Liefertagverschiebung am 26.05.
Alle Kunden, die donnerstags von uns beliefert werden, bekommen in dieser Woche am Samstag ihre Kiste. Unser Einkauf und auch die FahrerInnen freuen sich außerordentlich wenn ihr Eure Bestellung schon bis Mittwoch 9:00 Uhr eingebt! Notfalls packen wir natürlich auch am Samstag noch später gelieferte Produkte nach, aber um diesen Mehraufwand zu vermeiden, freuen wir uns über Eure Mithilfe!

Frisches Rindfleisch in KW 20

Ihr könnt in dieser Woche  frisches Rindfleisch von uns bekommen. In der Woche drauf gibt´s dann wieder frische Innereien.

Hofladen geschlossen am 11.06.
An diesem Tag machen wir einen Betriebsausflug und lassen unseren Hofladen ausnahmsweise zu.


 

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Bunter Osternachmittag am Hof

 Ob bei der Hofralley, beim Eierfärben am Lagerfeuer, Stockbrot backen, beim Kuchen essen im Hofcaf oder bei der Hofführung … überall waren freudige Menschen zu sehen. Und auch uns hat es sehr viel Spaß bereitet nach so langer Zeit Euch mal wieder an den Hof einzuladen … Was uns besonders gefreut hat, dass so viele BesucherInnen unserem Aufruf gefolgt sind und tatsächlich hergeradelt kamen.

Fühlen wir uns (zu) wohl …?

„Nie ist zu wenig was genügt“ (Seneca)

Doch was ist eigentlich „genug“? Genügt es uns zum Beispiel „ausreichend zu essen“ zu haben oder brauchen wir maximale Vielfalt und ständige Verfügbarkeit aller Produkte ? Und wenn ja, warum eigentlich? Unter Umständen weil wir es nicht mehr anders kennen?!
Bedürfnisse, die uns früher nur durch die Fernsehwerbung suggeriert wurden, werden heute zusätzlich durch Influencer auf Instagram, Youtube und Co. befeuert. Finanziert durch große Konzerne platzieren sie gekonnt Lifestyleprodukte und machen uns glauben diese zu brauchen. Doch jedes System (irgendwann ist auch der größte Rucksack voll…) ist begrenzt und kann nicht auf ewig weiter befüllt werden. Aber irgendwie soll unsere Volkswirtschaft scheinbar genau nach diesem vermeintlich nie endenden Wachstumsprinzip funktionieren – wenn wir nur alle mitmachen…!

In genau diesem Wirtschafts-Wachstums-System gibt es viele Leidtragende – die ungerechte Verteilung der Güter wird (sofern das überhaupt noch möglich ist, schaut hier!) zunehmend ungerechter, für Mensch und Tier & letztendlich für den ganzen Planeten!

Wäre es daher nicht vielleicht sinnvoll über Alternativen zum reinen Wachstumsprinzip nachzudenken?
Wir finden: ein anderer Ansatz ist längst überfällig und beschäftigen uns deshalb in diesem Jahr eingehend mit der Gemeinwohlökonomie nach Christian Felber! Vielleicht haben einige von Euch auch schon mal davon gehört 🙂 …

Wir möchten für den Hofbauernhof in den kommenden 12 Monaten eine sogenannte Gemeinwohlbilanz erstellen. Die Gemeinwohlbilanz betrachtet bzw. „durchleuchtet“ folgende, über die betriebswirtschaftliche Bilanz hinausgehende, vier Aspekte:

  • Menschenwürde,
  • Solidarität & Gerechtigkeit,
  • Ökologische Nachhaltigkeit,
  • Transparenz & Mitbestimmung.

Sie bringt diese dann anhand eines sehr ausführlichen Fragenkatalogs jeweils in Zusammenhang mit den Berührungsgruppen, mit denen ein Unternehmen agiert wie z.B. Lieferant*Innen, Mitarbeiter*Innen, Kund*Innen, Eigentümer*Innen und dem gesellschaftlichen Umfeld. Der Grundgedanke ist, dass alle erzeugten Güter nicht nur dem reinen „Geld erwirtschaften“ dienen, sondern einen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert liefern sollen!
Uns ist bewusst, das wir mit dem Umstand, ökologische Lebensmittel herzustellen und zu vermarkten bereits einen wichtigen Beitrag leisten, doch glauben wir auch, dass wir uns nicht darauf ausruhen sollten und möchten uns mit der Gemeinwohlbilanz noch bewusster und transparenter verhalten und im Idealfall ein Vorbild für andere Menschenund andere Unternehmen darstellen!

