800 Jahre! Das muss gefeiert werden –
… dachten sich die Schömberger und planen nun schon seit über zwei Jahren an den Festivitäten. Am Sonntag den 10.07. gibt’s ein Umzug durchs ganze Dorf, bei dem wir als Hofgruppe auch mit am Start sind. Mehr zum ganzen Programm und Ablauf findet ihr hier: 800 Jahre Schömberg.

Etwas mehr Salat vielleicht?
Alles wächst in Hülle und Fülle – auch unsere Salate auf dem Feld. Wir empfehlen daher sehr unseren knackig-grünen, täglich frisch geernteten Batavia-, und Eichblattsalat! :)

Backpause im August 4.08.-21.08.
Unsere Bäcker machen Urlaub und daher bleibt die Backstube einige Tage zu. Das heisst am Mittwoch den 3.08. gibt’s das letzte Brot vor der Pause und ab dem 22.08. könnt ihr wieder fleißig bestellen.

 

 


 

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Sommerlicher Freundeskreis-Treff am Hof

Letzte Woche haben wir vom Freundeskreis Hofbauernhof eingeladen zu einer kleinen gemütlichen Runde mit Hofführung, Snacks, Getränken und genererationsübergreifendem Autausch.

Was viele nicht wissen und auf den ersten Blick natürlich auch unsichtbar ist: der HBH gehört im expliziten Sinne niemandem 😲!
– und dadurch irgendwie allen!

Zumindest all jenen, die sich auf die eine oder andere Weise und aus dem einen oder anderen Grunde in offener Bekennerschaft zu ihrer Liebe zu diesem Ort befinden (meist ausgelöst durch mehrwöchige Anwesenheit am Hofe) und diese Liebe dann durch Bewirtschaftung, tatkräftigen Gestaltungseinsatz oder eine Mitgliedschaft bekunden 😎

Einige Jahre war es etwas still geworden – Linde und Else, zwei der tragenden Frauen hinter der Vereinsgründung sind verstorben und viele ihrer Freunde und Bekannten aus der Gründungsphase nun auch schon etwas älter… aber jetzt nimmt der Dampfer wieder Fahrt auf und da ist es umso wichtiger im Gespräch zu bleiben, die Geschichten von früher anzuhören und die Brücken zu erhalten, zwischen der früheren und der neuen „Generation Freundeskreis“.

Mehr zum Freundeskreis Hofbauernhof e.V. findet ihr HIER.

Ganzheitliches Weidemanagement – seit diesem Jahr auf dem Hofbauernhof

Wie bei vielen Landwirten, so hat die Trockheit der letzten drei Jahre auch bei uns zu deutlich weniger Aufwuchs auf den Wiesen und Weiden geführt.
Langfristig wird sich diese Entwicklung wohl aufgrund der sich ändernden klimatischen Bedingungen eher fortsetzen als wieder abschwächen.

Um diesem Phänomen etwas entgegenzuwirken praktizieren wir seit diesem Jahr das ganzheitliche Weidemanagement.
Auch bekannt als regenerative Weidewirtschaft oder holistic grazing.
Für mich bedeutet das, dass ich morgens und abends der Herde eine relativ kleine Fläche zum Grasen zur Verfügung stelle, sie also zweimal am Tag „umweide“, anstatt sie nur alle 14 Tage auf eine neue, große Weide zu treiben. Ein ganz schöner Mehraufwand, der sich hoffentlich lohnt!

Hintergrund: Diese Methode der Beweidung soll die natürlichen Gegebenheiten nachahmen. Seit tausenden von Jahren werden Grasflächen von weidenden Rinderherden frei von Büschen und Bäumen gehalten. Dies geschah schonn lange bevor der Mensch anfing diese Landschaften für Viehzucht zu nützen. Heute wird dieser Zustand mit Mähen und Heuen erreicht. Allerdings waren die Böden, auf denen die ursprünglichen Bewohner „wirtschafteten“ ungeheuer fruchtbar, tiefgründig und dicht bewachsen. Im Gegensatz zu heute, wo die grasenden Kühe für die Schädigung von Grasnarben verantwortlich gemacht werden.

Was machte also den Unterschied? Ein wichtiger Faktor, der immer wieder vergessen wird: die Raubtiere. Diese sorgten dafür, dass sich die Weidetiere in großen Herden sammelten und sich als Pulk beständig weiterbewegten und nicht auf einer Fläche blieben. Erst nach relativ langen Zeiträumen, kehrten die Herden wieder zurück. Und hier liegt der Schlüssel für holistisches Weidemanagement. Es geht um Zeit. Die Zeit, die eine Fläche bekommt, um sich von einer eng ziehenden Herde zu erholen.

Die von uns eingeteilten Flächen werden also für sehr kurze Zeit, aber intensiv beweidet und dann für mehrere Wochen in Ruhe gelassen. Dadurch kann sich das Gras erholen – nicht nur „nach oben“, in dem es Stängel und Blätter bildet, sondern auch „nach unten“ indem das Wurzelwerk regeneriert wird, wodurch die Pflanzen an mehr Wasser gelangen.

Die in der knappen Zeit nicht gefressene Weide wird – was erst einmal kontraproduktiv erscheint- von der Herde niedergetreten und bildet so eine Art Mulchschicht, die als Verdunstungsschutz und Nahrungsquelle für das Bodenleben zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit dient.

Holistisches Weidemanagement stellt also die natürliche Wechselwirkung zwischen Graslandschaft, Weidetieren und Raubtieren nach – mit Zaun und viel Fleißarbeit…

Ob und was es uns an Mehrertrag bringt werde ich in den nächsten Jahren erkennen.

Es grüßt -natürlich von der Kuhweide – euer Hofbauer Andreas

Wochenmarkt in Freudenstadt

Mit frischem Brot, Gebäck und guter Laune (es sein denn, es schüttet und windet wie verrückt…) trefft ihr uns in diesem Sommer einmal wöchentlich, nämlich immer dienstags von 7-13 Uhr auf dem Freudenstädter Wochenmarkt!

Meistens werdet Ihr dort von unserer Marketingfrau Carla begrüßt und bedient.

Sie freut sich immer und sehr über Besuch, gute Gespräche und darüber, wenn sie am Ende möglichst wenig wieder nach Hause schleppen muß!

Ach ja, Eier von unseren Hühnern, Wurst im Glas von unseren Gockeln, Schweinen und Rindern, Honig und frisch geernteten Salat haben wir auch dabei!

Aber Achtung, die Bäckerei macht im August auch Urlaub, da fehlen wir  dann an den beiden Dienstagen 17. und 24. August!