Wer in Urlaub fährt …
Gerne tragen wir anstelle einer Lieferpause auch einen anderen Namen ein! Wenn ihr Nachbarn, Freunde oder Verwandte habt, denen Ihr in dieser Zeit mit Eurer Ökokiste eine Freude machen möchtet, oder DANKE sagen wollt für´s Blumengießen, Katze füttern gebt uns einfach Bescheid!

Backstubenpause in den Sommerferien
Aufgepasst: unsere fleißigen Bäcker*innen machen die Backstube für einige Tage zu. Und zwar vom 11.08.- 30.08. – das heißt für Euch: am Dienstag den 10.08. bekommt ihr noch Brot und Brötchen und dann wieder am Dienstag den 31.08.

Nussecken, Mandelhörnchen und Käseküchle(in) gibt es durchgehend, dafür sorgt unsere oberfleißige Föj-lerin Marie!

Der Kuchen im freitäglichen Hofcafé ist von der Pause übrigens NICHT BETROFFEN!

Das heißt: es gibt Kuchen, yeah!

Wochenmarkt in Freudenstadt – jeden Dienstag!
Wir sind ab sofort, den Sommer über auf dem Freudenstädter Wochenmarkt. Immer dienstags von 7-13 Uhr.

Hofcafé mit Tischen und Sonnenschirm!!
Juhuu! Wir dürfen wieder alles aufbauen! Zu frischem Kuchen am Freitagnachmittag gibt’s dann nicht nur leckeren Kaffee, sondern auch noch Tische und Stühle zum sitzen!


 

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Sommerlicher Freundeskreis-Treff am Hof

Letzte Woche haben wir vom Freundeskreis Hofbauernhof eingeladen zu einer kleinen gemütlichen Runde mit Hofführung, Snacks, Getränken und genererationsübergreifendem Autausch.

Was viele nicht wissen und auf den ersten Blick natürlich auch unsichtbar ist: der HBH gehört im expliziten Sinne niemandem 😲!
– und dadurch irgendwie allen!

Zumindest all jenen, die sich auf die eine oder andere Weise und aus dem einen oder anderen Grunde in offener Bekennerschaft zu ihrer Liebe zu diesem Ort befinden (meist ausgelöst durch mehrwöchige Anwesenheit am Hofe) und diese Liebe dann durch Bewirtschaftung, tatkräftigen Gestaltungseinsatz oder eine Mitgliedschaft bekunden 😎

Einige Jahre war es etwas still geworden – Linde und Else, zwei der tragenden Frauen hinter der Vereinsgründung sind verstorben und viele ihrer Freunde und Bekannten aus der Gründungsphase nun auch schon etwas älter… aber jetzt nimmt der Dampfer wieder Fahrt auf und da ist es umso wichtiger im Gespräch zu bleiben, die Geschichten von früher anzuhören und die Brücken zu erhalten, zwischen der früheren und der neuen „Generation Freundeskreis“.

Mehr zum Freundeskreis Hofbauernhof e.V. findet ihr HIER.

Ganzheitliches Weidemanagement – seit diesem Jahr auf dem Hofbauernhof

Wie bei vielen Landwirten, so hat die Trockheit der letzten drei Jahre auch bei uns zu deutlich weniger Aufwuchs auf den Wiesen und Weiden geführt.
Langfristig wird sich diese Entwicklung wohl aufgrund der sich ändernden klimatischen Bedingungen eher fortsetzen als wieder abschwächen.

Um diesem Phänomen etwas entgegenzuwirken praktizieren wir seit diesem Jahr das ganzheitliche Weidemanagement.
Auch bekannt als regenerative Weidewirtschaft oder holistic grazing.
Für mich bedeutet das, dass ich morgens und abends der Herde eine relativ kleine Fläche zum Grasen zur Verfügung stelle, sie also zweimal am Tag „umweide“, anstatt sie nur alle 14 Tage auf eine neue, große Weide zu treiben. Ein ganz schöner Mehraufwand, der sich hoffentlich lohnt!

