Ciabatta & Fladenbrot -auch der Dienstag ist nun mit an (Back-) Bord!

Ab sofort  backen unsere Backjungs (blanco oder goldgelockt 😉) dienstags, mittwochs und donnerstags wieder italienisches Ciabatta (blanco oder mit Tomate, Olive, Oregano), sowie türkisches Fladenbrot mit Sesam und Schwarzkümmel.
Für alle Freitags-Kunden: nicht neidisch sein, an diesen Backtagen werden besagte Produkte schon für den Wochenmarkt in Freudenstadt gebacken und passen leider nicht auch noch zusätzlich ins Lieferservice-Programm… traurig, aber wahr.

Die Veranstaltung „Ernten & Essen“ steht in den Startlöchern…

… denn jeden Freitag im Oktober laden Iris und Anna alle herzlich auf den Hof ein, um sie aufs Feld zu begleiten und mit bei der Ernte anzupacken! Anschließend gibt es natürlich auch eine warme Erntesuppe und sowohl die dickste, als auch die längste und die kleinste Möhre werden gefeiert!
Die Gärtnerinnen freuen sich auf viele helfende Hände!

Termine: 7.10./ 14.10./ 21.10./ 28.10.
Treffpunkt 15:00 Uhr vor dem Hofladen

 

 

 


 

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Ein Kapitel geht zu Ende …

Der 8. Juni wird für Iris nun immer ein besonders Datum bleiben. Es war ein sehr trauriger Tag in der Hofbauernhof Geschichte. Wir haben wie jeden Abend unsere Pferde von der Koppel geholt. Max hatte sehr starke Schmerzen – eine plötzliche Kolik – Tierarzt anrufen, zur Klinik fahren.
Nur wenige Stunden später fuhren wir mit leerem Hänger und sehr aufgewühlt wieder zum Hof zurück. Eine plötzliche Darmverschlingung hat unseren geliebten und treuen Max das Leben gekostet.
Momentan sind wir alle gerade noch sehr traurig und geschockt, wie schnell das Leben sich ändern kann. Das Kapitel der zwei starken Schwarzwälder Füchse ist nun zu Ende ..

Hofcafé & Bauerngarten – immer freitags bei schönem Wetter

Bunter Osternachmittag am Hof

 Ob bei der Hofralley, beim Eierfärben am Lagerfeuer, Stockbrot backen, beim Kuchen essen im Hofcaf oder bei der Hofführung … überall waren freudige Menschen zu sehen. Und auch uns hat es sehr viel Spaß bereitet nach so langer Zeit Euch mal wieder an den Hof einzuladen … Was uns besonders gefreut hat, dass so viele BesucherInnen unserem Aufruf gefolgt sind und tatsächlich hergeradelt kamen.

Jungpflanzenverkauf: Samstag14. Mai – 10:00-16:00 Uhr

Auf diesen Aktionstag können sich alle Gartenliebhaber*innen unter Euch besonders freuen! Es gibt jede Menge für den heimischen Gemüsegarten: verschiedenste Salate, Kohlgewächse & eine große Auswahl an bunten Tomaten. Außerdem Pflanzenerde und
bio-dynamischen Mistkompost.* Natürlich alles in  Bio-Qualität!

Viele Jungpflanzen (beispielsweise alle Tomaten) zieht unsere Gärtnerin Iris im Gewächshaus vor. Die restlichen Pflanzen für Ihren Gemüseacker kauft sie von der Biolandgärtnerei Gaiser & Fischer aus Walddorfhäslach, die sich auf die Anzucht von Jungpflanzen spezialisiert hat. An unserem Jungpflanzenmarkt können nun Hobbygärtner*innen all das für ihren heimischen Gemüsegarten bekommen und eine fachliche Beratung gibt’s bei Bedarf natürlich noch mit oben drauf!
Fast alle Sorten sind samenfest und können somit zur eigenen Saatgutgewinnung genutzt werden.

Außerdem gibt´s Pizza aus der Hofbackstube, Programm für die Kinder und eine Hofführung von Andreas um 13:00 Uhr.

Unser Hofladen hat an diesem Tag von 9:00-16:00 Uhr durchgehend geöffnet, kommt vorbei – wir freuen uns!
Der Jungpflanzenverkauf startet ab 10:00 Uhr!

*Bitte entsprechenden Behälter mitbringen

Fühlen wir uns (zu) wohl …?

