Lust auf Große Kartoffeln?
Unsere eigenen Hofbauernhof-Kartoffeln sind nun alle verzehrt. Daher haben wir ab sofort Kartoffeln von unserem Bio-Kollegen Viktor Weber im Sortiment

Obst & Gemüse – regional – auf Lager – oder aus dem Süden?
Woher kommt eigentlich gerade das Obst & Gemüse, welches wir verzehren? Zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört es auch dazu, sich diese Frage (im Prinzip nicht nur im Bezug auf Lebensmittel) immer mal wieder zu stellen. Von unserem Ökokisten-Verband gibt es hierfür monatlich sehr schön aufbereitete Übersichtkärtchen, welche wir Euch auf unserer Webseite einstellen. Außerdem einen kompletten Saisonkalender als PDF zum Ausdrucken und z.B. an den Kühlschrank hängen. SAISONKALENDER.

Lust auf Suppenhuhn?
Es ist schon wieder an der Zeit ist, an die Hühnerschlachtung und Suppenhuhn-Vermarktung zu denken. Dieses Mal wollen wir es so machen, dass wir nicht erst den Schlachttermin vereinbaren und dann hoffen, dass es genügend Menschen mit Suppenhuhn-Bedarf gibt, sondern erst einmal eben jenen ermitteln und erst bei ausreichender Menge die Kalenderwoche bekannt geben. Also einfach mal drauf los bestellen und sich nicht vom in ferner Zukunft liegenden Termin irritieren lassen!

 



 

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Küken töten – nicht mit uns!

Hybrid-Rassen gezüchtet von weltweit einer Firma? No go!

Massentierhaltung zur Profitmaximierung Einzelner? Eine andere Welt ist möglich!

Wie Sie vielleicht schon im Online Shop gesehen haben, ist der Preis unserer Eier gestiegen und ein demeter Ei kostet bei uns nun 75 Cent.

Schon immer ist uns mit unserem bisherigen Eierpreisen auf den Märkten der Region von konsternierter Verblüffung bis zu offener Beschimpfung allerhand begegnet, so dass wir Ihnen, als unseren engsten Kunden die Umstände noch einmal erläutern wollen aus denen heraus diese Entwicklung zu Stande kommt.

Und vor allem weshalb wir mit vollem Herzen dahinter stehen!

Wir hoffen auf diesem Wege mehr Menschen für einen Paradigmenwechsel in puncto Preisverständnis und Konsum zu gewinnen!

Denn mit zwei verkauften Eiern pro Kunde und Woche sehen wir, dass wir bisher nicht viele Eier-Fans als die unsrigen bezeichnen können…

Wie Sie wissen: aus Brut-Eiern schlüpfen zur Hälfte weibliche und männliche Tiere, die Tötung der männlichen Tiere ist seit ca. einem Jahr bei Demeter und Bioland (und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch bald bei den EU-Bio sowie konventionellen Kollegen und deutschlandweit) verboten.

Damit die züchtenden und Jungtiere aufziehenden Demeter-Bauern nun nicht auf den männlichen Tieren sitzen bleiben, sind alle Demeter-Betriebe ab 2020 verpflichtet, die Brüder der Legehennen mit zu finanzieren.

Deshalb kostet die Junghenne nicht mehr nur ihre eigene Aufzucht, sondern auch die Aufzucht der Brüder.

Fun fact: Wir Hofbauernhöfler haben, die Küken-Problematik erkennend, diesen „Bruder-Obulus“ schon ohne jegliche Verpflichtung die letzten vier Jahre entrichtet und die Kosten dafür nicht von der Henne und Ihren Eiern (und somit auch nicht von Ihnen…) mittragen lassen. Sehr zu unseren finanziellen Ungunsten, wie wir leider feststellen mussten…

Die Brüder haben wir entweder als ganze Tiere angeboten oder Wurst aus diesen machen lassen. Vielleicht hatten Sie Gelegenheit diese zu kosten!? Im Shop haben wir die „Gockel-Produkte“.

Damit diese Brüder überhaupt einigermaßen Fleisch ansetzen, braucht man eine andere Rasse als eine rein Eier legende, denn Eier legen und Fleisch ansetzen schließt sich genetisch leider aus (korreliert negativ, sagt der Fachsprachen-Befähigte).

Wir haben uns also dieses Jahr zum vierten Mal für ein Rassegeflügel (mit dem wohlklingenden Namen „Coffee & Cream“) entschieden mit dem „Nachteil“ dass die Schwestern „nur“ ca. 230 Eier pro Jahr legen, statt über 300 wie ihre Hybrid-Schwestern.

Diese geringere Legeleistung bedeutet: gleiches Futter, gleiche Arbeit, gleicher Stallplatzbedarf und damit höhere Kosten pro Ei und das ganze kommt auf den höheren Junghennen-preis noch oben drauf.

Wir finden:

Wer Eier (und natürlich gilt das auch für andere tierische Produkte) isst, hat Verantwortung für den gesamten Prozess der Tierproduktion!

Und diese Verantwortung drückt sich einerseits im Preis für ein Produkt aus und andererseits z.B. in der Konsequenz, dass zu unserem Eier-Verbrauch eben auch die Notwendigkeit den Bruder- als auch (am Ende ihrer Legeperiode) die Henne zu verzehren.

Wenn wir also einen anderen ethischen Umgang mit unseren tierischen Mitgeschöpfen wünschen, in Haltung, in Fütterung, in Tötung, dann geht kein Weg an einem Paradigmen-Wechsel dieser Art vorbei.

Wenn Sie hierzu Fragen, Anregungen etc. haben, sprechen Sie uns gerne an oder kommen Sie zu einer Hofführung vorbei, wo wir Ihnen gerne die – übrigens wunderschönen! – Hühner samt einigen Brüdern präsentieren!