Hintergrund: Diese Methode der Beweidung soll die natürlichen Gegebenheiten nachahmen. Seit tausenden von Jahren werden Grasflächen von weidenden Rinderherden frei von Büschen und Bäumen gehalten. Dies geschah schonn lange bevor der Mensch anfing diese Landschaften für Viehzucht zu nützen. Heute wird dieser Zustand mit Mähen und Heuen erreicht. Allerdings waren die Böden, auf denen die ursprünglichen Bewohner „wirtschafteten“ ungeheuer fruchtbar, tiefgründig und dicht bewachsen. Im Gegensatz zu heute, wo die grasenden Kühe für die Schädigung von Grasnarben verantwortlich gemacht werden.

Was machte also den Unterschied? Ein wichtiger Faktor, der immer wieder vergessen wird: die Raubtiere. Diese sorgten dafür, dass sich die Weidetiere in großen Herden sammelten und sich als Pulk beständig weiterbewegten und nicht auf einer Fläche blieben. Erst nach relativ langen Zeiträumen, kehrten die Herden wieder zurück. Und hier liegt der Schlüssel für holistisches Weidemanagement. Es geht um Zeit. Die Zeit, die eine Fläche bekommt, um sich von einer eng ziehenden Herde zu erholen.

Die von uns eingeteilten Flächen werden also für sehr kurze Zeit, aber intensiv beweidet und dann für mehrere Wochen in Ruhe gelassen. Dadurch kann sich das Gras erholen – nicht nur „nach oben“, in dem es Stängel und Blätter bildet, sondern auch „nach unten“ indem das Wurzelwerk regeneriert wird, wodurch die Pflanzen an mehr Wasser gelangen.

Die in der knappen Zeit nicht gefressene Weide wird – was erst einmal kontraproduktiv erscheint- von der Herde niedergetreten und bildet so eine Art Mulchschicht, die als Verdunstungsschutz und Nahrungsquelle für das Bodenleben zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit dient.

Holistisches Weidemanagement stellt also die natürliche Wechselwirkung zwischen Graslandschaft, Weidetieren und Raubtieren nach – mit Zaun und viel Fleißarbeit…

Ob und was es uns an Mehrertrag bringt werde ich in den nächsten Jahren erkennen.

Es grüßt -natürlich von der Kuhweide – euer Hofbauer Andreas

Wochenmarkt in Freudenstadt

Mit frischem Brot, Gebäck und guter Laune (es sein denn, es schüttet und windet wie verrückt…) trefft ihr uns in diesem Sommer einmal wöchentlich, nämlich immer dienstags von 7-13 Uhr auf dem Freudenstädter Wochenmarkt!

Meistens werdet Ihr dort von unserer Marketingfrau Carla begrüßt und bedient.

Sie freut sich immer und sehr über Besuch, gute Gespräche und darüber, wenn sie am Ende möglichst wenig wieder nach Hause schleppen muß!

Ach ja, Eier von unseren Hühnern, Wurst im Glas von unseren Gockeln, Schweinen und Rindern, Honig und frisch geernteten Salat haben wir auch dabei!

Aber Achtung, die Bäckerei macht im August auch Urlaub, da fehlen wir  dann an den beiden Dienstagen 17. und 24. August!

Jungpflanzenverkauf am 15.05.

Wer braucht Gemüsepflanzen für den eigenen Garten?

