Wer in Urlaub fährt …
Gerne tragen wir anstelle einer Lieferpause auch einen anderen Namen ein! Wenn ihr Nachbarn, Freunde oder Verwandte habt, denen Ihr in dieser Zeit mit Eurer Ökokiste eine Freude machen möchtet, oder DANKE sagen wollt für´s Blumengießen, Katze füttern gebt uns einfach Bescheid!

Backstubenpause in den Sommerferien
Aufgepasst: unsere fleißigen Bäcker*innen machen die Backstube für einige Tage zu. Und zwar vom 11.08.- 30.08. – das heißt für Euch: am Dienstag den 10.08. bekommt ihr noch Brot und Brötchen und dann wieder am Dienstag den 31.08.

Nussecken, Mandelhörnchen und Käseküchle(in) gibt es durchgehend, dafür sorgt unsere oberfleißige Föj-lerin Marie!

Der Kuchen im freitäglichen Hofcafé ist von der Pause übrigens NICHT BETROFFEN!

Das heißt: es gibt Kuchen, yeah!

Wochenmarkt in Freudenstadt – jeden Dienstag!
Wir sind ab sofort, den Sommer über auf dem Freudenstädter Wochenmarkt. Immer dienstags von 7-13 Uhr.

Hofcafé mit Tischen und Sonnenschirm!!
Juhuu! Wir dürfen wieder alles aufbauen! Zu frischem Kuchen am Freitagnachmittag gibt’s dann nicht nur leckeren Kaffee, sondern auch noch Tische und Stühle zum sitzen!


 

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Klimafreundliches Verhalten – wie geht das eigentlich..?!

Heute möchten wir Euch von unserer Klimafreundlichstellung, der jährlichen CO2 Bilanz und dem Moorprojekt berichten.

Aber was ist denn eigentlich klimafreundliches Verhalten?! … mich persönlich (und ich vermute Euch auch) beschäftigt das immer wieder im Alltag, beim Lebensmittel-, oder Klamotten-Einkauf, oder bei der Planung meines nächsten Urlaubes. Welche Reiseart kann man „verantworten“, nur weil man beispielsweise einen CO2 Ausgleich bezahlt? Fahre ich lieber Fahrrad, Auto oder Bus & Bahn – wann kann ich eine Avocado mit gutem Gewissen essen und wie nachhaltig ist eigentlich Bio-Baumwolle? Manche dieser Fragen sind vielleicht einfacher zu beantworten – bei anderen tue ich mir manchmal schwer. Und das liegt mitunter auch daran, dass es immer mehr Firmen gibt, die sich mit „Greenwashing“ ein Image zulegen – dass dem Kunden beim Kauf der Produkte sozusagen ein reines Gewissen gleich mitliefern soll.

Vielleicht ist auch gerade das der Grund, warum ich diesen Artikel schon eine Weile vor mir herschiebe. Ich möchte nicht in dieser Schiene solcher Unternehmen mitmischen – also uns sozusagen damit rühmen, welche „tollen Maßnahmen“ wir treffen, um unseren Kunden zu binden. Aber nicht darüber zu schreiben wäre auch sehr schade .. also berichte ich mal – vielleicht ja „neutral“ 😉

Bei den vergangenen Verbandstreffen mit etwa 40 Ökokistenbetrieben aus ganz Deutschland wurde immer wieder diskutiert, ob das Thema „Klimafreundlichstellung“ fest in unsere Arbeit integriert werden soll. Schließlich ist es bereits Ziel aller Partnerbetriebe, so umweltschonend wie möglich zu wirtschaften. Nun haben wir uns geeinigt und für die Verankerung in den Verbandsrichtlinien entschieden und prüfen daher seit 2019 jährlich unseren CO2-Ausstoß, den wir in einer Bilanz erfassen. So sehen wir zum einen, wo es Verbesserungsbedarf gibt und können direkt aktiv werden. Auf der anderen Seite ist eine solche Bilanz die Grundlage, um unseren CO2-Ausstoß zu kompensieren.
Für den Begriff „klimafreundlich“ wurde sich bewusst entschieden, da gewisse Emissionen leider nicht zu vermeiden sind, also im engeren Sinne keine „Neutralität“ besteht. Oberste Priorität bei jeder unserer Aktionen ist immer die Vermeidung von Emissionen und das ist der Unterschied einer „Klimafreundlichstellung“ zum „Greenwashing“: Nur wo Emissionen nicht vermieden oder reduziert werden können, wird durch sinnvolle Maßnahmen kompensiert. Also, die Reihenfolge ist immer:

1. Vermeiden
2. Reduzieren
3. Kompensieren

Durch nachhaltige Betriebsführung und intelligente Logistik wird der CO2-Ausstoß vermieden bzw. reduziert. In einigen Bereichen unseres Betriebes sind sie leider dennoch unumgänglich. Denn beispielsweise unsere Liefertouren durch Lastenfahrräder abzudecken ist nahezu unmöglich und die Technologie des E-Fahrzeugs ist leider auch (noch) nicht komplett frei von Schattenseiten…

Diese Aufzählung ist längst nicht vollständig, und wir haben natürlich auch einige Ecken und Enden, an denen wir sicherlich ökologischer und nachhaltiger arbeiten und wirtschaften könnten. Ich denke es ist, wie so vieles im Leben, ein Prozess und das Wichtigste ist, sich der Thematik bewusst zu werden und dann zu handeln … aber ich wollte ja auch noch etwas zum Moorprojekt schreiben 😉

Moore sind ein höchst effektiver terrestrischer CO 2-Speicher, viel effektiver noch als Wald – nur haben sie diese wichtige Funktion in den letzten Jahrzehnten durch menschliche Eingriffe, Verbuschung, Klimawandel usw. zunehmend eingebüßt. Inzwischen hat sich der Vorgang dramatischer weise sogar umgekehrt: Durch die fortschreitende Entwässerung geben die Moore sogar CO 2 in die Atmosphäre ab. Diesen Prozess gilt es zu stoppen und die Moore in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen, so dass sie in einigen Jahren wieder CO 2 aus der Atmosphäre entnehmen und binden können. Und das geschieht langfristig, denn gemäß den Umweltgesetzen steht eine solche Fläche für intensive landwirtschaftliche oder sonstige Nutzung dauerhaft nicht mehr zur Verfügung. Und da soll eben auch das ganze CO 2 der Ökokisten-Betriebe rein, im kompensatorischen Sinne!

Wer sich unsere Zertifikate mal ansehen möchte:

Moor-Urkunde_Hofbauernhof

Klimafreundlichstellung-Urkunde_Hofbauernhof

Und wen die Thematik jetzt noch weiter interessiert: Auch jede*r von Euch kann seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck durch die Kompensation (unvermeidlicher..?!) CO2-Ausstöße verringern. Einzelheiten gibt es zum Beispiel unter www.greensfair.de oder www.klimaktiv.de.

Liebste Grüße aus dem Hofbüro, eure Carla