Stromausfälle in Schömberg – Lieferungen von Freitag verschieben sich
Liebe Kunden, wir kämpfen seit Tagen mit vermehrten Stromausfällen und schlechten Straßenverhältnissen, sodass wir uns entscheiden haben die Freitagstouren wie folgt zu verlegen:
Tour Hochmössingen wird am Freitagnachmittag geliefert – und die Villingen und auch die Schwenningen Kunden bekommen ihre Kisten am Samstag.

Meldung von unserem Großhändler BODAN – Gemüse-Lieferengpässe
Das Schneechaos in Spanien führt aktuell zu Lieferengpässen bei Fruchtgemüse.

Bestellschlüsse für die Backwaren – NEU!!
Einige Teilnehmer*innen aus unserer Kundenumfrage* haben sich gewünscht, dass die Bestellschlüsse unserer Backwaren verschoben werden. Das hat sich unser Hofbäcker Roland noch einmal sehr zu Herzen genommen und sich der (nicht ganz unkomplexen) Thematik gewidmet und den Back-, und Vorbereitungsplan entsprechend umgestellt. So können wir Ihnen gleich zu Beginn des Jahres die neuen Bestellschlüsse mitteilen:
Bestellschluss Sonntag 15 Uhr – wenn Sie Ihre Kiste am Dienstag oder Mittwoch bekommen
Bestellschluss Dienstag 09:00 Uhr – wenn Sie Ihre Kiste am Donnerstag oder Freitag bekommen

*( eine gesamte Auswertung der Umfrage erhalten Sie demnächst auch noch per Mail )


 

Ernten und Einlagern

Unsere Aktion im Oktober „Ernten und Essen“ war richtig schön! Wir konnten an fast allen Terminen viele fleißige Helfer*innen begrüßen und gemeinsam mit Ihnen einen großen Teil unserer Ernte einholen. Nun sind wir noch in den letzten Zügen – gestern haben wir die letzten Pastinaken geerntet. Noch ein paar Tage, dann haben wir alles unter Dach und Fach und unsere Gemüsebäuerin Iris kann auch wieder beruhigter schlafen 🙂 … Denn für diese Woche war auch eigentlich schon mal Schnee angekündigt worden. 

Hier noch ein paar Eindrücke unserer Ernteaktion im Oktober …

Doppelt hält besser!

Wenn Sie uns die letzten Wochen mal angerufen haben, dann hatten Sie vielleicht schon das Vergnügen mit unserem neuen Büromitarbeiter. Die Rede ist von Max Langanky – letztes Jahr haben wir ihn um dieses Jahreszeit in die weite Welt verabschiedet und nun ist er mit seiner Freundin Anna zu uns auf den Hof zurückgekommen. Und ja- ganz aufmerksamen Leser*innen wird nun aufgefallen sein, dass nur vor wenigen Monaten der Name Langanky schon einmal hier auftauchte, als wir seinen Zwillingsbruder Jacob mit seiner Familie als Neuankömmlinge begrüßt haben

Ökologische – Weihnachtsbäume von Friedels Biohof

Auch wenn wir in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt veranstalten – auf einen schönen Bio-Weihnachtsbaum soll keiner verzichten müssen. Daher können bei uns ab sofort die beliebten Bio-Bäume vorbestellt werden. Ein paar Infos zu den schönen Bäumen haben wir hier von Familie Friedel.

Seit 1989 bewirtschaftet Familie Friedel ihren Hof im badischen Odenwald nach den ökologischen Kriterien von Bioland. Neben der Haltung und Vermarktung von Heidschnucken und dem Obstbau (Hochstamm / Streuobstwiesen) werden auf dem Hof bereits seit Mitte der 1990er Jahre Weihnachtsbäume in ökologischer Wirtschaftsweise angebaut.

Das Besondere dabei: Durch den Verzicht auf die im konventionellen Anbau übliche Verwendung von Herbiziden und Pestiziden wird ein Bewuchs von Gräsern und Wildblumen zwischen den Bäumen zugelassen. Neben Nordmanntanne und Blaufichte finden sich in den Kulturen auch Außenseiter wie die Coloradotanne oder Korktanne (Felsengebirgstanne) die zusätzlich zur Biodiversität in der Kultur beitragen. Als erfolgreiche Methode der Unkrautbeseitigung – die Gräser und Blumen stehen in Konkurrenz mit den Bäumen um Nährstoffe, Licht und Wasser – setzt der Biolandhof auf die Beweidung der Fläche mit Schafen. Bewährt haben sich hier Tiere der Rasse Shropshire, die den Bewuchs zwischen den Bäumen regulieren, die Bäume selbst dabei jedoch verschonen.