Bei uns trudeln schon vermehrt die Anfragen ein, ob und wann unser diesjähriger Jungpflanzenverkauf wieder stattfinden wird.
Nach den bisherigen C 19-Bestimmungen, können wir ihn veranstalten und wie im vergangenen Jahr mit den gängigen Abstandsregelungen durchführen!
(Alles andere wäre ja auch skandalös…)

An diesem Tag gibt´s mehr oder weniger alles für den heimischen Gemüsegarten: Salate, Kohlrabi, Zucchini, Kohl, Kürbisse, Tomaten, Fenchel…
Natürlich alles in bester Bio-Qualität! Was wir nicht selbst anziehen, bekommen wir von der Biolandgärtnerei Gaiser & Fischer aus Walddorfhäslach, die sich auf die Anzucht von Jungpflanzen spezialisiert haben. Fast alle Sorten sind samenfest und können Euch somit zur eigenen Saatgutgewinnung dienen. Übrigens ein sehr spannendes Thema, welches wir in diesem Artikel  näher beleuchten!

Verkaufsstart der Jungpflanzen um 10:00 Uhr

Unser Hofladen hat an diesem Tag ebenfalls von 9:00-16:00 Uhr durchgehend geöffnet. Neben den Jungpflanzen könnt Ihr also noch Euren üblichen Wocheneinkauf bei uns machen.
Frisch gebackenes Brot aus unserer Hofbackstube, Eier von unseren Hühnern und auch sonst alles was das Bio-Herz begehrt!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Warum „samenfest“ so wichtig ist …

Für Gärtnerinnen und Gärtner, egal ob hobbymäßig im heimischen Garten oder großflächig auf dem Acker und sogar losgelöst von bio oder nicht, ist „samenfest“ ein äußerst wichtiger Begriff!
Denn nur aus samenfesten Sorten lässt sich Saatgut gewinnen, woraus man im kommenden Jahr wieder neue fruchtbare Pflanzen bekommt, welche die gewünschten Sortenmerkmale tragen.

Der Gegensatz zu samenfesten Sorten sind Hybridsorten. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Formen ist, dass Hybride nicht nachbaufähig sind, da ihre Merkmale schon im ersten Nachbaujahr wieder aufspalten oder die Pflanzen gar ihre Fruchtbarkeit verloren haben (Stichwort „Terminator-Technologie„).
Daraus folgt, dass Hybridsorten nur einmal gesät werden können und Bauern und Bäuerinnen daraus kein Saatgut für eine neue Aussaat gewinnen können, sondern gezwungen sind, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen!
Dies ist vor allem in Schwellenländern mit einer Vielzahl an angepassten lokalen Sorten ein existenzielles Problem!

Es ist also auch als Verbraucher*in enorm wichtig auf samenfeste Öko-Sorten achten weil …

… die Möglichkeit der Standortanpassung besteht
… sie zum Erhalt der Sortenvielfalt und damit der Agro-Biodiversität (die Grundlage unserer Ernährungs-Sicherung!) beitragen.
.. sie ein wichtiger Beitrag für die Unabhängigkeit aller Gärtner*innen weltweit sind, die sich nicht in folgenschwere Abhängigkeiten von wenigen marktbeherrschenden Konzernen begeben müssen.
… die Vielfalt und der gute Geschmack bei den Hybridsorten oft auf der Strecke bleiben.
.. jede*r von uns mitverantwortlich ist, für das was wir essen und pflanzen!

Wir empfehlen Euch zu diesem Thema den wunderbaren Film „unser Saatgut“.
Wirklich schön und erschreckend zugleich – denn wir haben bereits jetzt über 95% unsere Nahrungspflanzen-Vielfalt eingebüßt!

Von Herzen, eure Hofbäuerinnen & Hofbauern 

Klimafreundliches Verhalten – wie geht das eigentlich..?!

Heute möchten wir Euch von unserer Klimafreundlichstellung, der jährlichen CO2 Bilanz und dem Moorprojekt berichten.