Für den Hofbauernhof heißt das nun konkret: wir durchleuchten in den kommenden Monaten alle diese Bereiche, stellen uns bewusst in Kleingruppen den geforderten Fragen, vergleichen uns mit anderen Ökokistenbetrieben und lassen uns dann am Ende von einem externen Prüfer prüfen 😉 … puh, das wird arbeitsreich, aber auch spannend!

Wer nun ein bisschen Feuer gefangen hat: Ziemlich gut wird die Thematik hier und in diesem kurzweiligen 4-minütigen Video dargestellt. Schaut’s gerne an und tragt es weiter!

Wochenmarkt Freudenstadt jetzt auch wieder dienstags

Die nächsten Wochen und Monate gehören endlich wieder der wärmeren Jahreszeit und deshalb sind wir auch ab sofort (zusätzlich zum Freitag) auch wieder dienstags  von 7:30 – 12:30 Uhr auf dem Freudenstädter Wochenmarkt zu finden.
Und das ist in diesem Fall tatsächlich wörtlich zu verstehen, denn wir sind dort nur einer von vier bis fünf wackeren Ständen, die der Wochenmarkt-Kultur die Stange halten (besonders wenn es windig ist!)
Wir freuen uns also besonders, wenn auch Ihr der Tatsache zusprecht, dass ein Markt einfach ein wichtiger Faktor im Stadtbelebungs-Vorsatz ist und ab und an mal vorbeikommt!
Wir sind dort mit – Achtung Reim! – allerlei aus der Hofbäckerei und  aufgebrezelten 🥨auskunftsfreudigen Verkäufer:Innen die Euch todesmutig auch mal ein Brot durchschneiden!

Bäcker*in gesucht!

Falls Ihr schon auf dem Weg durchs Labyrinth der Website auf unseren Backstuben-Seiten vorbeigeschlittert seid – gut! Falls nein – auch nicht so wild, denn nun seid  ihr hier und könnt folgendes lesen:

Wir suchen eine/n Bäcker/in! Vielleicht Dich?

Bei uns wird auf knapp 50 Quadratmetern das Unmögliche möglich gemacht, das Eckige ins Runde gebracht und umgekehrt…

Schmackhafte, nahrhafte, knusprige, duftende, herzhafte, süße, biologische… Backwaren in großer Vielfalt gebacken.
Für unseren Lieferservice, für Bioläden und Reformhäuser, für den Wochenmarkt, für Festivitäten.

Dafür brauchen wir gelernte Mitmacher egal welchen Geschlechts, die so wie wir Freude an Handwerk, Qualität und dem gepflegten Diskurs am Backtisch haben. Die noch oder wieder wissen, wie man dehnt und faltet, Sauerteig pflegt, Hefe bändigt, und keine Angst vor Autolyse haben.

Lust bekommen? Dann her mit Eurer Bewerbung!

roland@hof-bauern-hof.de

 

 

Erntedank im Hofcafé am Freitag 1.10.

Erntedank im Hofcafé! Am Freitag 1.10!

Zum Auftakt unseres alljährlichen „Ernten & Essen“ und weil wir selbst diese Jahreszeit lieben und ehren, machen wir am 1.10. das Hofcafé unter dem Motto „Erntedank“ auf. Als besonderen Gast begrüßen wir an diesem Nachmittag unsere Kollegin Anne-Christin vom Demeter Weinweingut Trautwein vom sonnigen Kaiserstuhl. Sie wird den Nachmittag über köstliche Demeter-Weine zur Verkostung anbieten und natürlich alles Wissenswerte darüber berichten. Unser Hofcafé hat ebenfalls geöffnet und wir werden nebst leckerem Kuchen und heißem Cappucchino auch frischen Zwiebelkuchen servieren! 