Im Hinblick auf eine möglichst natürliche Bewirtschaftung der Flächen hat sich Familie Friedel für eine fortwährende Bepflanzung ihrer Flächen entschieden, d.h. die Jungpflanzen werden an der Stelle der geernteten Bäume gepflanzt. Große Bäume werden gezielt erhalten, um auch Vögeln die Möglichkeit zum Nisten zu geben. Während der gesamten Kulturdauer – ein Baum mit einer Höhe zwischen 1,5 und 2 Metern wächst ca. 8-10 Jahre – findet die Baumpflege fast ausschließlich in Handarbeit statt: Vom Setzen der Jungpflanzen im Frühjahr und Herbst über den jährlichen Baumschnitt, Schädlingskontrolle und das Ausmähen der Kultur. Der Verzicht auf große Maschinen zur Bearbeitung wirkt gleichzeitig auch einer Verdichtung des Bodens entgegen. Die Ernte der für das jeweilige Jahr zum Verkauf ausgezeichneten Bäume findet zeitnah zum Verkaufsstart statt.

Die verschiedenen Weihnachtsbäume finden Sie bei uns im Shop unter: „Aktionen“.

Der Verkauf läuft ausschließlich auf Vorbestellung! Ihren persönlichen Weihnachtsbaum können Sie dann bei uns am Hof am Freitag den 18.12. abholen!

Küken töten – nicht mit uns!

Küken töten – nicht mit uns!

Hybrid-Rassen gezüchtet von weltweit einer Firma? No go!

Massentierhaltung zur Profitmaximierung Einzelner? Eine andere Welt ist möglich!

Wie Sie vielleicht schon im Online Shop gesehen haben, ist der Preis unserer Eier gestiegen und ein demeter Ei kostet bei uns nun 75 Cent.

Schon immer ist uns mit unserem bisherigen Eierpreisen auf den Märkten der Region von konsternierter Verblüffung bis zu offener Beschimpfung allerhand begegnet, so dass wir Ihnen, als unseren engsten Kunden die Umstände noch einmal erläutern wollen aus denen heraus diese Entwicklung zu Stande kommt.

Und vor allem weshalb wir mit vollem Herzen dahinter stehen!

Wir hoffen auf diesem Wege mehr Menschen für einen Paradigmenwechsel in puncto Preisverständnis und Konsum zu gewinnen!

Denn mit zwei verkauften Eiern pro Kunde und Woche sehen wir, dass wir bisher nicht viele Eier-Fans als die unsrigen bezeichnen können…

Wie Sie wissen: aus Brut-Eiern schlüpfen zur Hälfte weibliche und männliche Tiere, die Tötung der männlichen Tiere ist seit ca. einem Jahr bei Demeter und Bioland (und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch bald bei den EU-Bio sowie konventionellen Kollegen und deutschlandweit) verboten.

Damit die züchtenden und Jungtiere aufziehenden Demeter-Bauern nun nicht auf den männlichen Tieren sitzen bleiben, sind alle Demeter-Betriebe ab 2020 verpflichtet, die Brüder der Legehennen mit zu finanzieren.

Deshalb kostet die Junghenne nicht mehr nur ihre eigene Aufzucht, sondern auch die Aufzucht der Brüder.

Fun fact: Wir Hofbauernhöfler haben, die Küken-Problematik erkennend, diesen „Bruder-Obulus“ schon ohne jegliche Verpflichtung die letzten vier Jahre entrichtet und die Kosten dafür nicht von der Henne und Ihren Eiern (und somit auch nicht von Ihnen…) mittragen lassen. Sehr zu unseren finanziellen Ungunsten, wie wir leider feststellen mussten…

Die Brüder haben wir entweder als ganze Tiere angeboten oder Wurst aus diesen machen lassen. Vielleicht hatten Sie Gelegenheit diese zu kosten!? Im Shop haben wir die „Gockel-Produkte“.

Damit diese Brüder überhaupt einigermaßen Fleisch ansetzen, braucht man eine andere Rasse als eine rein Eier legende, denn Eier legen und Fleisch ansetzen schließt sich genetisch leider aus (korreliert negativ, sagt der Fachsprachen-Befähigte).

Wir haben uns also dieses Jahr zum vierten Mal für ein Rassegeflügel (mit dem wohlklingenden Namen „Coffee & Cream“) entschieden mit dem „Nachteil“ dass die Schwestern „nur“ ca. 230 Eier pro Jahr legen, statt über 300 wie ihre Hybrid-Schwestern.

Diese geringere Legeleistung bedeutet: gleiches Futter, gleiche Arbeit, gleicher Stallplatzbedarf und damit höhere Kosten pro Ei und das ganze kommt auf den höheren Junghennen-preis noch oben drauf.

Wir finden:

Wer Eier (und natürlich gilt das auch für andere tierische Produkte) isst, hat Verantwortung für den gesamten Prozess der Tierproduktion!

