News-Ticker:

 

 

Buschbohnen von Uwe
Wir haben für Euch von unserem Bioland-Kollegen Uwe Steinle aus Seedorf allerfeinste Buschbohnen im Angebot. Eine kleine Besonderheit, da die Ernte wirklich sehr aufwändig ist und daher viele GärtnerInnen diese gar nicht mehr anbauen. Ihr findet sie im Shop beim Gemüse.

Frisch vom Hof
… ernten wir derzeit Frühlingszwiebeln, Mangold, verschiedenen Salate & Kräuter und die ersten Tomaten sind auch schon reif!

 

KUNDEN WERBEN KUNDEN

Jetzt mitmachen und Geschenk aussuchen!

Du erzählst Deinen Nachbarn, Freunden, Verwandten von der Ökokiste. Sobald sie bei uns ihre erste Lieferung bestellen und Deinen Namen nennen, tragen wir Dir bei der nächsten Lieferung Dein Wunschgeschenk ein 🙂

 

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Vor den Toren Freudenstadts…

...liegt der schöne Hofbauernhof. 

Auf diesem findet man zwar keine Pokemon-Go’s und auch keine technischen Enzyme, dafür aber Menschen, die seit nun ziemlich genau 15 Jahren (Happy Birthday, ihr Racker!) versuchen, die umliegenden Landstriche mit maximal regionalen, maximal ökologischen und maximal leckeren Lebensmitteln zu versorgen.

„On top“, wie der moderne Schwabe (und meines Wissens auch der Ost-Westfale) sagt, werden hier die eigenen Produkte auch noch mit allen Mitteln der Kunst maximal handwerklich hergestellt.

Aber was ist eigentlich in Downtown Freudenstadt los?

Während anderswo alles dafür getan wird, dass der ortsansässige Tante Emma Laden nicht von der Discounter Welle auf Nullniveau gebracht wird und sogar der Gemeinderat geschlossen an den Workshop-Reihen „Gärtnern gegen den Klimawandel“ und „Auto waschen ohne Wasser“ teilnimmt, bleiben in Freudenstadt anscheinend alle Augen trocken. Woche für Woche stehen unsere Hofbäcker weinend vor den Kommissionierungslisten der Freudenstadt Tour, heben die Hände klagend gen Himmel und nerven alle Büromitarbeiter*innen mit dem nimmer-endenden Lamenti, ob sie etwas „falsch“ gemacht hätten, was die Erzürnung der Freudenstädter nach sich gezogen hätte…

Zur vermeintlichen Beruhigung der Gemüter reichen die Herren Bäcker nun eine olfaktorisch regelrecht belästigende (köstlich duftende) Friedenspfeife in Form von mediterranem Ciabatta dar und hoffen auf Gunst-Rückeroberung bei allen „Freudis“.

Ansonsten gibt’s diese Woche wieder Heu-Gemache und Jät-Fight und als gefühlt letzte Mohikaner haben auch wir jetzt MNM’s* im Angebot, zu finden u.a. unter dem Schlagwort „vegan“ in der Kategorie „Dies und Das“, aber dank unseres
ultra-modernen Shop-Systems gibt es noch viele andere Wege dorthin.

Viel Spaß dabei und bis Freitag!

*Mund-Nasen-Masken

Anbauplanung und Fruchtfolge

Immer im Frühjahr setzt sich unsere Gemüsegärtnerin Iris mit ihrem Team ein paar Tage zusammen, um die Fruchtfolge für den Gemüsebau zu planen. Denn jetzt im April geht es wieder richtig los auf unseren Feldern. Die Pferde werden angespannt, es wird gegrubbert, geeggt, gesetzt und ausgesät.

Gerade der Ackerboden wird mit besonderer Hingabe gepflegt! Von seiner Beschaffenheit hängt die Ernte ab und wir möchte den Boden so lebendig, locker und humusreich wie möglich gestalten. Damit der Boden nicht nur vielseitig beansprucht, sondern auch genährt wird, planen wir eine vielfältige Fruchtfolge. Würde man Jahr für Jahr die gleichen Kulturen auf dem selben Standort pflanzen, wird der Boden zu einseitig beansprucht. Krankheiten und Schädlinge würden sich ausbreiten, da sie meistens auf eine bestimme Pflanzenart spezialisiert sind.

Wir bauen auf 1,5 ha ca. 25 verschiedene Kulturen in einer 5-jährigen Fruchtfolge an. Es steht also erst im fünften Jahr eine Pflanze wieder auf dem gleichen Beet. Zur Fruchtfolge gehört außerdem eine Gründünung, die den Boden durchwurzelt und bedeckt, sodass er ein Jahr Pause hat. Außerdem planen wir nach einem „Starkzehrer“ wie z.B. Lauch einen „Schwachzehrer“ wie z.B. Salat. Somit bekommt der Boden Zeit seine Stickstoffvorräte wieder aufzufüllen.