Außerdem können sich den gesamten Oktober bei uns freiwillige Helfer*innen immer freitags ab 15.00 Uhr auf dem Hofgelände einfinden. Dann geht es gemeinsam für 2-3 Stunden aufs Feld. Nach getaner Arbeit gibt es für alle, die hungrig sind eine warme Erntesuppe samt Brot aus der Hofbackstube und eine gemütliche Runde mit der Gelegenheit zum Austausch. Wir freuen uns schon sehr auf viele helfende Hände! Es ist keine Anmeldung nötig!

Sommerlicher Freundeskreis-Treff am Hof

Letzte Woche haben wir vom Freundeskreis Hofbauernhof eingeladen zu einer kleinen gemütlichen Runde mit Hofführung, Snacks, Getränken und genererationsübergreifendem Autausch.

Was viele nicht wissen und auf den ersten Blick natürlich auch unsichtbar ist: der HBH gehört im expliziten Sinne niemandem 😲!
– und dadurch irgendwie allen!

Zumindest all jenen, die sich auf die eine oder andere Weise und aus dem einen oder anderen Grunde in offener Bekennerschaft zu ihrer Liebe zu diesem Ort befinden (meist ausgelöst durch mehrwöchige Anwesenheit am Hofe) und diese Liebe dann durch Bewirtschaftung, tatkräftigen Gestaltungseinsatz oder eine Mitgliedschaft bekunden 😎

Einige Jahre war es etwas still geworden – Linde und Else, zwei der tragenden Frauen hinter der Vereinsgründung sind verstorben und viele ihrer Freunde und Bekannten aus der Gründungsphase nun auch schon etwas älter… aber jetzt nimmt der Dampfer wieder Fahrt auf und da ist es umso wichtiger im Gespräch zu bleiben, die Geschichten von früher anzuhören und die Brücken zu erhalten, zwischen der früheren und der neuen „Generation Freundeskreis“.

Mehr zum Freundeskreis Hofbauernhof e.V. findet ihr HIER.

Wochenmarkt in Freudenstadt

Mit frischem Brot, Gebäck und guter Laune (es sein denn, es schüttet und windet wie verrückt…) trefft ihr uns in diesem Sommer einmal wöchentlich, nämlich immer dienstags von 7-13 Uhr auf dem Freudenstädter Wochenmarkt!

Meistens werdet Ihr dort von unserer Marketingfrau Carla begrüßt und bedient.

Sie freut sich immer und sehr über Besuch, gute Gespräche und darüber, wenn sie am Ende möglichst wenig wieder nach Hause schleppen muß!

Ach ja, Eier von unseren Hühnern, Wurst im Glas von unseren Gockeln, Schweinen und Rindern, Honig und frisch geernteten Salat haben wir auch dabei!

Aber Achtung, die Bäckerei macht im August auch Urlaub, da fehlen wir  dann an den beiden Dienstagen 17. und 24. August!

Jungpflanzenverkauf am 15.05.

Wer braucht Gemüsepflanzen für den eigenen Garten?

Bei uns trudeln schon vermehrt die Anfragen ein, ob und wann unser diesjähriger Jungpflanzenverkauf wieder stattfinden wird.
Nach den bisherigen C 19-Bestimmungen, können wir ihn veranstalten und wie im vergangenen Jahr mit den gängigen Abstandsregelungen durchführen!
(Alles andere wäre ja auch skandalös…)

An diesem Tag gibt´s mehr oder weniger alles für den heimischen Gemüsegarten: Salate, Kohlrabi, Zucchini, Kohl, Kürbisse, Tomaten, Fenchel…
Natürlich alles in bester Bio-Qualität! Was wir nicht selbst anziehen, bekommen wir von der Biolandgärtnerei Gaiser & Fischer aus Walddorfhäslach, die sich auf die Anzucht von Jungpflanzen spezialisiert haben. Fast alle Sorten sind samenfest und können Euch somit zur eigenen Saatgutgewinnung dienen. Übrigens ein sehr spannendes Thema, welches wir in diesem Artikel  näher beleuchten!