„Nie ist zu wenig was genügt“ (Seneca)

Doch was ist eigentlich „genug“? Genügt es uns zum Beispiel „ausreichend zu essen“ zu haben oder brauchen wir maximale Vielfalt und ständige Verfügbarkeit aller Produkte ? Und wenn ja, warum eigentlich? Unter Umständen weil wir es nicht mehr anders kennen?!
Bedürfnisse, die uns früher nur durch die Fernsehwerbung suggeriert wurden, werden heute zusätzlich durch Influencer auf Instagram, Youtube und Co. befeuert. Finanziert durch große Konzerne platzieren sie gekonnt Lifestyleprodukte und machen uns glauben diese zu brauchen. Doch jedes System (irgendwann ist auch der größte Rucksack voll…) ist begrenzt und kann nicht auf ewig weiter befüllt werden. Aber irgendwie soll unsere Volkswirtschaft scheinbar genau nach diesem vermeintlich nie endenden Wachstumsprinzip funktionieren – wenn wir nur alle mitmachen…!

In genau diesem Wirtschafts-Wachstums-System gibt es viele Leidtragende – die ungerechte Verteilung der Güter wird (sofern das überhaupt noch möglich ist, schaut hier!) zunehmend ungerechter, für Mensch und Tier & letztendlich für den ganzen Planeten!

Wäre es daher nicht vielleicht sinnvoll über Alternativen zum reinen Wachstumsprinzip nachzudenken?
Wir finden: ein anderer Ansatz ist längst überfällig und beschäftigen uns deshalb in diesem Jahr eingehend mit der Gemeinwohlökonomie nach Christian Felber! Vielleicht haben einige von Euch auch schon mal davon gehört 🙂 …

Wir möchten für den Hofbauernhof in den kommenden 12 Monaten eine sogenannte Gemeinwohlbilanz erstellen. Die Gemeinwohlbilanz betrachtet bzw. „durchleuchtet“ folgende, über die betriebswirtschaftliche Bilanz hinausgehende, vier Aspekte:

  • Menschenwürde,
  • Solidarität & Gerechtigkeit,
  • Ökologische Nachhaltigkeit,
  • Transparenz & Mitbestimmung.

Sie bringt diese dann anhand eines sehr ausführlichen Fragenkatalogs jeweils in Zusammenhang mit den Berührungsgruppen, mit denen ein Unternehmen agiert wie z.B. Lieferant*Innen, Mitarbeiter*Innen, Kund*Innen, Eigentümer*Innen und dem gesellschaftlichen Umfeld. Der Grundgedanke ist, dass alle erzeugten Güter nicht nur dem reinen „Geld erwirtschaften“ dienen, sondern einen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert liefern sollen!
Uns ist bewusst, das wir mit dem Umstand, ökologische Lebensmittel herzustellen und zu vermarkten bereits einen wichtigen Beitrag leisten, doch glauben wir auch, dass wir uns nicht darauf ausruhen sollten und möchten uns mit der Gemeinwohlbilanz noch bewusster und transparenter verhalten und im Idealfall ein Vorbild für andere Menschenund andere Unternehmen darstellen!

Für den Hofbauernhof heißt das nun konkret: wir durchleuchten in den kommenden Monaten alle diese Bereiche, stellen uns bewusst in Kleingruppen den geforderten Fragen, vergleichen uns mit anderen Ökokistenbetrieben und lassen uns dann am Ende von einem externen Prüfer prüfen 😉 … puh, das wird arbeitsreich, aber auch spannend!

Wer nun ein bisschen Feuer gefangen hat: Ziemlich gut wird die Thematik hier und in diesem kurzweiligen 4-minütigen Video dargestellt. Schaut’s gerne an und tragt es weiter!

Bunter Osternachmittag – am 16. April

Bunter Ostersamstag auf dem Hof 14:30 -18:00 Uhr.

Am 16. 04. möchten wir Euch alle endlich mal wieder ganz herzlich zu uns auf den Hofbauernhof einladen. Es gibt Kaffee & Kuchen, Eierfärben mit Zwiebelschalen am Lagerfeuer, eine spannende Hofrallye und natürlich auch eine Hofführung vom Hofsätter-Andi um 16 Uhr!

Der Hofladen hat an diesem Samstag auch am Nachmittag geöffnet. Dort gibt es neben dem hofeigenem Gebäck auch frisches Obst & Gemüse und allerlei andere Leckereien!  … nicht zu vergessen unser kleines Unverpackt Sortiment  – wie früher bei Tante Emma! 