Unsere Fruchtfolge sieht folgendermaßen aus: 1. Jahr: Kreuzblütler, 2. Jahr Salate/ Feingemüse, 3. Jahr Kürbis/ Lauch, 4. Jahr Wurzelgemüse, 5. Jahr Gründüngung.

Unsere Jungpflanzen ziehen wir zum Teil selbst in zwei Anzuchthäuschen und zum Teil kaufen wir sie in der Bioland-Gärtnerei Gaiser und Fischer. Wir verwenden fast nur Samenfeste-Sorten und verzichten auf Hybride.

Wer selbst ein bisschen gärtnern möchte, kann sich im Mai bei unserem Jungpflanzenverkauf eindecken und auch gleich noch ein paar Insider-Tipps abstauben!

Jungpflanzenverkauf am 9. Mai

Wer braucht noch Gemüse für den eigenen Garten?

Wir sind gerade dabei unsere Pflanzen zu ziehen und was wir nicht auf unseren eigenen Feldern pflanzen, verkaufen wir gerne an freudige Hobbygeärtner*innen! Bei uns gibt´s fast alles für den heimischen Gemüsegarten: Salate, Kohlrabi, Kohl, Kürbisse, Tomaten, Fenchel ..natürlich alles in bester Bio-Qualität und aus samenfestem Saatgut gezogen! Samenfest bedeutet, dass aus den Samen Nachkommen gezogen werden können. Hybridpflanzen sind nicht samenfest, sondern das Ergebnis von Kreuzungen.

Verkaufsstart der Jungpflanzen um 10:00 Uhr, natürlich Corona-konform mit schon geübtem Abstand zueinander.

Unser Hofladen hat an diesem Tag ebenfalls von 9:00-16:00 Uhr durchgehend geöffnet. Neben den Jungpflanzen können Sie also noch ihren üblichen Wocheneinkauf bei uns machen. Frisch gebackenenes Brot aus unserer Hofbackstube, Eier von unseren Hühnern und auch sonst alles was das Bio-Herz begehrt!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

 

Knuspriges aus dem Holzofen – Kurs am 21. März in der Hofbackstube!

Info: Der Kurs fällt leider aus.

Liebe Freunde der knusprigen-Krusten und weichen Krumen,

ich (Kai) bin „frischgebackener“ Bäckergeselle auf der Walz und seit rund zwei Monaten hier am Hofbauernhof bis zu den Achselhöhlen in den Knetern und an den Tischen der Hofbackstube zu Gange.

Da ich mein Wissen und Können gerne teilen möchte, habe ich mir überlegt einen Backstuben-Workshop für alle Neugierigen anzubieten!

Wir wollen zusammen ein rustikales Roggenmischbrot, sowie Pizzavariationen und Blechkuchen backen. Es wird um das richtige Kneten, Sauerteige, alte Getreidesorten, lange Teigführung und „Bio“ gehen. Was macht ein gutes Brot aus? Was ist drin, und vor allem was nicht? Vor allem aber werden wir die Hände in den Teig stecken, schmecken, riechen und fühlen wie gute Backwaren entstehen. Für unsere  Back-Experimente feuern wir das nachbarliche „Dorfbackhäusle“ an. Es wird an diesem Tag genügend Zeit sein, um Backerfahrungen auszutauschen und über die Zukunft des Backhandwerks zu philosophieren. In den Pausen trinken wir gemeinsam einen Bäcker-Kaffee und zeigen Euch (bei Interesse und gutem Wetter…) den Hof. 

Termin: 21.03.2020
10 Uhr bis ca.16 Uhr
Kosten: 80 Euro/Teilnehmer, bitte in bar beim Kurs zahlen
Mindestens 7  maximal
10 Teilnehmer*innen
Im Preis inbegriffen sind die entstandenen Backwaren zum Mitnehmen, Verpflegung, und eine Rezeptmappe.

Mitzubringen sind eine Tasche fürs Brot, und ein Weckglas für den Sauerteig. 
Anmeldung bis zum 15.03 unter info@hof-bauern-hof.de oder telefonisch
07446/ 916047

Ich freue mich schon auf Euch!

Kai

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Baumschnittkurs am 28.März

Info: der Kurs fällt leider aus.

Frühjahrespflege auf der Obstbaumwiese – der richtige Schnitt fördert den Blütenwachstum und den Ernteertrag im Herbst.