Und diese Verantwortung drückt sich einerseits im Preis für ein Produkt aus und andererseits z.B. in der Konsequenz, dass zu unserem Eier-Verbrauch eben auch die Notwendigkeit den Bruder- als auch (am Ende ihrer Legeperiode) die Henne zu verzehren.

Wenn wir also einen anderen ethischen Umgang mit unseren tierischen Mitgeschöpfen wünschen, in Haltung, in Fütterung, in Tötung, dann geht kein Weg an einem Paradigmen-Wechsel dieser Art vorbei.

Wenn Sie hierzu Fragen, Anregungen etc. haben, sprechen Sie uns gerne an oder kommen Sie zu einer Hofführung vorbei, wo wir Ihnen gerne die – übrigens wunderschönen! – Hühner samt einigen Brüdern präsentieren!

Wochenmarkt in Freudenstadt

Seit vergangener Woche (und noch den gesamtem Herbst über) sind wir wieder auf dem Freudenstädter-Wochenmarkt anzutreffen. Immer dienstags – mit allerlei frisch gebackenen Köstlichkeiten aus unserer Hofbackstube! Außerdem treffen Sie dort entweder Roland – unseren Backstubenmeister (gelber Gürtel) oder Jacob (noch in Lehre) – die sich auch gerne mit Ihnen fachlich über´s Thema Brotbacken (oder Radfahren) austauschen.

Wo Sie uns finden? Auf dem Marktplatz in Freudenstadt, immer dienstags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Leser fragen, Dr. Smützig antwortet #2

Manchmal, meistens oder eigentlich sogar immer sind es ja die kleinen Dinge, die einem Freude oder Ärger bereiten… Ob es der Klassiker „nicht zugeschraubte Zahnpasta-Tube“, die schon beim Öffnen in großen Teilen vom Stiel-Eis abblätternde Zartbitter-Schokolade (wie gerade in meinem Fall) oder sonst ein banaler Umstand – on the long run doch irgendwie alles Pille-Palle, Peanuts, Kleinkram…
… könnte man hochrossig meinen.
Doch schaut man hinüber, an’s andere Ende der Fahnenstange, wo die kleinen Freuden hocken, dann will man den vermeintlichen Kleinkram doch nicht so leichtfertig als solchen eintüten, denn dann würde das alles hier doch reichlich öde daherkommen.
Worauf will er hinaus?, mag sich die geneigte Leserin und sein männliches Pendant nun wohl fragen…
Tja, seit genau 2 Wochen haben wir neue Hühner auf dem Hof und seit einigen Tagen haben die Hähne zu krähen begonnen.
So weit, so unspektakulär.
Jedoch einer der Kameraden nennt einen derart wohlklingenden Hahnen schrei gesang sein eigen, dass einem das Herz in der Brust aufgeht (statt das Messer in der Tasche) und man unwillkürlich und entzückt mit seinem Tagwerk inne hält, um dankbar das Geschenk dieses kleinen Momentes entgegen zu nehmen und Dankbarkeit durch Mark und Bein strömen zu lassen.
Mein voller Ernst: für diesen Hahnengesang lohnt sich eine Reise zum Hofbauernhof und den hinter’m Hofbauernhof liegenden Grünflächen!
(Wenn denn der brüllende Bulle nicht gerade alles niedertrompetet…)

Nächste Woche hören Sie dann mehr von mir zum Thema „Coffee & Cream“ (so heißen nämlich unsere neuen Hühner!)

Herzlichst,
Ihr Dr. Smützig

Dota auf dem Hofbauernhof!

  • Nach 8 Jahren „Abstinenz“ ist es im September endlich wieder soweit und Dota Kehr,  Ihres Zeichens ehemalige Kleingeldprinzessin kommt und spielt und singt auf dem Hofbauernhof! Begleitet von Ihrem genialen Gitarristen Jan Rohrbach! „So abwechslungsreich, ja geradezu gegensätzlich war DOTA noch nie.
    Der Bogen spannt sich inhaltlich wie musikalisch: Die einfallsreichen, teils geheimnisvollen teils verspielten Arrangements treffen auf ohrwurmige Melodien, raffinierte Harmonien und nicht zuletzt auf ihre unverwechselbare Stimme.“ Die Faszination, die von ihr ausgeht, beschrieb Sebastian Krämer in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des renommierten Fred-Jay-Preises für Textdichter wie folgt: „Überall, wo Sänger gelobt werden, fallen die Vokabeln Authentizität und Natürlichkeit. Und dann hört man Dota und denkt: Ach so! Ich nehme das mit der Natürlichkeit und Authentizität im Bezug auf alle anderen zurück.“
    Besetzung: Dota Kehr – voc, git Jan Rohrbach – git