Aber was ist denn eigentlich klimafreundliches Verhalten?! … mich persönlich (und ich vermute Euch auch) beschäftigt das immer wieder im Alltag, beim Lebensmittel-, oder Klamotten-Einkauf, oder bei der Planung meines nächsten Urlaubes. Welche Reiseart kann man „verantworten“, nur weil man beispielsweise einen CO2 Ausgleich bezahlt? Fahre ich lieber Fahrrad, Auto oder Bus & Bahn – wann kann ich eine Avocado mit gutem Gewissen essen und wie nachhaltig ist eigentlich Bio-Baumwolle? Manche dieser Fragen sind vielleicht einfacher zu beantworten – bei anderen tue ich mir manchmal schwer. Und das liegt mitunter auch daran, dass es immer mehr Firmen gibt, die sich mit „Greenwashing“ ein Image zulegen – dass dem Kunden beim Kauf der Produkte sozusagen ein reines Gewissen gleich mitliefern soll.

Vielleicht ist auch gerade das der Grund, warum ich diesen Artikel schon eine Weile vor mir herschiebe. Ich möchte nicht in dieser Schiene solcher Unternehmen mitmischen – also uns sozusagen damit rühmen, welche „tollen Maßnahmen“ wir treffen, um unseren Kunden zu binden. Aber nicht darüber zu schreiben wäre auch sehr schade .. also berichte ich mal – vielleicht ja „neutral“ 😉

Bei den vergangenen Verbandstreffen mit etwa 40 Ökokistenbetrieben aus ganz Deutschland wurde immer wieder diskutiert, ob das Thema „Klimafreundlichstellung“ fest in unsere Arbeit integriert werden soll. Schließlich ist es bereits Ziel aller Partnerbetriebe, so umweltschonend wie möglich zu wirtschaften. Nun haben wir uns geeinigt und für die Verankerung in den Verbandsrichtlinien entschieden und prüfen daher seit 2019 jährlich unseren CO2-Ausstoß, den wir in einer Bilanz erfassen. So sehen wir zum einen, wo es Verbesserungsbedarf gibt und können direkt aktiv werden. Auf der anderen Seite ist eine solche Bilanz die Grundlage, um unseren CO2-Ausstoß zu kompensieren.
Für den Begriff „klimafreundlich“ wurde sich bewusst entschieden, da gewisse Emissionen leider nicht zu vermeiden sind, also im engeren Sinne keine „Neutralität“ besteht. Oberste Priorität bei jeder unserer Aktionen ist immer die Vermeidung von Emissionen und das ist der Unterschied einer „Klimafreundlichstellung“ zum „Greenwashing“: Nur wo Emissionen nicht vermieden oder reduziert werden können, wird durch sinnvolle Maßnahmen kompensiert. Also, die Reihenfolge ist immer:

1. Vermeiden
2. Reduzieren
3. Kompensieren

Durch nachhaltige Betriebsführung und intelligente Logistik wird der CO2-Ausstoß vermieden bzw. reduziert. In einigen Bereichen unseres Betriebes sind sie leider dennoch unumgänglich. Denn beispielsweise unsere Liefertouren durch Lastenfahrräder abzudecken ist nahezu unmöglich und die Technologie des E-Fahrzeugs ist leider auch (noch) nicht komplett frei von Schattenseiten…

Diese Aufzählung ist längst nicht vollständig, und wir haben natürlich auch einige Ecken und Enden, an denen wir sicherlich ökologischer und nachhaltiger arbeiten und wirtschaften könnten. Ich denke es ist, wie so vieles im Leben, ein Prozess und das Wichtigste ist, sich der Thematik bewusst zu werden und dann zu handeln … aber ich wollte ja auch noch etwas zum Moorprojekt schreiben 😉

Moore sind ein höchst effektiver terrestrischer CO 2-Speicher, viel effektiver noch als Wald – nur haben sie diese wichtige Funktion in den letzten Jahrzehnten durch menschliche Eingriffe, Verbuschung, Klimawandel usw. zunehmend eingebüßt. Inzwischen hat sich der Vorgang dramatischer weise sogar umgekehrt: Durch die fortschreitende Entwässerung geben die Moore sogar CO 2 in die Atmosphäre ab. Diesen Prozess gilt es zu stoppen und die Moore in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen, so dass sie in einigen Jahren wieder CO 2 aus der Atmosphäre entnehmen und binden können. Und das geschieht langfristig, denn gemäß den Umweltgesetzen steht eine solche Fläche für intensive landwirtschaftliche oder sonstige Nutzung dauerhaft nicht mehr zur Verfügung. Und da soll eben auch das ganze CO 2 der Ökokisten-Betriebe rein, im kompensatorischen Sinne!