Jetzt im Frühjahr ist die richtige Zeit für den Obstbaumschnitt. Regelmäßig gestutzte Obstbäume blühen reicher und tragen auch mehr Früchte. Hierbei unterscheidet man, ob es sich um ganz junge Bäume handelt, welche einen sog. „Erziehungsschnitt“ zur Förderung ihres Wachstums erhalten, oder um erwachsene Bäume, bei denen ein Auslichten dann völlig ausreichend ist.

In diesem Kurs mit Christof Häfele lernen wir, wie man das richtig macht, und wir werden gemeinsam anhand von Praxisbeispielen sowohl den „Erziehungsschnitt“ als auch den „Altersschnitt“ durchführen.

Anmeldung bei: carla@hof-bauern-hof.de
Teilnehmer*innen: 8-10 Personen
Kosten: 30 € pro Person, Mittagessen aus der Hofküche inkl.
Termin: Samstag, 28. März, 9:30 – 16:00 Uhr

Bitte eigene Astschere, Handschuhe, Baumsäge und evtl. Leiter mitbringen!

Unverpackt im Hofladen

Wenn man sich zum Thema Nachhaltigkeit informiert, merkt man schnell, dass in den letzten Jahren die Diskussion um Plastik und Verpackungsmüll zugenommen hat. Wir haben uns überlegt, wie wir mit dem was wir tun denn eigentlich einen Beitrag leisten können und was für uns im Hofladen umsetzbar ist. Doch was sich so einfach anhört, ist oft leichter gesagt als getan. Es gibt einiges zu beachten und zu bedenken und nicht zuletzt braucht es Kunden, die bereit sind „umzudenken“ und auch tatsächlich ganz praktisch die entsprechenden Behältnisse zum Einkaufen mitzunehmen…

Seit Februar haben wir nun dank unserer Einkaufsexpertin und Hofladenfee Pauline ein kleines, aber sehr sehr feines Sortiment an unverpackten Produkten und freuen uns schon total auf alle „Unverpackt-Einkäufer*innen“.

Was gibt’s zu kaufen?*

Wir hätten da:
– die „Wildberger Laisa“, super leckere und regionale demeter Linsen
– Dinkel Spaghetti und Spirelli von Naturata
– Haferflocken von Spielberger
– Ursalz aus Deutschland von Erntesegen
– Rübenzucker von Naturata,ebenfalls aus Deutschland
– feinen Vollkorn- und Basmatireis von Rapunzel
– bestes demeter Dinkelmehl Typ 630 und Dinkelvollkornmehl vom Schönberghof bzw. der Unteren Mühle den Getreide- und Mehl-Erzeugern unserer Hof-Backstube

*(Diese unverpackten Produkte gibt es ausschließlich bei uns im Hofladen zu kaufen)

Unser Tipp:

Für Mehl, Salz, Linsen und Flocken empfehlen wir Gläser mit Schraubverschluss. Für die Nudeln und Spaghetti haben sich bisher Stofftaschen oder Beutel bewährt.

Zusätzlich achten wir natürlich weiterhin auch gerade für unsere Ökokisten-Kunden darauf, hochwertige Produkte mit innovativen Verpackungslösungen, wie beispielsweise von Spielberger oder von Rapunzel, bevorzugt im Sortiment zu führen. Bei dem ganzen Unverpackt-Trend darf man tatsächlich nicht vergessen, dass es schon lange vorher die Bio-Pioniere gab, die sich genau diesem Thema seit langem widmen.

Neue Ferkel auf dem Hof

10 kleine Ferkel aus der Nähe von Alpirsbach sind Ende letzter Woche bei uns eingezogen. Quicklebendig und putzmunter springen sie in ihrem neuen Gehege umher. Wie ihre Vorgänger ist es eine Kreuzung aus dem Schwäbisch-Hällischen-Landschwein und der Rasse Pietrain. Die Kleinen sind 12 Wochen jung und freuen sich nun auf ein Jahr Hofbauernhof-Leben mit unzähligen Kinderbesuchen und ausgiebigen Streicheleinheiten durch unsere Föjlerinnen!

Bis unsere Schweine die „Läufer-Phase“ (bis ca. 70 kg) passiert haben, bekommen sie eiweißreiche Ackerbohnen, danach ausschließlich Dinkel- und Hafer-Ausputz und natürlich als Leckerbissen unser Restgemüse gefüttert. Der Ausputz fällt bei der Reinigung für’s Brotgetreide an.