Verkaufsstart der Jungpflanzen um 10:00 Uhr

Unser Hofladen hat an diesem Tag ebenfalls von 9:00-16:00 Uhr durchgehend geöffnet. Neben den Jungpflanzen könnt Ihr also noch Euren üblichen Wocheneinkauf bei uns machen.
Frisch gebackenes Brot aus unserer Hofbackstube, Eier von unseren Hühnern und auch sonst alles was das Bio-Herz begehrt!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Warum „samenfest“ so wichtig ist …

Für Gärtnerinnen und Gärtner, egal ob hobbymäßig im heimischen Garten oder großflächig auf dem Acker und sogar losgelöst von bio oder nicht, ist „samenfest“ ein äußerst wichtiger Begriff!
Denn nur aus samenfesten Sorten lässt sich Saatgut gewinnen, woraus man im kommenden Jahr wieder neue fruchtbare Pflanzen bekommt, welche die gewünschten Sortenmerkmale tragen.

Der Gegensatz zu samenfesten Sorten sind Hybridsorten. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Formen ist, dass Hybride nicht nachbaufähig sind, da ihre Merkmale schon im ersten Nachbaujahr wieder aufspalten oder die Pflanzen gar ihre Fruchtbarkeit verloren haben (Stichwort „Terminator-Technologie„).
Daraus folgt, dass Hybridsorten nur einmal gesät werden können und Bauern und Bäuerinnen daraus kein Saatgut für eine neue Aussaat gewinnen können, sondern gezwungen sind, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen!
Dies ist vor allem in Schwellenländern mit einer Vielzahl an angepassten lokalen Sorten ein existenzielles Problem!

Es ist also auch als Verbraucher*in enorm wichtig auf samenfeste Öko-Sorten achten weil …

… die Möglichkeit der Standortanpassung besteht
… sie zum Erhalt der Sortenvielfalt und damit der Agro-Biodiversität (die Grundlage unserer Ernährungs-Sicherung!) beitragen.
.. sie ein wichtiger Beitrag für die Unabhängigkeit aller Gärtner*innen weltweit sind, die sich nicht in folgenschwere Abhängigkeiten von wenigen marktbeherrschenden Konzernen begeben müssen.
… die Vielfalt und der gute Geschmack bei den Hybridsorten oft auf der Strecke bleiben.
.. jede*r von uns mitverantwortlich ist, für das was wir essen und pflanzen!

Wir empfehlen Euch zu diesem Thema den wunderbaren Film „unser Saatgut“.
Wirklich schön und erschreckend zugleich – denn wir haben bereits jetzt über 95% unsere Nahrungspflanzen-Vielfalt eingebüßt!

Von Herzen, eure Hofbäuerinnen & Hofbauern 

Klimafreundliches Verhalten – wie geht das eigentlich..?!

Heute möchten wir Euch von unserer Klimafreundlichstellung, der jährlichen CO2 Bilanz und dem Moorprojekt berichten.

Aber was ist denn eigentlich klimafreundliches Verhalten?! … mich persönlich (und ich vermute Euch auch) beschäftigt das immer wieder im Alltag, beim Lebensmittel-, oder Klamotten-Einkauf, oder bei der Planung meines nächsten Urlaubes. Welche Reiseart kann man „verantworten“, nur weil man beispielsweise einen CO2 Ausgleich bezahlt? Fahre ich lieber Fahrrad, Auto oder Bus & Bahn – wann kann ich eine Avocado mit gutem Gewissen essen und wie nachhaltig ist eigentlich Bio-Baumwolle? Manche dieser Fragen sind vielleicht einfacher zu beantworten – bei anderen tue ich mir manchmal schwer. Und das liegt mitunter auch daran, dass es immer mehr Firmen gibt, die sich mit „Greenwashing“ ein Image zulegen – dass dem Kunden beim Kauf der Produkte sozusagen ein reines Gewissen gleich mitliefern soll.