Für alle die aus ökologischem und oder sportlichem Ehrgeiz mit dem Rad herkommen, haben wir eine kleine Überraschung parat 🙂

– außerdem wollen wir dadurch auch ein bisschen die doch sehr übersichtliche Parksituation im Dorf schonen!

Kommt zahlreich, wir freuen uns!


Frühlingsbeginn – Zeit zum Pflanzen ziehen

Frühlingsanfang – Juhuu! Zumindest mal kalendarisch gesehen starten wir in die mit den höchsten Ansprüchen ausgestattete Jahreszeit. Wer sich darüber hinaus auch praktisch in den Frühlingsmodus begeben will, dem empfehlen wir eine Auswahl  Samentütchen zu bestellen und einfach mal auf der Fensterbank eine kleine Anzucht zu starten. Wie wär´s mit Salatgurken, eigenen Stangenbohnen oder Tomaten? Für die heimische Anzucht reicht eine alte Eierschachtel und ein warmes helles Plätzchen auf der Fensterbank. Die samenfesten Sorten bekommt ihr natürlich auch direkt bei uns im Shop.

Egal ob hobbymäßig im heimischen Garten oder großflächig auf dem Acker und sogar losgelöst von bio oder nicht, ist „samenfest“ ein äußerst wichtiger Begriff!
Denn nur aus samenfesten Sorten lässt sich Saatgut gewinnen, woraus man im kommenden Jahr wieder neue fruchtbare Pflanzen bekommt, welche die gewünschten Sortenmerkmale tragen.

Der Gegensatz zu samenfesten Sorten sind Hybridsorten. Der wesentliche Unterschied  ist, dass Hybride nicht nachbaufähig sind, da ihre Merkmale schon im ersten Nachbaujahr wieder aufspalten oder die Pflanzen gar ihre Fruchtbarkeit verloren haben (Stichwort „Terminator-Technologie„).
Daraus folgt, dass Hybridsorten nur einmal gesät werden können und Bauern und Bäuerinnen daraus kein Saatgut für eine neue Aussaat gewinnen können, sondern gezwungen sind, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen!
Dies ist vor allem in Schwellenländern mit einer Vielzahl an angepassten lokalen Sorten ein existenzielles Problem!

Es ist also auch als Verbraucher*in enorm wichtig auf samenfeste Öko-Sorten zu achten weil …

… die Möglichkeit der Standortanpassung besteht
… sie zum Erhalt der Sortenvielfalt und damit der Agro-Biodiversität (die Grundlage unserer Ernährungs-Sicherung!) beitragen.
.. sie ein wichtiger Beitrag für die Unabhängigkeit aller Gärtner*innen weltweit sind, die sich nicht in folgenschwere Abhängigkeiten von wenigen marktbeherrschenden Konzernen begeben wollen.
… die Vielfalt bei den Hybridsorten auf der Strecke bleibt.
.. jede*r von uns mitverantwortlich ist, für das was wir essen und pflanzen!

Wir empfehlen Euch zu diesem Thema den wunderbaren Film „unser Saatgut“.
Wirklich schön und erschreckend zugleich!

Denn wir haben bereits jetzt über 95% unsere Nahrungspflanzen-Vielfalt eingebüßt!

Von Herzen, eure Hofbäuerinnen & Hofbauern 

Wochenmarkt Freudenstadt jetzt auch wieder dienstags

Die nächsten Wochen und Monate gehören endlich wieder der wärmeren Jahreszeit und deshalb sind wir auch ab sofort (zusätzlich zum Freitag) auch wieder dienstags  von 7:30 – 12:30 Uhr auf dem Freudenstädter Wochenmarkt zu finden.
Und das ist in diesem Fall tatsächlich wörtlich zu verstehen, denn wir sind dort nur einer von vier bis fünf wackeren Ständen, die der Wochenmarkt-Kultur die Stange halten (besonders wenn es windig ist!)
Wir freuen uns also besonders, wenn auch Ihr der Tatsache zusprecht, dass ein Markt einfach ein wichtiger Faktor im Stadtbelebungs-Vorsatz ist und ab und an mal vorbeikommt!
Wir sind dort mit – Achtung Reim! – allerlei aus der Hofbäckerei und  aufgebrezelten 🥨auskunftsfreudigen Verkäufer:Innen die Euch todesmutig auch mal ein Brot durchschneiden!