Zu den Rassen:

Das Schwäbisch-Hällische Landschwein ist die älteste und traditionsreichste deutsche Schweinerasse. König Wilhelm I. von Württemberg führte um 1820 der Landeszucht einige chinesische Maskenschweine zu. Aufgrund ihrer charakteristischen Färbung wurden sie auch „Mohrenköpfle“ genannt. Sie sind allgemein bekannt für ihr robustes und stress-resistentes Gemüt, so wie bei Feinschmeckern für ihr zartes und zugleich saftiges und sehr schmackhaftes Fleisch.

Die Pietrain kommen ursprünglich aus Belgien mit Abstammung der Bayeux-Schweine, welche dort um 1920 in den Ort Pietrain gelangten. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wurde dieser Rasse keine Große Bedeutung beigemessen, erst als die Verbraucher nach magerem Schweinefleisch verlangten, erfuhr das Pietrainschwein einen enormen Aufschwung in ganz Europa und ist seit den 70er -Jahren die bedeutendste Vaterrasse in der Schweinezucht. Unregelmäßige schwarze oder braune Flecken sind für ihr Aussehen charakteristisch, ihr Fleisch ist mager mit einer geringen Fettauflage und daher besonders beliebt.

Apfelpunsch und Glühwein am 6. Dezember

Hofcafé im Winter..?

Sagen wir mal …. Jein!

Die Zeit, in der wir Freitag Nachmittag unser „Outdoor“-Hofcafé aufbauen können ist nun eindeutig vorbei! Draußen schneit´s heute mal wieder in dicken Flocken und bald wird alles hier auf dem Schömberg (persönliche Prognose der Autorin…) unter einer weißen Schneedecke versinken…
Weil wir uns über den Winter freuen und uns auch ein bisschen auf die Weihnachtszeit einstimmen wollen, haben wir uns überlegt am 6. Dezember einen Hofcafé-Punsch-Nachmittag zu veranstalten. Ab 15:30 Uhr laden wir deshalb alle ein, sich bei heißem Apfelpunsch und Bio-Glühwein in gemütlicher Runde mit uns auf den Winter einzustimmen. Damit es nicht all zu kalt wird, sorgen wir mit Feuerschale für eine kuschelige Atmosphäre! Kommt einfach zum Hofladen – wir freuen uns!

Der Hofladen hat an diesem Nachmittag ganz normal von 14:30 Uhr- 18:00 Uhr geöffnet.

Weihnachtsmarkt am 15.12.2019

Wenn sich der Duft von frisch gebrannten Mandeln, heißem Apfelpunsch und Tannengrün vermischt, dann wird es wieder weihnachtlich bei uns auf dem Schömberg! In diesem Jahr veranstalten wir zum sage und schreibe fünfzehnten (!) Male – wie immer am dritten Advent – unseren längst überregional bekannten kleinbäuerlichen, kunsthandwerklichen Weihnachtsmarkt.

Von 11-18 Uhr habt ihr am Sonntag den 15.12. Zeit die bunte Vielfalt unseres kunsthandwerklichen Marktes zu genießen.

Zwischen Heuballen und Gemüseregalen präsentieren ca. 30 Aussteller*innen ihre Waren:
Seifen, Öle, Kunst und Kerzen, allerlei handgefertigtes aus Stoff und Wolle, Mode, Schmuck, Holzspielzeug und Honig, Bücher, Filz und Schnitzereien.
Viele Unikate und echte Handarbeit machen das Angebot dieses Weihnachtsmarktes zu etwas ganz Besonderem.

Mit am erwähnenswertesten (da leider noch immer rar gesät) sind wohl die bioland-zertifizierten, ökologischen Weihnachtsbäume, die es allerdings ausschließlich auf Vorbestellung zu kaufen gibt!

Für das leibliche Wohlbefinden sorgen die Hofbauern und Hofbäuerinnen selbst mit allerlei Bio-Köstlichkeiten!
Frisch Gebackenes aus der Hofbackstube, gebrannte Mandeln aus dem Kupferkessel, die heißgeliebten Bio-Bratwürste vom Grill, zum Nachtisch verschiedene Crêpes-Variationen und ein reichhaltiges Kuchenbuffet aus den knycinskischen Zauberbüchern…. Wir freuen uns schon selbst drauf!

Außerdem kommt dieses Jahr auch wieder unser Freund und gold-prämierter Käsermeister Stefan von der demeter Hofkäserei Heggelbach mit eigens für den Markt hergestelltem Raclettekäse! Allein dafür lohnt sich schon der Ausflug auf den Schömberg!

Und besonders schön weihnachtlich wird es, wenn die Dunkelheit einsetzt und der gesamte Hof in ein warmes Licht taucht. Im geschmückten Stall können die Kinder die Kühe und die Schweine streicheln und auf den Heuballen herumtoben!