Vielleicht ist auch gerade das der Grund, warum ich diesen Artikel schon eine Weile vor mir herschiebe. Ich möchte nicht in dieser Schiene solcher Unternehmen mitmischen – also uns sozusagen damit rühmen, welche „tollen Maßnahmen“ wir treffen, um unseren Kunden zu binden. Aber nicht darüber zu schreiben wäre auch sehr schade .. also berichte ich mal – vielleicht ja „neutral“ 😉

Bei den vergangenen Verbandstreffen mit etwa 40 Ökokistenbetrieben aus ganz Deutschland wurde immer wieder diskutiert, ob das Thema „Klimafreundlichstellung“ fest in unsere Arbeit integriert werden soll. Schließlich ist es bereits Ziel aller Partnerbetriebe, so umweltschonend wie möglich zu wirtschaften. Nun haben wir uns geeinigt und für die Verankerung in den Verbandsrichtlinien entschieden und prüfen daher seit 2019 jährlich unseren CO2-Ausstoß, den wir in einer Bilanz erfassen. So sehen wir zum einen, wo es Verbesserungsbedarf gibt und können direkt aktiv werden. Auf der anderen Seite ist eine solche Bilanz die Grundlage, um unseren CO2-Ausstoß zu kompensieren.
Für den Begriff „klimafreundlich“ wurde sich bewusst entschieden, da gewisse Emissionen leider nicht zu vermeiden sind, also im engeren Sinne keine „Neutralität“ besteht. Oberste Priorität bei jeder unserer Aktionen ist immer die Vermeidung von Emissionen und das ist der Unterschied einer „Klimafreundlichstellung“ zum „Greenwashing“: Nur wo Emissionen nicht vermieden oder reduziert werden können, wird durch sinnvolle Maßnahmen kompensiert. Also, die Reihenfolge ist immer:

1. Vermeiden
2. Reduzieren
3. Kompensieren

Durch nachhaltige Betriebsführung und intelligente Logistik wird der CO2-Ausstoß vermieden bzw. reduziert. In einigen Bereichen unseres Betriebes sind sie leider dennoch unumgänglich. Denn beispielsweise unsere Liefertouren durch Lastenfahrräder abzudecken ist nahezu unmöglich und die Technologie des E-Fahrzeugs ist leider auch (noch) nicht komplett frei von Schattenseiten…

Diese Aufzählung ist längst nicht vollständig, und wir haben natürlich auch einige Ecken und Enden, an denen wir sicherlich ökologischer und nachhaltiger arbeiten und wirtschaften könnten. Ich denke es ist, wie so vieles im Leben, ein Prozess und das Wichtigste ist, sich der Thematik bewusst zu werden und dann zu handeln … aber ich wollte ja auch noch etwas zum Moorprojekt schreiben 😉

Moore sind ein höchst effektiver terrestrischer CO 2-Speicher, viel effektiver noch als Wald – nur haben sie diese wichtige Funktion in den letzten Jahrzehnten durch menschliche Eingriffe, Verbuschung, Klimawandel usw. zunehmend eingebüßt. Inzwischen hat sich der Vorgang dramatischer weise sogar umgekehrt: Durch die fortschreitende Entwässerung geben die Moore sogar CO 2 in die Atmosphäre ab. Diesen Prozess gilt es zu stoppen und die Moore in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen, so dass sie in einigen Jahren wieder CO 2 aus der Atmosphäre entnehmen und binden können. Und das geschieht langfristig, denn gemäß den Umweltgesetzen steht eine solche Fläche für intensive landwirtschaftliche oder sonstige Nutzung dauerhaft nicht mehr zur Verfügung. Und da soll eben auch das ganze CO 2 der Ökokisten-Betriebe rein, im kompensatorischen Sinne!

Wer sich unsere Zertifikate mal ansehen möchte:

Moor-Urkunde_Hofbauernhof

Klimafreundlichstellung-Urkunde_Hofbauernhof

Und wen die Thematik jetzt noch weiter interessiert: Auch jede*r von Euch kann seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck durch die Kompensation (unvermeidlicher..?!) CO2-Ausstöße verringern. Einzelheiten gibt es zum Beispiel unter www.greensfair.de oder www.klimaktiv.de.

Liebste Grüße aus dem Hofbüro, eure Carla