Wer sich unsere Zertifikate mal ansehen möchte:

Moor-Urkunde_Hofbauernhof

Klimafreundlichstellung-Urkunde_Hofbauernhof

Und wen die Thematik jetzt noch weiter interessiert: Auch jede*r von Euch kann seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck durch die Kompensation (unvermeidlicher..?!) CO2-Ausstöße verringern. Einzelheiten gibt es zum Beispiel unter www.greensfair.de oder www.klimaktiv.de.

Liebste Grüße aus dem Hofbüro, eure Carla

#NoMoreEmptyPromises

Klimastreik auf den Feldern!

Am 19. März hatte Fridays for Future wieder zum globalen Klimastreik aufgerufen! Viele coronakonforme Aktionen waren in mehreren Städten geplant. Zusätzlich erreichte uns ein Aufruf der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) bei der „Acker-Demo“ teilzunehmen. Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises, stellten wir also am vergangenen Freitag trotz Wind und Wetter eigens gebastelte Schilder auf unseren Feldern und rund um Schömberg auf.

Nachwuchs im Kuhstall

Zwei kleine Kälbchen wurden geboren, die sich nun in unsere Herde, in der mittlerweile 20 Kühe, Rinder und Bullen leben, eingefunden haben. Dora und Odilia heißen sie – gemäß der Tradition darf die Person, die das Kälbchen zum erstem Mal im Stall erblickt, es auch benennen.

In unserer Mutterkuh-Herde blieben die Kälber bei Ihren Müttern und werden von diesen ca. 9 Monate lange mit Milch versorgt. So entsteht eine intensive Bindung zwischen der Mutter und dem Jungtier. Im Alter von 9 Monaten gehen dann die weiblichen Jungtiere auf eine eigne Weide bzw. in einen eigene Bereich im Stall, da dann die Geschlechtsreife einsetzt, die Jungrinder aber noch zu klein sind für Trächtigkeit und Geburt. Die männlichen Jungtiere verbleiben in der Herde mit den Kühen und kleinen Kälbern und entwickeln sich im Herdenverband zu meist ruhigen Zeitgenossen.

Ab Anfang Mai, wenn die Wiesen genug Grünfutter bieten, kommt dann die gesamte Herde auf die Weide. In diesem Jahr werde ich ein neues Weidesystem ausprobieren und die Tiere morgens und abends auf ein neues Stück abgetrennte Weide lassen. Dies bringt zwar mehr Arbeit mit sich, verspricht jedoch eine deutliche Verbesserung des Ertrages, der Tier- und Pflanzengesundheit über eine Verbesserung des Bodens. Ich bin gespannt wie das funktionieren wird.

Euer Hofbauer Andreas

Karos Sommer-Küchen-Traum

„Die Sonne strahlt und es zieht mich hinaus an die frische Luft. Die kuscheligen Stunden voller Gemütlichkeit werden abgelöst von Frühlingsgefühlen, Tatendrang und der Wonne an Schneeglöckchen und wachsenden Grashalmen. Auch in meinem Kopf sprießen die Ideen und Projekte nur so heraus.

Ich (Karo), neu im Kochteam des Hofes, denke da verbunden mit heimatlichen Gefühlen und voller Sehnsucht an die (Dr)außenküche des Guidohofes in Sachsen…
Ja, so eine Sommerküche hier auf dem Hof für das gemeinschaftliche Kochen draußen an der frischen Luft fehlt eindeutig!
Einmal in die Runde gefragt, merke ich, das ich mit dem Gedanken nicht allein bin. Und so ist die Idee geboren!

