

Verstärkung im Packraum gesucht!
Wir suchen für ein bis zwei Tage die Woche motivierte Packer*innen für unsere Ökokisten.
Wer Interesse und oder Fragen hat am besten ein Mail an: iris@hof-bauern-hof.de

Mehrwertsteuersenkung
Wir Hofbauernhöfler haben uns schon immer viele (und jetzt noch einmal mehr…) Gedanken rund um das große Thema „gerechte Preise für Erzeuger“ bzw. „Stellenwert von Lebensmitteln“ bzw. „faires Erzeuger-Verbraucher-Verhältnis“ gemacht und sind in der aktuellen Situation zu dem Schluss gekommen, dass wir die Steuersenkung an Euch weitergeben möchten, indem wir den Aufschlagsatz auf unsere Einkaufspreise für Obst und Gemüse um diese zwei Prozent reduzieren.
Daraus ergeben sich für Euch geringere Endpreise (natürlich in Abhängigkeit der allgemeinen Preisentwicklung), wobei tatsächlich ca. 70 Prozent unseres Sortiments von dieser Steuersenkung profitieren!
Die bereits erwähnten zwei Prozent beziehen sich dabei auf Obst und Gemüse, beim den sonstigen hofeigenen Produkten und bei den Trockenwaren bleibt alles beim alten, da hier eine Senkung einerseits einen sehr hohen Arbeitsaufwand (Umpreisung aller Artikel) nach sich ziehen würde, andererseits unsere Landwirtschaft diesen kleinen zusätzlichen Spielraum, den uns diese Reduzierung verschafft, mehr als gut gebrauchen kann.

Grundsätzlich glauben wir, dass es wichtig ist, dass langfristig die Umsätze aller Verbraucher*innen umgeschichtet werden in eine nachhaltige Wirtschaftsweise und dass mehr Menschen das verstehen, was Ihr als unsere Kunden schon umsetzt.

Wir danken Euch für Eure Treue und denken mit dieser Maßnahme in einer guten Art und Weise unseren Ansprüchen sowohl in Richtung „ökologisch und nachhaltig produzierte Lebensmittel sind ihren Preis wert“, als auch „wir möchten ein offenes und faires Verhältnis zu unseren Kunden pflegen und sich ergebende Vorteile mit diesen teilen“ gefunden zu haben und freuen uns wie immer natürlich auch hier auch auf Eure Rückmeldungen.


 

Die Hühner und das Hühnermobil

Der Hofbauernhof und die Hühner

Wie ja viele, einige oder manche von Ihnen mitbekommen haben, betreiben wir auf dem Hofbauernhof seit 2011 ein vollmobiles Hühnermobil mit 225 Legehennen um eine Hühnerhaltung betreiben zu können, die die Attribute „Freilandhaltung“, „artgerecht“ „nachhaltig“ und „ökologisch“ wirklich verdient und die außerdem besonders schmackhafte und gesunde Eier, die wiederum das Attribut „Lebensmittel“ verdienen, zu Ihnen nach Hause bringt!
Dieses Hühnermobil wurde damals durch ca. 70 „Eier-Aktionäre“ ermöglicht, die mit einem frei wählbaren Betrag von € 300,- aufwärts Ihre Eier für einige Monate bis Jahre im Vorhinein bezahlten und damit Ihrem Wunsch nach einer solchen Haltung und Produktion Ausdruck verliehen!
Das war für uns als Bio-Bauern ein tolles Verbundenheits-Gefühl und ein sehr schöner Vertrauens-Vorschuss und Zeichen dafür, dass diese Art der Tierhaltung von vielen Menschen gewollt wird.

Das Hühnermobil, das im Rhythmus von ca. zwei Wochen durch den Trecker gezogen seinen Standort wechselt und damit den Tieren in der Vegetationsperiode eine frische Futtergrundlage (in Form von Gras, aber auch von Käfern, Würmern und anderen Kleinstlebewesen) liefert, beherbergt nun seit  Juni 2018 seine siebte Hühnerherde.

Daneben fährt in gemächlichem Tempo der kleine Bruder, liebevoll „Hümi“ genannt.

Dieser gibt ca. 70 Hühnern der Rasse „bresse bleus“ ein fahrbares Zuhause.

Warum Rassegeflügel?

Der Großteil der weltweit eingesetzten Legehennen stammt von lediglich drei global agierenden Züchtungsfirmen und entspringt der sog. Hybridzucht.
Hybridhühner sind spezielle Kreuzungen, die aus verschiedenen Inzuchtlinien hervorgehen.
(Welche Zuchtlinien hier „verwendet“ werden ist ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis, es gibt lediglich Vermutungen darüber welche Rassen im Laufe der Jahre Einzug gehalten haben auf dem Wege zur heutigen Legehybride.)
Durch den sog. Heterosis-Effekt, sind die Nachkommen der ersten Generation wesentlich leistungsfähiger als ihre Eltern. Schon in der nächsten Generation verlieren die Hybriden aber wieder ihre besonderen Merkmale. Mit ihnen kann nicht weiter gezüchtet werden. Der Hühnerhalter ist also abhängig und muß somit immer wieder neue Hybridhühner vom Züchter kaufen. 
Legehybriden sind Hochleistungstiere, die in zwölf Legemonaten 300-320 Eier legen 
können. Durch diese enorme Leistung verlieren die Tiere schnell an Vitalität, sind eher krankheitsanfällig und werden in der Regel nicht sehr alt. 

Kaum ein Bereich der ökologischen Tierhaltung fordert den Paradigmenwechsel hin zu mehr Tierwohl und zu Qualität von Anfang an derart deutlich ein wie die Geflügelhaltung. Die Abhängigkeit von industriellen Zuchtstrukturen und damit einhergehend das unerträgliche Kükentöten werden von vielen Landwirten in der Bio-Bewegung als nicht akzeptabel und nicht zukunftsfähig empfunden. 
So ergeht es auch uns Hofbauernhöflern schon lange und aus diesem Grunde haben wir ja auch schon zwei Mal unsere Bruderhahn-Aktion durchgeführt, bei der wir die Brüder der Legehennen mit aufgezogen und über die Ökokiste vermarktet haben.

Die Gesellschaft ruft nach echten Werten – sie fordert uns alle auf, würdevoll mit Tieren umzugehen. Hier bietet die Initiative von Bioland und Demeter, 
die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ), Lösungen an. 
Sie werden umso durchschlagender und erfolgreicher sein, je mehr Bäuerinnen und Bauern sich an der Züchtungsarbeit für das Öko-Huhn von morgen schon heute beteiligen und je mehr Verbraucher nach genau diesen Tierne und ihren Eiern fragen.

Das Interessante an der Haltung von reinrassigen Hühnern ist: 
ihr ursprünglicher, natürlicher Charakter 

  •  ihre langlebige, robuste Natur 
  • die Möglichkeit der Nachzucht 
  • die hohe Qualität und der ausgezeichnete Geschmack
    der Eier
  • Eier von Rassegeflügel sind eine Spezialität