Jetzt entstehen die Fragen und Details, die es zu bedenken gibt. Zum Beispiel: Wo ist der ideale Ort dafür? Am besten geschützt vor Wind und Regen, aber dennoch sonnig mit der Möglichkeit auf Schatten. Am besten zentral im Innernhof, denn gutes Essen steht bei uns ja auch sonst im Mittelpunkt. Die Frage nach der Finanzierung und dem Bau klärt sich möglichrweise solidarisch. Das heißt alle geben und packen so viel an, wie sie wollen und können. Zum Glück haben wir unseren Holz-Profi Yasko auf dem Hof, der schon mal mit dem Bauplan beginnt. Hach ja, ich freue mich schon, wenn das erste Mal die Essensdüfte draußen über den Hof ziehen und die Küche eingeweiht wird. Aber bis dahin heißt es erstmal noch Abwarten, Tee trinken und sägen und schrauben und schleifen und ….
Wenn Du unseren Tatendrang unterstützen und beispielsweise zufällig beim Frühjahrsputz gerade Deine Küche/Möbel/Gasherd/Bauholz etc. verscherbeln möchtest, so denk doch an uns und unseren Traum von einer Außenküche auf dem Hof :-)“

… es träumt und grüßt Euch aus der Küche – eure Karo

Schüss Werner, machet jot!

Anfang März war Werners letzter Arbeitstag bei uns in der Backstube. Zu seinem Abschied  hat Roland seine verschlungenen Hirnhälften schwingen lassen und ein kleines Lied gedichtet… angelehnt an einen aktuellen viralen Hit „Wellerman“.
Eine Kostprobe unseres HbH-Chors könnt ihr bekommen, wenn ihr hier rechts klickt .. ab Sekunde 5 gehts los 😉

 

WERNERMAN

Es war einmal ein Mann der backte hier
bewegte sich sehr schnell und trank kein Bier

Er nannte sich Werner Glutenfrei
und legte früh los – am liebsten um zwei

Er war engagiert, er putzte gern
kam immer pünktlich, blieb nie fern

Er trank viel Kaffee, ging nur selten aufs Klo
und machte uns ein Jahr lang  froh

REFRAIN:

Nun ist die Zeit hier vorbei
wir singen zum Abschied und sagen bye-bye

Mach’s gut, wir danken dir sehr
der Abschied, der fällt … schwer

Er schlang fünf Brezeln mit jeder Hand
passte gar locker zwischen Ofen und Wand

War schneller als die Polizei erlaubt
Zurück blieb nur etwas Dinkel-Mehl-Staub

REFRAIN:

Nun ist die Zeit hier vorbei
wir singen zum Abschied und sagen bye-bye

Mach’s gut, wir danken dir sehr
der Abschied, der fällt … schwer

Bald schon ist der Ofen aus
Wir rufen „farewell!“ und spenden Applaus

Mach‘ es gut – wir wünschen dir Glück
Es führt kein Weg zurück

REFRAIN:

Nun ist die Zeit hier vorbei
wir singen zum Abschied und sagen bye-bye

Mach’s gut, wir danken dir sehr
der Abschied, der fällt … schwer

Markus-Mehrkorn-Saatenbrot
Nussecken, Keks, Roggen-Vollkornschrot

Plunder-, Mürb- und Hefeteig
Der Weg wurd‘ dir zu weit…

REFRAIN:

Nun ist die Zeit hier vorbei
wir singen zum Abschied und sagen bye-bye

Mach’s gut, wir danken dir sehr
der Abschied, der fällt … schwer

REFRAIN:

Bald wir der Werner weg sein
Jacob und Roland backen allein

Mach’s gut wir danken dir sehr
Der Abschied, der fällt … aus.